Das Social Web ist in aller Munde. Wer damit Erfolg haben will muss wissen um was es geht und was er erreichen will.
Eine einfache Definition mit der man seine diesbezüglichen Aktivitäten fokussieren kann sind die 4 C’s des Social Webs.
Die Anwendung der 4 C’s aus der Kunden- wie auch der Firmen-Perspektive im Einsatz von Social Media ermöglicht grösstmögliche Erfolge. Dazu gehört auch die vernetzte Gesamtkonzeption inkl. Einbindung von Zielwerten und der Erfolgskontrolle.
- Content
Grundlage von Social Media sind Inhalte. Diese Inhalte können von Nutzern, Firmen und deren Mitarbeitern oder durch die Medien entstehen. Inhalte werden für die verschiedenen Zielgruppen verschieden angepriesen und verteilt. Exklusive Inhalte und Informationen von Firmen finden eher Beachtung im Social Web, während auch durch User generierte Inhalte mit Aktualität und Qualität enormen Reichweiten erreichen können.
- Community
Die Community nimmt die Inhalte auf (oder auch nicht). Es entstehen Diskussionen, die Menschen verknüpfen sich nach Theme, Interessen und Herkunft zumeist dynamisch und extrem vernetzt. Die ein-Themen Communities der Foren verlagern sich in die neuen Social Networks und verknüpfen sich je nach Bedarf auf verschiedensten Grundlagen. Die Community ist dadurch nicht mehr einheitlich, jeder User hat eine andere Sicht und Wahrnehmung seiner Online-Umwelt.
- Control
Die Überwachung der Aktionen im Social Web. Einerseits beobachten Kunden die Firmen mittels Crowdsourcing. Informationen die wichtig sind werden durch die Community gefunden und nach Wichtigkeit automatisch gerankt. Anderseits wird die Community mittels Monitoring permanent überwacht und sowohl Gruppendynamiken wie auch Einzelaktionen von Leaders registriert und je nach Szenario proaktiv angegangen.
- Commerce
Hinter allen Social Media Aktivitäten steht Business. Das Endergebnis von Content -> Community -> Control muss sich in Firmen in den Zahlen auswirken. Niemand wird diesen Aufwand aus Freude an der Sache betreiben. Messbare Ergebnisse sind gefragt. Auf Kundenseite steigt dafür der Mehrwehrt an einem Produkt.
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Schöner, übersichtlicher Ansatz. Aber sollte die Reaktion auf die durch deinen Punkt “Control” gewonnen Erkenntnisse nicht fast in einem eigenen Punkt auftauchen?Das Controlling/Monitoring wird mit der Absicht auf Erkenntnis gemacht, welche man anschliessend wieder verwenden will? Letztendlich laufen zwar alle Punkte auf “Commerce” heraus, doch der Weg dahin ist ein dynamischer Kreislauf, in welchem die Verwertung der Control-Ergebnise wieder einbezogen werden.
Kurz: Meiner Meinung nach wäre ein neuer Punkt (z.B. “Counteraction”? ;-) ) eine Überlegung wert.
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@Roger
Danke für deinen Input. Evtl. sollte ich noch eine Grafik machen in der ich Aufzeige wie alle Bereiche in die anderen Rückwirken. So kann Control in die Bereiche Content, Community oder Commerce Auswirkungen haben. Genau wie Content ja auch in Control wahrgenommen wird.
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Gute Idee, die Verknüpfungen der einzelnen Bereiche gehen in einer einfachen Auflistung leicht unter.
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@roger
habe jetzt das Bild verändert. Soll jetzt einfach zeigen wie die 4C’s alle auf das Social Web einwirken. Bin mir nicht sicher ob die Visualisierung gelungen ist. Was meinst du?
Das Prinzip ist ersichtlich, lediglich die Social Web “Kugel” ist etwas zu rund ;) Vielleicht etwa so: http://daa.li/vu
Aka: Zeigen, dass nicht nur auf das Social Web eingewirkt wird, sondern auch Gegenwirkung entstehen kann.
®oger
Vielen Dank für deinen Gegenvorschlag bzw. deine Anpassung. Habe das Bild gerade mit deiner Variante ersetzt. Ich hoffe du erlaubst das?
Sicher, gerne sogar.
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Toller Artikel, knackiger Inhalt – weiter so!
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Nicht uninteressant – aber so nah am 4c (Content, Commerce, Context und Connection) Modell von Wirtz (2001), dass ein Hinweis auf das Original angebracht erscheint.
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