Mit 5km/h durch die Stadt

13. Mai 2009 · 11 comments · Umwelt

Wenn wir in der Schweiz mal 20 Minuten in der Stadt im Stau stehen sind wir zumeist schon quer durch die Stadt gefahren. In anderen Städten kommt man in 50 Minuten knapp 4km weit und fährt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5km/h. Nachfolgend die Aufzeichnung der heutigen Fahrt ins Hotel. Wer findet den Namen des Hotels raus?

Speed Profile

Partdistance Parttime Partspeed Distance Time Speed
0.000 km 0s - 0.000 km 0s -
1.066 km 36m 32s 1.75 km/h 1.066 km 36m 32s 1.75 km/h
0.934 km 8m 32s 6.57 km/h 2.001 km 45m 04s 2.66 km/h
1.000 km 2m 18s 26.09 km/h 3.001 km 47m 22s 3.80 km/h
1.010 km 4m 16s 14.21 km/h 4.011 km 51m 38s 4.66 km/h
0.389 km 1m 16s 18.41 km/h 4.400 km 52m 54s 4.99 km/h

Evtl. ist es ganz einfach, nämlich dann wenn in der Schweiz die Kartendaten angezeigt werden und hier nicht. Zumindest wissen wir dann dass Google Kartendaten je nach Land lizenziert.

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1 PeetTheEngineer 14. Mai 2009 um 01:36

Du bist im Hotel Tulip Inn.

Wie findet man das raus:

Google gibt auch in der Schweiz keine Kartendaten, aber es gibt die seltenen Fälle, wo Yahoo besser ist. Die gefundenen Strassennamen zusammen mit “Hotel” in Google verwurstelt weisen dann auf Tulip Inn. Die Foto des Gebäudes mit dem Satellitenbild verglichen erhärten den Verdacht. Pech haben nur die Leute, die das Hotel mit Booking.com suchen, denn dort ist das Hotel falsch eingetragen.

… und dann gibt es Leute, die behaupten, dass es in Zukunft keine Suchmaschinen mehr braucht.

4 km in 50 Minuten schaffst du auch zu Fuss. Den schlimmsten Stau habe ich in Peking erlebt. Sag doch den Bucaresti sie sollen noch etwas mehr öV kaufen.

2 ChliiTierChnübler 14. Mai 2009 um 06:01

Vor der Öffnung der Westtangente in Solothurn gab’s das öfters, wenn mal wieder eine der verbleibenden Brücken gesperrt wurden. Leider war ich meistens blöd und blieb im Stau, statt einfach irgendwo zu parken, nach Hause zu laufen und 3 Std später einfach beim Hundespaziergang das Auto wieder staufrei zu holen :)

3 rouge 14. Mai 2009 um 08:46

Also ich stand an Ostern in Fort Myers (Florida) im Stau. 2 Stunden ohne auch nur einen Meter nach vorne zu kommen.

4 Christian Leu 17. Mai 2009 um 10:17

@peet
Wow, das hast du ja schnell herausgefunden. Eine gute Quelle für Strassennamen ist übrigens auch die Open Street Map. Überzeugt mich immer mehr. :-) Das mit den ÖV bauen ist ja das eine, dass die diese dann auch benutzen das andere. Aber bei den Trams wäre sicher mal Investitionsbedarf da.

@chnübli
Na ja, manchmal fährt man in Staus hinein obwohl man eigentlich auch die Ausfahrt nehmen könnte und über Land vielleicht schneller zuhause wäre. Ich glaube in Staus ist man manchmal einfach nicht mehr rationell.

@rouge
Aber das waren ja Ferien?

5 PeetTheEngineer 17. Mai 2009 um 23:32

>> Openstreetmap
Ja, das wird langsam brauchbar, es fehlt allerdings auch noch vieles. Habe da mal zumindest bei mir zu Hause auch ein bisschen mitgeholfen. Das verwendete GPX Format für die Tracks ist allerdings äusserst mühsam. Interessant ist, dass es mit der Creative Commons Attribution Share Alike-Lizenz 2.0 daherkommt. So wie Wikipedia des Brockhaus Tod war, könnte Openstreetmap derjenige von Teleatlas sein. Mein Beitrag zu Openstreetmap ist hier.

6 PeetTheEngineer 17. Mai 2009 um 23:34

Noch etwas:
Für alles, was in der Landschaft Namen, wie z.B. Berge, Seen und Flüsse, empfehle ich Geonames.

7 This 23. Juni 2009 um 13:37

@ Peet: Was ist am GPX-Format mühsam? Immerhin handelt es sich dabei um den Branchenstandard. Zudem kann das Format bei Bedarf auch einfach von Hand editiert werden. Viel mühsamer finde ich, dass lange Zeit fast jeder Hersteller von GPS-Geräten ein anderes Format entwickeln zu müssen glaubte.

8 Peter 24. Juni 2009 um 19:33

@This
Ich habe mich vielleicht nicht genau ausgedrückt. Das GPX-Format ist nicht mühsam, aber die Art und Weise wie Openstreetmap Daten im GPX-Format verwendet, ist mühsam, denn OSM ignoriert alle Wegpunkte, denen keine Zeit zugeordnet ist. Das muss nicht weil dann immer von Hand die Zeit reingeflickt werden muss, wenn sie nicht schon da ist.

Proprietäre GPS-Formate lassen sich übrigens meistens mit GPSVisualizer erschlagen.

9 christian 25. Juni 2009 um 09:28

In diesem konkreten Beispiel funktioniert es leider nicht: Wenn man auf die vollständige Google Maps-Seite geht (Das Google-Logo unten links anklicken), kann man per Rechtsklick auf die Karte den Menupunkt ‘Was ist hier?’ auswählen und damit Informationen aus der Karte wieder rausholen…

10 Peter 25. Juni 2009 um 16:23

Jetzt musste ich lange studieren. Du wolltest sagen:

“Auf der Google Maps Seite erscheint beim Rechtsklick ins Kartenbild ein Contextmenu. Ganz unten gibt es den Punkt ‘Was ist hier?’. Dieser zeigt links die Adresse an und im Suchfeld die Koordinaten des angeklickten Punktes.”

Danke für den Tip!

(Das von dir erwähnte Google-Logo habe ich natürlich auf der “vollständigen Google-Maps Seite” gesucht und dabei nichts gefunden, statt dass ich auf das Logo in deinem Google-Kärtchen oben im Beitrag geklickt hätte.)

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