Ich find es irgendwie härzig wie jetzt die ganzen Cervelat Promis in Bern den Bund retten wollen. Mit dem Kuno als Gallionsfigur versucht man jetzt Spenden und Unterschriften zu sammeln. Interessant, da dieses mal nicht mehr Charles von Graffenried (Vermögen gemäss Bilanz 300-400 Millionen) als Zugpferd für die Kampagne benutzt wird. Aber geht man die lange Liste der Co-Präsidenten durch und macht man einen kleinen Quervergleich mit der Liste der 300 Reichsten Schweizer ergibt sich ein interessantes Bild.
Neben den B-Promis, einigen Staatsgeldempfängern und bekannten Kleinunternehmern finden wir auch 2 Unternehmer mit einem Familienvermögen von 700-900 Millionen die den Bund weiterhin lesen möchten! Und warum investieren diese 2 Familien nicht einfach in den Bund und kaufen der TAMEDIA das Blatt ab?
Ist es vielleicht so dass der Bund alleine einfach nicht auf Touren kommt? Wirtschaftlich nicht rentiert?
Ich wünsche dem Bund eine gute Zukunft!
Und ich wünsche mir den Bund als Bund in der BZ!
Ein Bund der aus einer anderen Sichtweise aus Bern berichtet, der andere Themen aufgreift, der Blau ist und nicht Rot und der aufzeigt wie vielfältig Bern eben ist!


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Ich kann mir gut vorstellen weshalb die den Bund nicht einfach kaufen. Ich hab mein Abo gerade heute nicht verlängert.
Ja, der Bund war eine der besten Zeitungen, in dem Mann/Frau den Blick verstecken konnte. Leider ist er, wie auch die BZ, im Tamtamedia-untergegangen. Und damit ist mit Zeitung lesen eigentlich alles schon gesagt: Einheitsbrei aus Zürich….
Moment Leu… Du nennst Kuno einen Cervelat-Promi? Ich muss glaub ein paar Protestminuten einlegen…. Goht’s no???!
Also ich finde Gallionsfigur passt zu Kuno.
Treffend, Leu, deine Analyse. Rettungsaktionen kommen immer zu spät und dienen der Profilierung der Retter. Kein Wunder, sind alle diese Politiker dem Komitee beigetreten: So schafft man sich Freunde in den Medien. Der PR-berater, der die Rettungsaktion lanciert hat, denkt auch vor allem an sich, denn das Argument der Medienvielfalt zieht nicht: Bund und BZ unterscheiden sich kaum in der Berichtserstattung.
Könnte es sein dass es im Endeffekt dann einen Tagesanzeiger mit Berner Lokalteil wird?
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