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1 themanuel 3. Juni 2009 um 09:34

interessante, hybrid

2 dworni 3. Juni 2009 um 09:50

Naja, die Idee kein Logo zu haben klingt zwar innovativ, ist aber aus meiner Sicht ein Fehler. Und zwar der Gleiche, wie ihn viele Architekten z.B. machen: “…wir haben kein Logo, wir schreiben einfach unser Name mit Helvetica Neue in Türkis…”. Tja, ist eben trotzdem ein Logo. Oder eine Logotype. Oder wie ihr dem sagen wollt. Ohne Logo verliert ihr das optische Gesicht und an Eigenständigkeit. Meine Meinung.

3 Christian Leu 3. Juni 2009 um 09:58

@dworni
Das interessante ist ja dass Namics das ganze experimentell macht. Wenn man merkt es ist ein Fehler sich ohne richtiges Logo zu präsentieren kann man in ein paar Monaten das ganze wieder überdenken. Das macht ja für mich auch die Innovation in der ganzen Sache aus. Man wird 2.0, man bewegt sich, man versucht etwas und wenns nicht klappt kann man sich weiterbewegen. Das entspricht der heutigen Zeit. Mir wurde auch gesagt dass das Redesign nur für 20% der Website fertig ist:

Etwa 20% vom neuen Auftritt sind parat und damit gehen wir live. Wie Jürg letztens schrieb: „Fail early, fail often“

4 Sam 3. Juni 2009 um 10:02

Insofern sicher kein Fehler, die jetztige Website abzulösen :-)

Auf ein klassisches Logo zu verzichten finde ich ein spannender Ansatz und genau die Dinge, die von “der Branche” als Fehler dargestellt werden, sind doch die Dinge, mit denen man sich von der Masse abhebt.

In diesem Sinn, wiedermal: unfollow @therules. Gut, namics.

5 dworni 3. Juni 2009 um 10:32

@leumund: “Man wird 2.0, man bewegt sich, man versucht etwas und wenns nicht klappt kann man sich weiterbewegen.” Wenn dass nicht nur leere Worthülsen bleiben, weche hübsch bei der Sitzung mit der GL klangen, bin ich gespannt.

@Sam: ja, man hebt sich auch von der Masse ab, indem man alles klein schreibt. Oder bei den Headlines immer ein _Undeline-Zeichen zu Beginn verwendet. Man Curier benutzt und auf wirre Flash-Filmli statt Usability setzt, Websites zu 20% fertig launcht, Beta draufschreibt… Ich übertreibe jetzt extra etwas. Ich bin halt eher konservativ in gewissen Ansichten. Und habe ein wachsames Auge, auf Dinge, welche “Aus der Not eine Tugend” zu machen scheinen (nicht dass ich das jetzt Namics unterstelle). Z.B. http://www.galileodesign.de/ haben ein Symbol im Logo welches den einen Planeten zeigt um den wiederum kleinere Planeten (?) kreisen. Es gibt nun viele verschiedene Logos mit verschiedenen Zuständen dieses Symbols. Wurde in Grafikzeitschriften als super innovativ herumgereicht. Meine Meinung dazu: lustige Idee vom Grafiker, aufwändigere Handhabung, Message beim Endbenutzer = ?

6 Jonas Kamber 3. Juni 2009 um 11:23

“Aber irgendjemand muss wohl auch bei Namics arbeiten.” Kommunikation ist auch Arbeit. Oder so. Namics. ;)

Freue mich auf die neue Website!

7 Jürg Stuker 3. Juni 2009 um 11:36

Genau so soll es sein: Die Diskussion ist bereichernd und nicht (nur) die Idee und deren Umsetzung.

Ganz am Anfang steht natürlich, dass wir kein Massenprodukt sind/haben, welches am Kiosk den potentiellen Käufer zuverlässig anschreien muss. Für uns ist es wichtiger, dass Menschen die an Namics interessiert sind, ein ehrliches Bild erhalten. Und keines, welches in der Malerei vorbereitet wurde. Denn spätestens wenn wir Lösungsvorschläge präsentieren oder unsere Leistung erbringen dürfen, geht es um Menschen. Weshalb am Anfang die Menschen (und nicht die CD-Polizei)?

Interessant an der entstehenden Diskussion ist die Aussage, dass wir kein Logo mehr haben. Das stimmt nicht. Wir haben kein *einziges* Logo mehr, aber eines, welches sich aus realen Inhalte zusammensetzt. Die Aussagen/Worte stammen ausschliesslich von Mitarbeitern. Oder in anderen Worten: Namics ist nur Inhalt. Herausfordend die die Wandelbarkeit des Logos, aber auch eine grosse Chance.

Ich freue mich auf die Menschen die unsere Marke aufladen (dürfen) und auf die Erfahrungen/Erkenntnisse.

8 Philipp Sauber 3. Juni 2009 um 11:58

Vorab, find’s mutig von namics, so ganz ohne Logo daher zu kommen.
Bin gespannt wie’s ankommt aber das würde man dann wohl nur von namics selber erfahren. Denn für uns als Branchenkenner, und das sind hier alle, wird’s keinen Unterschied machen, namics bleibt namics. Interessant wäre zu hören, was Leute meinen, die namics nicht kennen.

@leumund das mit dem Zurückwechseln sehe ich als nicht so einfach. Ich hatte das bei The Post Office erlebt. Man hat auf Consignia gerebrandet und ging ein paar Monate später wieder retour auf The Post Office. Das kam nicht sehr gut an, allerdings war allen klar, dass Consignia ein Flop war und darum war auch keiner böse als es dann wieder The Post Office hiess.

9 Christian Leu 3. Juni 2009 um 12:16

@philiip sauber
Man wechselt ja nicht den Namen sondern nur das Erscheinungsbild. Daher denke ich dass sich das ganze auch entwickeln kann.

Ich habe übrigens im Namics Fotopool noch Bilder über die internen Massnahmen zur neuen Marke entdeckt. So ein Notizbuch wär schon was tolles. :-)

10 Jürg Stuker 3. Juni 2009 um 17:00

@leumund Welche Farbe? Kannst Du gerne bei uns in Zürich abholen!

11 Eve 4. Juni 2009 um 16:46

Web 2.0 ist in aller Munde, nur irgendwie getraut sich keine Unternehmung so richtig Web 2.0 zu sein, oder sie wissen nicht wie. Nicht nur die Geschichte mit dem Logo, sondern die ganze Veränderung ist ein Schritt, der für mich sehr innovativ ist und den Andere vermutlich nie tun werden (die bleiben dann bei Web 1.75).

Ich finde das Ganze wirklich mutig und interessant. Mich beeindruckt auch der “Mut zum (potentiellen) Fehler” und auch der Fokus auf die Mitarbeiter/Menschen. Als Person, welche eigentlich nicht mit namics am Hut hat, strahlt der Auftritt für mich Kompetenz. Vertrauen in die Mitarbeiter. und Innovation. aus, das gefällt mir sehr und ist sehr sympatisch. (Jetzt ganz auf der emotionalen Ebene gesprochen.)

(Ausserdem finde ich es gerade etwas befremdlich wie sehr mich die Visitenkarten, Notizbücher und Shirts begeistern. Es fühlt sich an, als wäre da gerade ein neues Gadget herausgekommen, welches man umbedingt haben möchte.)

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