Was die Gossweiler Media AG mit der Jungfrau Zeitung macht soll auch in weiteren 78 Mikrokosmen in der Schweiz möglich sein.

Während ich also an Möglichkeiten für lokale News und Inserate rumstudiere gibt es ein komplett vorbereitetes Konzept für die Mikrozeitung:
Hinter dem Erfolg der Jungfrau Zeitung – der weltweit ersten Mikrozeitung – steht eine Pyramide von Teilkonzepten. Um die Publizistik auf das notwendige hohe Niveau zu hieven, ist es unabdingbar, dass die sieben Konzeptbausteine optimal aufeinander passen.
Die Gossweiler Media AG als Erfinderin der Mikrozeitung hat diese Bausteine so weit entwickelt, dass sich mit ihnen in jedem Mikrokosmos in den drei grossen europäischen Sprachregionen (Deutsch, Französisch, und Italienisch) Mikrozeitungen lancieren lassen.
Mit diesem Konzept möchte man bis zu 78 Lizenzen vergeben um das Erfolgskonzept der Jungfrau Zeitung zu duplizieren:
Die Jungfrau Zeitung als Prototyp der Mikrozeitung hat sich innert kürzester Zeit etabliert. Bereits im ersten Geschäftsjahr hat sie den Break-Even geschafft, nach drei Jahren eine Leserreichweite von 67 Prozent im Heimmarkt erreicht und dabei stets steigende Anzeigenerträge ausgewiesen.
Davon können andere Verleger wohl heute nur träumen. Für mich der Beweis dass meine ganzen Überlegungen auch irgendwo berechtigt sind. Man sollte jetzt den Mut haben und einfach anfangen. Darum reservier ich jetzt vorsorglich mal die Domain seeland-zeitung.ch!


Gilt ein Twitter-Projekt auch schon als Mikrozeitung? ;)
wirklich interessantes konzept… die jungfrauzeitung hab ich auch schon in den fingern gehabt, aus dem berner oberland stammend zwar nicht ungewöhnlich, aber gelesen hab ich sie damals warscheinlich nicht einmal xD
viel glück beim domain-verkauf :D
oha, die wollen jetzt aber gross hinaus. ob ich mir auch ein paar domains reservieren sollte? tönt ein bisschen nach franchising à la mc donalds.
Sehr interesanter Ansatz!
das konzept tönt wirklich interessant. nur wieso gibt es neben der jungfrau zeitung noch keine weiteren mikrozeitungen, wenn die so erfolgreich sind?
@pascal
Wenns gut ist dann ja! Welches denn?
@hosae
Interessanter Teilaspekt der Jungfrau Zeitung ist ja dass Sie online erscheint, aber auf Wunsch auch ausgedruckt nach Hause geschickt wird.
@ugugu @blogstone
Fürwahr, ich denke die müssen das Konzept zuerst noch in einer zweiten Region prüfen bevor sich wirklich Investoren finden. Die Domain Seeland-Zeitung.ch hätt ich im Fall schon. (Und beschäftigungssuchende Journis sollte es Mitte 2009 wie Sand am Meer geben)
Das muss ich noch überlegen. Dachte wegen dem Mikroblogging :)
@blogstone & leu
Dazu gab’s einen Beitrag in der Werbewoche vom Dezember ’06:
http://www.gomedia.ch/aktuell/medienspiegel/show/?cq_*e99438b5=ivxPU=87988dxw
Der Urheber dieser Grafik da oben sitzt mir übrigens gerade gegenüber. ;-)
Ah, Mist. Der Link ist hinüber… die ganze Adresse in die Browserzeile kopieren führt direkt zum Interview, das ich meinte.
@karin
Danke für den Lesestoff. Scheint ja schon einige Kapitel zu der Mikrozeitung zu geben. Spätestens seit dem Bundesratsfoto ist aber auch klar dass der LeuMund.ch manchmal ein wenig verspätet auf gute Sachen stosst.
Ich denke die Jungfrau Zeitung hat da einfach zu stark an Ihrem Konzept festgehalten was sich kein unabhängiger Verleger aufdrücken lassen wollte.
Betr. Grafikurheber entschuldige ich mich natürlich dass ich diese einfach so geklaut habe. Auch eine Spezialität von Blogs und der TAMEDIA!
@ leu
Na wer weiss, vielleicht war die Zeit ja einfach noch nicht reif damals. Gossweiler würde sicher nicht nein sagen, wenn sich doch noch jemand fände, der das Baby adoptiert.
Die Grafik fiel mir nur ins Auge, weil ich sie ja aus privaten Gründen gut kenne… ;-) Gegen die Verwendung dürfte wohl niemand was einzuwenden haben, nehme ich mal an (obwohl, bei TAMEDIA…?).
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Ich freue mich, dass das Konzept Mikrozeitung funktioniert und halte es durchaus für zukunftsfähig. Im Zusammenhang mit der Zeitungskrise habe ich das Konzept Ende 2009 bereits thematisiert: “Zeitungskrise – und (k)ein Ende ?”
@HD
Ja, der Artikel ist auch von 2009. Ich weiss gar nicht wie sich das ganze in den letzten Jahren entwickelt hat. ich glaube aber, es gibt immer noch keine neue Regionen die das Konzept übernommen haben.
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