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Die Leica X1 im Kollektiv-Test

Gestern Donnerstag habe ich zum Kameratest gerufen und sie sind gekommen. Barbara, Yves, Michael, Hene, Oli, Bastian und Touni. Alle haben deutlich mehr Erfahrung in Sachen Fotografie als ich iPhone Fotograf, Barbara und Yves leben von der Fotografie, die anderen sind begeisterte Amateure.

Die Leica M9 und die X1 mit dem iPhone festgehalten.

Das Testfeld von meiner Seite ist die Leica X1 und die Olympus Pen E-P2. Die Faszination der Leica Kamera ist gross, die Tester ignorieren die eigentlich auch interessante Pen fast vollständig. Es scheint dass die Marke mit dem roten Punkt auf alle eine besondere Ausstrahlung hat.

Ich habe mit der Pen ein paar Videosequenzen eingefangen die ich hier in einem kleinen Filmbericht über die X1 zusammengestellt habe.

Grundsätzlich sieht man, dass die X1 von der Haptik nicht überzeugen kann. Neben dem etwas leichten Gehäuse und den billig wirkenden Einstellrädern überzeugt auch die Geschwindigkeit der Kamera nicht. Der stolze Preis von 2’395.- scheint nicht mit der Leistung zu harmonieren.


Wie Barbara im Video sagt haben wir hier einen Eindruck von der Kamera in der Handhabung gewonnen, haben einige Bilder am Macbook angeschaut, können aber im Endeffekt nur wenig über die Qualität sagen. Auch Yves erwähnt die Optik, das Elmarit Objektiv, Asphärisch, was unter anderen Umständen alleine das doppelte kostet.

Im Endeffekt ist die X1 eine faszinierende Kamera. Am faszinierendsten ist wohl die Sensorgrösse, der rote Punkt und der Preis. Es bleibt jedem einzelnen Überlassen wieviel ihm die Faszination Leica wert ist. Sicher findet Leica hier einen Markt, trotz dem Verdikt von Yves vielleicht gerade doch unter den Puristen. Immerhin hat das Etui der Leica fast am meisten Anerkennung gekriegt.

Die Test-Bilder sind auf Flickr veröffentlicht und wurden mit der Leica X1 und der Olympus Pen E-P2 gemacht.

Die Leica X1 wurde mir freundlicherweise von Leica Schweiz für den Test zur Verfügung gestellt, die Olympus Pen E-P2, mit der auch das obenstehende Video gemacht wurde, wurde mir von der Firma Brack in Mägenwil zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

33 Kommentare

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  7. @kusito @dworni
    Danke fürs Feedback. Übung macht schliesslich den Meister. Und schade muss ich die Kamera nächste Woche zurückschicken. Dann gibts wieder nur noch iPhone Qualität für die Filmli.

  8. Guter Bericht, danke!

    Mich nimmts ja wunder was Leica zu dem Bericht sagt :)

    Für mich ist die X1 eine Enttäuschung. Es sieht so aus als würde Leica damit versuchen in den „Mainstream“ zu kommen und dafür immer noch die stolzen (und bei den besseren Kameras sicher gerechtfertigten) Preise zu verlangen.

    Wenn ich mir nun eine solche kleinere Kamera zulegen würde, dann entweder die Pen, welche viel Günstiger kommt oder dann gerade eine M9, bei der man weiss was man hat, aber dafür auch das Geld haben muss.

    Es war jedenfalls super interessant mit den verschiedensten Meinungen zu diskutieren und ich freue mich auf das nächste Mal, in Zürich und mit Muffins : )

  9. Pingback: Chris Muszalik

  10. … fällt mir noch ein. Die Fotografie mit der M9 setzt in den Anfängen ein hohes Mass an Frusttoleranz voraus. Irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, dass dieses Feature bei der X1 auch eingesetzt wurde. Wenn man sich an die Tücken gewohnt hat, so kann das Werkzeug entsprechend gefreut eingesetzt werden.

    Hat Ähnlichkeit mit dem Brooks Sattel. Erst nach 500 gelittenen Kilometer sitzt sichs gemütlich …

  11. Pingback: Leus linkRiss!

  12. Mal gucken was denn die S2 ist…

    Die Leica S2 steht ab Ende September zu einem Preis von CHF 25′771.00 (Preise inkl. Mwst) im ausgewählten Fachhandel bereit. Zur Leica S2-P mit Saphirglas gehört bereits das Servicepaket «Platinum», sie wird CHF 30′935.00 kosten.

    Aha. Ich denk da laden wir uns glaub besser mal in Nidau ein. Aber Fragen kann man ja immer.

    Danke für deinen Bericht und die Bilder.

  13. Pingback: Christian Leu

  14. Guenter Kolkhorst 29. April 2010 um 08:20

    Betreff: Leica X1, Ihre „Kommentare“…..
    Sehr geehrter Herr Leu,
    wie Sie gern bemerken sind Sie kein Profi. Amateure wie Sie sollten es sich verbeissen duemmliche Kommentare abzugeben wie schlechte Haptik, dekadente Kamera u.s.w. Mit solchen Worten haben Sie schon Ihre serioesitaet eingebuesst und Profis gehen Ihre Auswuerfe sowieso kalt am Arsch vorbei. Ich habe die X1 getestet und war begeistert, von einigen kleinen Mankos abgesehen, die dem Profi aber nicht heissmachen. Offensichtlich wollen Sie diese liebevoll gemachte Kamera vereissen. Ihr Hass spricht nicht fuer Sie. In Kurz: Diese Kamera ist nicht fuer Leute gemacht die ein zusaetzlich eingebautes GPS mit Bose-sound geil finden und besoffen in Mallorca jedes Bild hinbekommen mit der Vollautomatik. Nahe 100% der gelesenen Kommentare zusammengenommen sprechen von sehr guter Bild und Herstellungsqualitaet und bildschoenen Aussehen. Dem pflichte ich bei
    Ein wenig Respekt sollte schon angebracht sein, auch deutschen Produkten gegenueber. Isn’t it?
    Trotzdem schoene Gruesse und Gruetzi,
    Guenter Kolkhorst

  15. Ich weiss gar nicht ob ich zu @Kolkhorst was sagen soll, interessant ist nur, dass der Suchbegriff „dekadente“ nur einen einzigen Treffer in ihrem Kommentar findet und die „Haptik“ eine Zusammenfassung der Meinung per Video ist.

    Eine Kamera, verschiedenste Meinungen, aber ein solcher Kommentar finde ich doch unnötig.

    @Leu wenn du seinen Kommentar löschsts, gerne auch meinen ; )

  16. @kolkhorst

    Es ist schade, dass Personen wie Sie, das System eines Blogs nicht zu verstehen scheinen. Im Gegensatz zu der Webpräsenz einer x-beliebigen Tageszeitung, ist hier Subjektivität Teil des Programms.
    Sie beurteilen das Produkt anders? Kein Problem: Verfassen sie doch einen Leica x1 Blog. Sie wollen Kritik zu einem gebloggten Inhalt loswerden. Dann stellen Sie sich vorher die Frage ob es den Verfasser des Blogs oder aber dessen Leser wirklich interessiert. Als Leser kann ich Ihnen nur eines sagen: Heul doch.

    Bitteschön! Dankeschön! Wiedersehen!
    iSpotted

    P.S.: Sorry für diesen Kommentar. Ich „flame“ nicht gerne. Aber will so etwas den wirklich jemand lesen?

  17. @Kolkhorst

    Herr Kolkhorst,
    Ich bin Profi und kann den genannten Attributen zur X1 wie schlechte Haptik, zu leichtes Kunststoffgehäuse, zu langsam… usw. nur zustimmen.

  18. @Mister Kolkhorst: Ja, wenn Sie das so sagen, dann muss es so sein – für Sie. Hier erfahren Sie eine potentielle Kundensicht. Das hat nix mit Mythos Leica zu tun, sondern mit gnadenlosem Konsum. Und die X1 sollte doch da anzuordnen sein. Oder wollen Sie mir weissmachen, dass die X1 sei für Profis?

  19. Guenter Kolkhorst 30. April 2010 um 03:03

    Hallo an alle! Zunaechst zu Michael: Haptik und Dekanenz sind nur ein kleiner Auszug von mehreren im Internet gelesenen Kommentaren eurer Adresse. Dass Du die X1 nicht magst hast Du schon geschrieben. Deine Meinung ist ja akzeptiert. Zu Ispotted: Da hast Du wohl recht mit dem Verstand der Webseite. Wohl alles subjectiv. Da habe ich wohl noch was zu lernen. Zu Barbara: Mit dem Kunststoffgehaeuse liegst Du wohl falsch. Wo hast Du denn das gelesen? Zu Der Bebilderer: Diese potentielle Kundensicht (potentiell??) so wie hier beschrieben habe ich so noch nicht erfahren. So geballt, meine ich. Natuerlich nicht nur fuer Profis!
    Schoen noch sowas wie Eintracht zu finden. Das war nicht ironisch gemeint.
    Vielen Dank fuer all eure Meinung. Hat Spass gemacht auch mal mit anderen Kunden zu sprechen und – dass ihr mich am Leben gelassen habt.
    Tschuess & Mit freundlichen Gruessen, Ihr Guenter Kolkhorst

  20. @Guenter Kalkhorst: Meine Aussage sollte bedeuten „die Sicht potentieller Kunden“ … ändert aber nicht viel. Das Profil des Zielpublikums der X1 entspricht doch genau solche Menschen die eben noch etwas Westenstaub haben um einen roten Punkt auf der Kamera zu erwerben. Und die befinden sich meiner Meinung nach in der Region der virtuellen Aussenstelle Leus.
    Und „nicht nur für Profis“ heisst, Profis nutzen das Gerät auch? – Welche? Und weshalb? Und warum? Wüssten Sie Details? Da wäre ich sehr Ohr und Auge.
    Und was die Eintracht betrifft – da bitte ich die „virtuellen Profis“ zu Wort. Wie zum Beispiel den Herrn Leu, der kennt die neomediale Sozialisierung besser als meine Wenigkeit. Ich bin für Bilder zuständig – wie der Name sagt.
    Beste Grüsse und bitte nicht auflegen, solche Gespräche gefallen mir!
    Yves Maurer / Der Bebilderer

  21. Guenter Kolkhorst 30. April 2010 um 15:51

    Hallo Herr Maurer (Bebilderer),
    mir auch, wenn’s denn im Rahmen bleibt. Zwei professionelle sind mit persoenlich bekannt die die X1 vornehmlich in der Landschafts und Architektur benutzen – fuer „gezoomteres“ die groesseren Brueder, wenn ich das mal so sagen darf. Diese Leute sind von der Qualitaet (Bilder und Verarbeitung) begeistert was den Ausschlag zum Kauf gegeben hat, wissen aber auch von den sich leicht verstellbaren Raedchen, der Langsamkeit etc.. Diese kleinen Dinge sind fuer solche Art von Aufnahmen nicht relevant und vernachlaessigbar. „Wer einen Lastwagen braucht, kauft sich ja keine Limousine“. Bloeder Spruch, zeigt aber was gemeint ist. Was weitere Profis anbetrifft, nehmen sich mal die Zeit von mehreren Stunden und checken die unzaehligen Kommentare in denen der Profi vorkommt. Sie werden sich wundern. X1-Owners stellen ihre Kamera ja meistens geschminkt in den Vordergrund „mein Auto ist das beste…“. Deren Aussagen sind herausgefiltert und ich habe keinen Grund anderen Leuten was vorzuluegen. Es ist halt das Resultat einer Schnellanalyse, das mir auch logisch ist. Just meine Meinung. Anm.: Meine Antworten sind etwas verzoegert (-7h) da ich mich beruflich im Moment in den „Staaten“ aufhalte.
    Gruesse an alle, Guenter Kolkhorst

  22. @Guenter Kalkhorst: Dann sind Sie mir immer noch eine Stunde voraus, da ich in Guatemala sitze. Ja, die virtuelle Welt hat was interessantes an sich.

    Zweifelsohne ist die Qualität der Optik und des Sensors Leica-Like. Ich frage mich, um bei Ihrer These anzuknüpfen, ob den einem ein untermotorisierter Lastwagen gleich schön zu fahren ist wie ein übermotorisierter – oder ob eine Limusine untermototisierter Bauweise gleich glänzt wie eine die eben mit den entsprechenden Innereien ausgestattet ist …

    Für mich hat Leica einen guten Versuch gestartet eine Kleine zu liefern die vieles können sollte wie eine Grosse. Asphärisches Glas, etc. zeugt von Grösse. Das Finish, und da drückt bei mir der Konsument durch der Geräte für den harten Einsatz braucht, ist zu lotterig, zu schwabbelig, zu knibbelig – halt eben nicht Pur. Nicht Leica.

    Beste Grüsse von neben den blubbernden Vulkanen,
    Yves Maurer / Der Bebilderer

  23. Guenter Kolkhorst 30. April 2010 um 19:52

    Buenos Dias Senor Bebilderer: Das da Unterschiede sind zwischen Leica klein und gross ist klar. Darueber brauch man nicht streiten. Wie die „kleine, aber nicht sehr schwabblige, den Alltagseinatz bewaeltigt, wird die Zukunft zeigen“. In ein paar Jahren wissen mir mehr. Ich bin aber ueberzeugt das die „kleine“ nach einer Einarbeitungszeit bestimmt viel Freude bereiten kann. Sicher besitzen Sie eine der „grossen“ Leicas und sind (mit Recht) stolz darauf. Stimmts? Da schaut man doch mit gehobener Augenbraue auf die da unten herab (stimmts?). Well, das ist ja menschlich. Nun wissen wir mehr, oder auch nicht, what? Guatemala ist ein schoenes Land mit vielen interressanten Motiven. Ich war schon dort vor laengerer Zeit. Die zeitweise extreme Luftfeuchtigkeit hat mich aber vertrieben..und das giftige Getier….Malaria. Vulkane sind schon was aufregendes(wenn man nicht gerade auf einem wohnt). Ich wuensche Ihnen noch schoene viele Bilder. Passen Sie auf sich auf, dort.
    Mit freundlichen Gruessen,
    Guenter Kolkhorst (mit o)

  24. Caballero

    Ja, ein spannendes Land. Leider bin ich nicht in fotogafischer Mission hier. Während meines letzten Aufenthalts im Oktober hatte ich die Möglichkeit ein bisschen das Land zu erkunden und ja, da war die M6 dabei. Die kostet allerdings auch nicht viel mehr als die X1 – nicht mehr.

    Diese Kamera hat mir noch nich erlaubt hohe Pferde zu besteigen, ich hoffe nicht, dass meine Schreibe mich dermassen Arrogant erscheinen lässt … dennoch: die Kamera bleibt ein Instrument – was bei potenten Fahrzeugen nicht einfach zu behaupten ist … Item.

    Sie dürfen nun die Augsbrauen erheben wenn Sie wollen, mit dabei habe ich meine Panasonic-Knipse. Die Bilder dazu auf meiner virtuellen Aussenstelle.

    Beste Grüsse derweil!
    ym / db

  25. Peinlich…penlich…..geht doch fotografieren.
    Es ist langweilig in der Schweiz, gäl !

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