Drogenmissbrauch beim Blutspendedienst

1. Januar 2010 · 15 Kommentare · Gesellschaft

Während man andernorts den Werber des Jahres sucht, sucht man bei der Werbung vom Blutspendedienst SRK nach dem Zusammenhang. Also vorsichtig, nachstehend zuallerst mal das Plakat ohne Hilfestellung:

Wir analysieren:

  1. Im Titel steht, irgendjemand hat einen Termin beim Schulvorsteher.
  2. Im Bild sieht man dass sehr wahrscheinlich der Mann vom TCS beim Schulleiter ist
  3. Doch die Zeit fürs Blutspenden nehm ich mir was wohl eine nicht sichtbare Person im Kofferraum des Autos sagt.
  4. 2 Räder sind ab. Eines vorne und eines auf dem der Junge sitzt.

Genauso wirr wie dieses Plakat muss auch die Zusammensetzung des Drogencocktails gewesen sein den die Verantwortlichen beim Blutspendedienst intus hatten als sie dieses Sujet freigaben.

{ 9 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

1 @dworni 1. Januar 2010 um 12:28

1.) Ne Headline mit Fragezeichen am Schluss findet man im 1. Lehrjahr als Polygraf super

2.) Das Foto hat wohl der Götti des Bubs geknipst

3.) Die Idee des Plakates stammt von der Sekretärin von blutspende.ch

2 Daniel Wyss 1. Januar 2010 um 14:26

Also ich würde das Motiv ganz und gar nicht mit einer Blutspende in Verbindung bringen. Das Bild motiviert mich auch nicht überhaupt zu lesen um was es geht. Deshalb: Schlechte Werbung, find ich.

3 mmemichi 1. Januar 2010 um 15:43

Man nehme:

– 1 Autowerbung
– 1 Droge
– eine Prise Wörter aus dem Duden

Drogen schaumig schlagen, Autowerbung zugeben und mit Wörter aus dem Duden abschmecken.

4 David 1. Januar 2010 um 16:04

Der Abstand vor dem Fragezeichen deutet darauf hin, dass es eher der Polygraf-Schnupperstift verbrochen hat.

5 tinu 1. Januar 2010 um 16:25

Was ich bei diesem Plakat als erstes dachte: Das ist ja in Biel auf dem Zentralplatz! Worum es geht, hat mich danach nicht mehr interessiert.

6 Monsieur Croche 1. Januar 2010 um 19:27

Drogen sind gut!

7 Christian Leu 1. Januar 2010 um 19:41

Habe mich noch ein wenig umgeschaut und es ist nicht zu eruieren wer die Werbung verbrochen hat. Aus einem Artikel von 2008 in Persoenlich.com wird aber folgendes in Zusammenhang mit einem Werbespot berichtet:

Um welche Agentur es sich handelt, wollte Yvonne Fischer, Geschäftsleitungsmitglied des SRK-Blutspendedienstes, auf Anfrage von “persoenlich.com” nicht bekannt gebe

Ich denke das wird auch heute nicht verraten.

8 karin 1. Januar 2010 um 20:56

Davon gibt’s noch mehr rätselhafte Sujets, die mir – vermutlich aus purem Selbstschutz – sofort nach dem irritierten Betrachten wieder entfallen sind. Habe mich im Tram auch mal nach einer Agentursignatur gestreckt, aber bin leider immer zu klein, um das zu erkennen… (drei Punkte extra für den @dworni!)

9 Christian Leu 1. Januar 2010 um 21:35

@karin
Ich habe die anderen Sujets auf der Website bewusst ignoriert. Ich wollte mir nichts antun.

Schreib einen Kommentar

{ 6 Trackbacks }

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel: