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Fliegen ab Bern-Belp – Hardwork für Skywork

skywork-beinfreiheit

Schon seit längerem verfolge ich ja sozusagen berufsbedingt in meinen Blog die Situation auf dem Flughafen Bern-Belp. Dabei habe ich in den letzten 10 Jahren schon viele Veränderungen miterlebt, eine der besten Zeiten die Bern-Belp hatte, war die Zeit mit Intersky, die leider irgendwann 2005 zu Ende ging. Seither hat es immer wieder die eine oder andere grosse Gesellschaft gegeben, die sich mit einem Berner Flug ein paar Transitpassagiere geholt hat.

Im Moment ist dies noch Air France, Lufthansa hat sich ja schon länger von Bern verabschiedet und Cirrus Airlines konnte die Strecke Bern – München wie auch den restlichen Betrieb nicht gewinnbringend betreiben.

Seit dem letzten Jahr ist mit Skywork endlich wieder eine aktive Fluggesellschaft exklusiv am Standort Bern-Belp tätig. Sicher die beste Voraussetzung um ein ein breites Angebot mit mehreren Destinationen auf die Beine zu stellen.

Ab Bern zu 25 Destinationen.

Mit insgesamt 7 Maschinen, 4 vom Typ Dornier 328 und 3 neuen Dash-8 Q400 fliegt Skywork im Sommerflugplan 2012 insgesamt 25 Destinationen in 8 Ländern an. Das ganze Corporate Design wurde überarbeitet und alles in allem kann man sehen, dass hier nicht planlos gearbeitet wird. Dennoch scheint es jetzt hier auf meinem Flug von Wien nach Bern nicht gerade das grosse Geschäft zu sein. Etwas mehr als 20 Personen sitzen in der komfortablen Dash-8 die von vielen Fluggesellschaften eingesetzt wird.

Da Skywork eine kleine Gesellschaft ist und sicher an allen Ecken und Enden sparen muss, fühlt man sich beim Check-In um ein paar Jahre zurückversetzt. Kein automatisches Check-In am Automaten, man muss sich am Schalter anstellen und abwarten. Dank der schlechten Auslastung ist dies aber im Endeffekt eine ungewohnte, aber kurze Übung.

Die Verpflegung an Bord ist mit einem offerierten Fleischplättli aussergewöhnlich gut. Dazu wird Wasser serviert. Wer ein anderes Getränk will, findet ein kostenpflichtiges erweitertes Angebot. Hier stellt sich mir die Frage, ob es nicht einfacher, bzw. günstiger wäre wie Swiss oder Lufthansa auf einen richtigen Snack zu verzichten und dafür noch ein paar weitere Getränke anzubieten.

Das Personal ist gemäss dem Motto Your personal way to fly sehr freundlich und zuvorkommend, gleichzeitig stellt sich in einer Bordbroschüre auch das ganze Führungs-Team von mittlerweile 140 Angestellten rund um den Investor, Hausarzt und Rolex-Erben Daniel Borer vor. Das passt auch zum liebevoll aber vorallem im Sicht- und Schönwetterflug betriebenen Twitter Account @flyskywork. Alles in allem ein stimmiges Auftreten dieser jungen Gesellschaft.

Wirtschaftsunfreundliches Umfeld im Kanton Bern

Leider ist es für den Standort Bern scheinbar nicht relevant, wie gut oder schlecht er mit dem Flugzeug zu bereisen ist. Abgesehen von einigen Skitouristen im Winter, scheint der Kanton Bern hier kein Potential zu sehen und hat deshalb die direkte Busverbindung vom Berner Bahnhof an den Flughafen eingestellt und durch eine Variante mit Umsteigen am Belper S-Bahnhof ersetzt.

Wer jemals mit Besuchern aus dem Ausland gesprochen hat, weiss, dass dies wohl die denkbar ungünstigste Lösung ist. Trotz oder gerade wegen dem perfekt funktionierenden Schweizer Transportwesen darf man eine solche Strecke nicht in dieser Art und Weise führen. Hier lässt die Berner Wirtschaftsförderung sowohl den Flughafenbetreiber Alpar wie auch Skyworks hängen.

Sieht man aber nach Zürich an den Flughafen, wo jedes Hotel ja seinen eigenen Hotelbus betreibt, wäre es anderseits zu überlegen, ob unter Führung von Skywork nicht auch ein Shuttlebus der Berner Hotels abgestimmt auf den Flugbetrieb geführt werden könnte.

Skywork für den Urlaub

Ich persönlich bin immer gerne ab Bern geflogen und habe jetzt diese Gelegenheit es mal wieder zu tun. Grundsätzlich ist man als Geschäftsreisender aber im Endeffekt meistens zu bequem sich auf die teilweise nur an einzelnen Tagen durchgeführten Flüge zu beschränken. Die Gewohnheit mit dem GA per Bahn nach Zürich zu reisen, die Prozeduren am Flughafen Zürich, Online Check-In und die verkürzten Zeiten dank dem neuen zentralen Sicherheitscheck machen den kleinen Zeitvorteil am Flughafen Bern kaum mehr wett. Schon alleine die oben erwähnte Bus- und S-Bahnfahrt von Bern an den Flughafen dauert ja kaum 30 Minuten weniger lang als die Reise von Bern an den Flughafen Zürich.

Fly Forever

Ich finde Skywork hat die Lücke die nach Intersky entstanden ist nach einem Unterbruch hervorragend wieder gefüllt. Mit dem Versprechen es ein wenig anders zu machen kann man eigentlich fast nie schief laufen, dennoch scheinen aktuell doch dunkle Wolken am Horizont aufzuziehen, oder man bereitet sich zumindest auf eine Schlechtwetterfront vor. Wie auf Bund.ch zu lesen ist, hat Skywork die eigentlich neuen Dash-8 im Internet zur Untermiete ausgeschrieben. Dies hoffentlich wie Tomislav Lang im Bund erklärt um möglichen Überkapazitäten im Winter vorzusorgen.

Für gelegentliche Wochenend-Städtetripps und Flüge in den Urlaub ist das Fliegen ab Bern sicher ein toller Luxus für jeden. Man erspart sich den Stress des Grossflughafens, wird persönlich betreut und fliegt einfach und schnell ab Bern an die Traumdestination. Ich denke auf diese Kunden kann sich Skywork konzentrieren und nur diese Kunden werden Skywork am Leben erhalten! ToiToiToi!

16 Kommentare

  1. und nicht vergessen: es wird Egger Bier zu 3.50 angeboten. Allein das ist schon ein Grund mit SX zu fliegen. ;-)

    Ich bin mit dem Auto in 15min am Flughafen. Die Parkplätze sind auch nicht wirklich teuer.
    Ein direkter Bus im 30min-Takt ist für Touristen ein Muss.

    Web Check-in wird für einige Strecken angeboten. Wien sollte da auch dabei sein?

  2. Ich fliege selten, aber wenn, dann gerne ab Bern. Letztes Jahr flog ich mit Skywork nach Mallorca in den Urlaub, und der Flieger war proppenvoll. Ich wünsche dem Flughafen Bern-Belp und Skywork eine erfolgreiche Zukunft – wäre super schade, wenn das in die Binsen ginge.

  3. Mein letzter Flug liegt wohl schon 15 Jahre zurück. Aber damals fand ich es toll, dass ich mit dem Velo zum Flugplatz fahren und gleich neben Terminal parkieren konnte.

  4. Ich bin zwar noch nie SkyWork geflogen und weil Zürich und Basel näher liegen auch noch nie ab Bern. Doch man hört nur Gutes: Kurze Check-in Zeiten, freundliches Personal, erschwingliche Parkplätze etc.
    Es gibt zwar keine Check-in Automaten aber Web Check in ist für SkyWork, Helvetic und Air France über https://www.web-check-in.com möglich.
    Übrigens: Bern – München kommt wieder, ab 28 Mai 2012 von Montag bis Freitag, zweimal täglich mit CSO City Fly.

  5. Naja, ich weiss nicht recht. Bin in den 16 Jahren, in welchen ich in Bern wohne, erst einmal ab Bern geflogen. Einmal ab Basel und sonst ab Zürich. Schön wäre es natürlich, da nah. Andererseits bin ich mir selbst manchmal auch gerne lieb und möchte nicht noch mehr Flugzeuge haben, welche mir im Ostring sozusagen vor dem Schlafzimmer vorbeifliegen.

  6. @Urs

    Dadurch werden es zum Glück nicht weniger Flüge.

    LSZB ist extrem wichtig für die wirtschaftliche Weiterentwicklung von Bern (Zuzug neuer Firmen usw..)

    Es werden jedes Jahr 100 Privat- und Berufspiloten ausgebildet. Es gibt in der Region Mittelland keinen weiteren Flugplatz mit Instrumentensysteme für Schlechtwetter und einigermassen anständige Öffnungszeiten für Privatverkehr.

    Du musst dich in Zukunft sicher mit noch mehr Flugzeugen begnügen. Da individuelles Fliegen sehr viel Sinn macht und immer gefragter wird (Privatpilot oder Charter..)

    Den Flughafen gibt es übrigens seit 83 Jahren.

  7. Nach der Anfangseuphorie scheint auch SkyWork etwas im Alltag anzukommen. Ich würde ja gerne ab Bern fliegen (v.a. Berlin), nur sind die günstigen Tarife nur noch ganz selten verfügbar, auch länger im voraus. Die Werbung, die da auf den Trams spazieren fährt, gleitet zumindest für diese Destination langsam in Richtung unlauter. Bis vor kurzem konnte ich 5 Minuten zu Fuss von meinem Arbeitsplatz am Eigerplatz auf den Bus, das neue Prozedere mit Umsteigen von der S-Bahn habe ich noch nie versucht. Wobei auch der direkte Bus Nachteile hatte, zB wenn es zu Staus kam – und bei der Ankunft, wo man auch mal 55 Minuten auf den nächsten warten musste. Mit dem GA ist man fast gleich schnell in ZRH und sogar wenn man Halbtax zahlen müsste preislich im Total weit unter SkyWork, auch bei relativ kurzfristigen Buchungen. Das wird zu gewissen Zeiten nur durch Basel getoppt, zumindest preislich.

  8. Wir sind schon zweimal mit SkyWork geflogen und haben es sehr genossen. Es waren Ferienflüge, entsprechend waren wir auch nicht unter Zeitzwang. Die Flugbegleiterinnen waren in beiden Fällen extrem kinderfreundlich und unsere Kinder haben jeweils einen speziellen Kindersnack-Sack erhalten. Hat allen sehr gut gefallen. Wir wünschen SkyWork, dass sie noch lange von Bern aus fliegen…

  9. Lesenswerter Beitrag Christian! Ich bin ein grosser Fan von Abflügen ab Bern-Belp und habe dies auch schin rege genutzt. Gut, ich bin als Pilot etwas vorbelastet und mag das Belpmoos schon nur deshalb…. Aber es hat halt schon seinen Reiz, wenn man zwischen Schlüsseldrehen zu hause und Einsteigen ins Flugzeug nur etwa 45′ benötigt….mit dem Angebot “park & fly”… Inbegriffen, wenn man bei Aaretal Reisen bucht, im Fall.

  10. Pingback: SkyWork lanciert mit Berner Hotels einen Flughafenbus! • airport, belp, bern, flughafen, skywork • Der LeuMund.ch

  11. Das ist wirklich perfekt: Mit dem Velo nach Belp, 10m vor der wartenden Maschine parkieren, in einer Minute durch die Security und einsteigen: http://blog.jacomet.ch/?p=8530

    Wer nur Handgepäck hat (oder dann halt einen Anhänger mitnimmt), kann so locker aufs Auto verzichten. Ich kenne Leute, die das gemacht haben, als sie nach London für 2 Tage an einen Kongress mussten. Für die meisten Trips ab Bern reicht mir Handgepäck.

    Ich würd das in eine kleine Kampagne Einbauen. So könnten bisher wenig flughafenaffine Schichten “erschlossen” werden – ein Flugplatz, der per Velo (und erst noch mit einer sehr idyllischen Fahrt über Felder und zwischen Bauernhöfen durch) einfach erreichbar ist, unglaublich. Jedenfalls viel schneller als mit öV und vermutlich fast gleich schnell wie mit dem Privatauto. Immer mehr Menschen besitzen ein eBike – und sind noch schneller vor dem Flughafengebäude.

    Ich bitte Skywork aber, sich bei der Alpar für gedeckte und bewachte Veloparkplätze einzusetzen. Beim Veloständer unter der Aussichts-Plattform hat man eher das mulmige Gefühl à la Bahnhof: “Ist mein teures eBike noch da nach der Landung?”

    Ein Flughafen mit einer kleinen Velostation – ohne das Angebot vom Bahnhof, einfach gedeckt und mit ner Videokamera oder so – würde sich in Bern sehr gut machen.

  12. Belp ist schon super, aber mit ÖV eine kleine Weltreise weit weg. Toll gibt es nun den privaten Shuttlebus. Mit dem Velo bin ich in 20 Minuten vom Marzili in Belp – und ich wäre auch schon mal gerne zurückgeschwommen wenn mein Velo dabei nicht unterginge.

    Öfters fliege ich jedoch via Zürich – viele Flüge sind günstiger und ich kann gemütlich im Zug arbeiten. Einziger Wermutstropfen: das Dock E mit seinen langen Wegen.

  13. @Andi
    Danke für deinen Kommentar, wirklich cool, wenn du auf dem Weg zum Flughafen noch eine Schwimmstrecke hast. Ich halte es aber halt wie @Oli, der Weg nach Zürich ist für mich fast einfacher, da ich ja eh ein GA habe. In Zürich ist man mittlerweile auch schnell durch, ich habe am Montag von der Ankunft im Bahnhof bis zum Gate gerade mal 12 Minuten gebraucht. Zum Gate E muss man ja meistens nur bei Langstrecken und da geht man im Normalfall auch ein wenig zeitiger.

  14. Skywork ist super. Ich schätze den Flugplan von Skywork ab dem Flughafen Belp. Natürlich wäre ein zusätzlicher Ausbau des Angebots in meinem Interesse.

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