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Dann Flattr ich jetzt auch mal…

Nachdem ja nun auf einigen Kanälen sehr positiv über Flattr berichtet wird, will ich nun auch mal einen Versuch starten. Der Andreas von Gunten hat ja schon im Februar begeistert über das Prinzip von Flattr geschrieben.

Auf die schnelle, Benutzer von Flattr setzen einen monatlichen Betrag fest den sie an Websites die bei Flattr mitmachen verteilen. In meinem Fall habe ich 2 Euro pro Monat festgelegt. Mit jedem Klick auf einen Flattr Button auf einer der mitmachenden Sites werden diese 2 Euro geteilt. Habe ich am Schluss hundert verschiedene Beiträge geflattert wird jeder Sitebetreiber 2 Cent kriegen. (Na ja, fast, aber dazu gleich)

Damit will Flattr die Finanzierung von Angeboten im Netz fördern, insbesonders, Text, Video und anderen Content der von Bloggern wie mir erstellt wird.


Sitebetreiber erhalten durch die Integration von Flattr eine coole Möglichkeit direkt für gute Inhalte belohnt zu werden. Die ersten Berichte von grossen Sites wie Spreeblick, der Taz und dem Law-Blog sind durchaus positiv. Kleine Blogs haben wiederum kaum Einnahmen. Es zählt im Endeffekt wie immer, guter Content.

Meine zwei Hauptkritikpunkte an Flattr sind aber nach wie vor existent:

  1. Die Benutzer von Flattr -das im Moment noch als geschlossene Beta funktioniert- sind dieselben, die sich aktiv in Twitter, Blogs und anderen 2.0 Medien aufhalten. Die Bereitschaft für etwas zu zahlen ist dadurch höher und die meisten werden Flattr auch brauchen um Geld zu verdienen, wie auch um Geld für Beiträge zu zahlen. In dem Sinne ist Flattr in diesem Moment einfach ein Geldumschiebungssystem der Web 2.0 affinen Gesellschaft.
  2. Flattr nimmt aus diesem Geldumschiebungssystem stolze 10%. Also wenn wir jeden Monat einander Geld hin- und herschieben wird es jeden Monat um 10% weniger. Von mir aus gesehen ist dieser Anteil zu hoch. Gerade wenn Flattr skaliert, werden die Betreiber sich an unserem Geld dumm und dämlich verdienen. (OK, das macht Google mit Adsense auch, übernimmt aber den Verkauf) Als Vergleich sehe ich eigentlich die Tarife von Zahlungssystemen wie PayPal, die um die 3% als Transaktionsgebühr nehmen. Evtl. wird Flattr in Zukunft ja auch den Anteil senken.

Ich habe jetzt Flattr in diesem Blog installiert. Bei jedem Beitrag erscheint nun dieser witzige Flattr Button. Ich habe mir vorgenommen dies einen Monat zu testen um dann über das Ergebnis zu berichten.

Falls du Flattr auch nutzen willst, habe ich hier 3 Einladungscodes mit denen du dich registrieren kannst. (fbee1f325286c5925, 4b2250c75720961fe, bc2e880644e2a23d8) Jeder Code ist nur einmal für einen User gültig. Also los jetzt!

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12 Kommentare

  1. Pingback: Chris Muszalik

  2. Jean-Claude Frick 2. Juni 2010 um 20:45

    Habe gestern grad das gleiche gemacht und flattr mal installiert um es auszuprobieren. finde die Idee eigentlich genial und bin gespannt ob das ne Wirkung erzielen wird und dadurch Schule machen könnte

    Was ich noch nicht hinbekommen habe ist, dass meine beiträge im Blog automatisch so mit flattr verlinkt werden das der Button dann ich funktioniert. Der Button ist zwar überall drauf aber geht nur wenn ich den Beitrag manuell bei flattr hinzufüge….

  3. Die Blogger haben sich bald komplett mit den Buttons bestückt – Die Aktivität beschränkt sich jedoch stark auf grössere Seiten, kleinere haben nicht wirklich eine Chance, ein Stück des Flattr-Kuchens abzubekommen. Auch bei mir wurde der Button seit Einbau (~10 Tage) noch nie angeklickt)^.

  4. Habe auch schon Flattr und wurde schon geflattert. Ich wusste nicht, dass die 10% bekommen, 1% hätte doch auch gereicht, oder ;)

  5. Schöner Beitrag, gleich mal geflattert. ;-)

    Nun, ich habe den Button schon einige Tage auf meinem Blog. Am Anfang habe ich ihn per WordPress-Plugin in jeden Post eingebunden, aber das macht auf die Dauer bei einem (noch) kleinen Blog wie meinem keinen Sinn (obwohl ich schon einen solzen Klick verzeichnen konnte). Der Flattr-Button befindet sich jetzt in meiner Sidebar, ich finde das vorerst die bessere Lösung.

    Das Problem bei Flattr wird einfach sein, dass nur diejenigen mitmachen, die auch daran verdienen – sprich Blogger und eventuell auch andere Website-Betreiber. Die anderen, “normalen” User werden wohl kaum flattern.

    Zudem finde ich die Gebühr auch viel zu hoch. Ich hoffe, dass sich das ändern wird, sobald die Beta-Phase vorüber ist oder spätestens nachdem die ersten Nicht-Beta-User eingetroffen sind.

  6. @Leu
    Na komm jetzt, reiss dich am Riemen. Bin ich der Einzige, der Vollgas drauflosgeht und 5 Euro spendet jeden Monat? Kein Wunder, hab ich nur 3 komma irgendetwas verdient im Mai.

    @all
    Die 10% die Flattr nimmt gehen doch voll in Ordnung. Google nimmt bei AdSense bis zu 49%. Apple nimmt im AppStore 30%. Klar, wenn Flattr richtig durchstartet werden die Jungs dort gutes Geld machen. Aber das haben sie dann auch verdient.

  7. Ich denke die 10% werden nur in der BETA-Phase so verwendet und bald gesenkt. Ich habe gehört, dass eine solche Überprüfung bereits intern bei Flattr angefangen hat.

    Ansonsten ist es halt schon immer wieder das gleiche Problem. Wer macht schon einen Flatter-Account, nur um mir einen kleinen Betrag zuzusenden. Die Bereitschaft zu bezahlen ist meist nur bei den Web 2-Nullern vorhanden, nicht aber in der breiten Gesellschaft.

    Deshalb wird die Wirkung von Flattr noch stark überschätzt. Aber ich bin gespannt auf den ersten richtigen Monat in meinen Blogs.

  8. Pingback: Ulrich Meier

  9. @sprain
    Wow, 5 Euro pro Monat. Du bist ja ein Mäzen im Vergleich zu mir!

    Google nimmt bei AdSense bis zu 49%. Apple nimmt im AppStore 30%.

    Dies ist mir schon klar, man sollte Flattr aber eher mit Paypal oder KK vergleichen da es um Zahlungsverkehr geht. Bei Adsense und Apple Apps übernehmen die jeweiligen Anbieter die Vermarktung. D.h. ohne Google AdWords kann ich mein Blog mit Adsense vollpflastern und kriege keinen Cent. Bei Apple ist es der App Store mit dem man Millionen von Kunden erreicht. Ein guter Deal.

  10. @Leu
    Interessant. Ich denke, Flattr liegt irgendwo zwischen Paypal und Google Adsense. Denn das Spenden ähnlich zum Paypal-Button wird sehr einfach gemacht, so einfach wie das Generieren von Werbeeinnahmen mit Adsense.

    Flattr muss aber Aquisation machen, die Leute davon überzeugen, Flattr zu nutzen (wie Google mit AdSense). Paypal hingegen profitiert vor allem davon, dass eine “richtige” Kreditkarten-Integration für viele zu teuer und zu aufwändig ist. Den Reiz zum Geldausgeben müssen sie aber nicht selbst schaffen.

    Es wird hier eine neue Kategorie geschaffen, die es zuvor nicht gab. Ich glaube, so gesehen finde ich die 10% ganz vernünftig.

  11. Pingback: Einige Änderungen auf meinem Blog

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