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Mit Vitamin R ins neue Jahr

ritalin-box

Wer das Buch Dinge geregelt kriegen – Ohne einen Funken Selbstdisziplin bis auf Seite 206 gelesen hat ist unweigerlich auf das Kapitel

Vitamin R – Vom Koks des gesetzestreuen Bürgers

gestossen. Hier schreiben Passig/Lobo über den Einsatz von Ritalin zur Verhinderung von Prokrastination. Dabei wird dem mündigen Leser zwar nicht empfohlen Ritalin zu versuchen aber zumindest nahegelegt es mal zu probieren.

Natürlich werden Vor- und Nachteile eines solchen Versuches ausgiebig abgehandelt.

Nach Rücksprache mit meinem Arzt habe ich nun eine Dose Ritalin zu Hause. Dass Ritalin nur mit speziellem Rezept und unter Hinweis auf das Betäubungsmittelgesetz abgegeben wird sagt wohl alles.

Bei einem ersten Versuch zuhause im geschützten Umfeld mitten im Urlaub konnte ich keine allzu grosse Wirkung feststellen. Dies kann natürlich daran liegen dass man im Urlaub nicht wirklich prokrastiniert wenn man nichts zu tun hat oder dass ich zu den 30% ADS/ADHS Patienten gehöre die auf Ritalin nicht ansprechen.

Deshalb habe ich mir jetzt gleich zum Anfang des neuen Jahres einen einwöchigen Testlauf im Büro verschrieben. Ich werde also morgen früh damit anfangen und mich in dieser Zeit sehr gut beobachten.

Eigentlich bin ich mit meiner Neurofeedback / Kraniosacral Therapie die ich im 2008 gemacht habe sehr zufrieden. Die Symptome von ADS/ADHS, meine Konzentration und auch mein Verhalten haben sich schon stark verbessert.

Nach wie vor ist es für mich vorallem dank ADS/ADHS schwierig zeitlich schwer absehbare Aufgaben anzugehen und zu planen. Dies hat in meiner beruflichen Karriere schon mehrmals als problematischer Punkt niedergeschlagen und dies möchte ich gerne mit Ritalin ausmerzen.

Im Endeffekt möchte ich dabei Ritalin nicht als Dauermedikation zu mir nehmen sondern nur punktuell einsetzen. Zum Beispiel an einem Tag der Woche an dem man dann auch wirklich Dinge vorantreibt.

12 Kommentare

  1. interessant – Ritalin ist mitten unter uns.bin gespannt auf die Ergebnisse – ich schiebe meine konzentrationsstörungen immer aufs internet:-)

  2. Wollen wir uns wirklich von der Pharmaindustrie abhängig machen, um den Alltag zu meistern – mich schaudert, echt.

  3. Ein interessantes Experiment, ich habe auch mit Interesse die vorhergehenden Einträge gelesen. Sehr positiv finde ich, dass du Ritalin nicht dauerhaft einsetzen willst – ich sehe die Sache ähnlich wie tin.

    Eine Frage habe ich aber noch (und ich hoffe, du nimmst sie nicht persönlich): was genau “qualifiziert” dich als AD(H)Sler? Warum ist deine Diagnose nicht mangelnde Selbstdisziplin und/oder auch Faulheit?

  4. Ritalin verhindert also Aufschiebeverhalten? Ich habe dazu einen Mac. Ist nicht rezeptpflichtig und dank iCal-Synchronisation verpasse ich nichts mehr und bin perfekt organisiert dank der ToDo-List.

  5. kann man da in einer woche schon eine wirkung feststellen? bei kindern die ritalin bekommen stellt sich die wirkung erst nach einer gewissen zeit ein.. da merkt man anfangs noch nichts, wie du bei deinem versuch zuhause ja auch schon gemerkt hast.. was mich mehr interessieren würde ist die neuro feedback therapie.. wo hast du die gemacht und mit welchen erfahrungen?

  6. Na ja, mein erster Tag mit Ritalin hat sich eigentlich als wenig anders wie sonst herausgestellt. Vorallem ein Druck im Kopf und auf den Augen macht sich bemerkbar und damit hat es sich dann. Die Dinge geregelt habe ich noch nicht.

    Aber dafür beantworte ich mal eure Fragen:

    @digiom
    Ich denke Internet ist sicher der Produktivitätskiller Nummer 1 für leicht ablenkbare Menschen. Mein nächster Versuch. Betr. Ritalin gibt es dieses glaub mittlerweile für x verschiedene Gesellschaftskrankheiten. Am besten man sucht sich eine aus und spricht dann mit dem Arzt.

    @tin
    Eigentlich nicht. Daher ist es auch ein Versuch.

    @Jo
    Ich habe bei einer Studie mitgemacht bei der ADS/ADHS diagnostiziert wurde.

    @all
    Danke für die Infos und Tipps. Ich finde es gut kann ich meine Erfahrungen hier auch teilen und kriege dafür auch Feedback. Gerne nehme ich Hinweise und Erfahrungen auch per E-Mail entgegen. Die Adresse ist me@relab.ch!

  7. Na dann mal her mit deinen Retalin-Erfahrungen :-)
    Als ADHSler, der mit Retalin keine Erfahrung hat, bin ich natürlich extrem gespannt auf deinen “Selbstversuch”. Ich persönlich bleibe erstmal weiter bei meinen Omega-Fettsäuren.

  8. hallo zusammen..

    kurz: bei mir wurde bereits als 9-jähriger adhs (damals noch POS) diagnostiziert.
    Meine Eltern wollten damals nichts von Ritalin wissen, es wachse sich aus, war die allg. Meinung. Erst jetzt, als 35-jähriger habe ich, nach langen Jahren mit Problemen in allen Lebensbereichen erneut eine ausführliche Abklärung gemacht, mit demselben Ergebnis: ausgeprägtes ADHS. Bin seit Nov.'09 in Therapie, anfänglich “nur” mit Antidepressiva. Nun Therapeut/Arzt gewechselt, mit vorgängigen Tests. Nun hatte ich 6 Wochen Ritalin.

    Nur kurz: Ritalin benötigt keine sogenannte Einführungszeit, sondern wirkt bei korrekter Dosierung bereits nach 1-2 Tagen. Ich musste die 1. Woche die für mich entsprechende Dosierung eruieren. (30 mg im 4-Std.Takt) Nun nach Gespräch mit Arzt und Bemerkung meinerseits, dass dies umständlich sei, 3x am Tag 3 Tbl einzunehmen und ich zu Vergesslichkeit neige, habe ich seit 1 Woche Concerta, dh. muss nur noch Morgens dran denken, dies einzunehmen und Wirkung hält in etwa 10 Std. Sollte ich länger “bei der Sache” sein, könnte ich zusätzlich 1x Ritalin nehmen.

    Ich kann sagen, seit der Unterstützung mit Ritalin/Concerta ist mein Alltag ruhiger und ich habe auch nicht mehr meine “Aussetzer”. Fazit: Momentan möchte ich um Nichts in der Welt auf diese Medikamente verzichten.

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