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Offener Brief an die Schweizer Verlage

Liebe Verlage
Falls ihr aktuell Sonntagsblätter wie zum Beispiel die NZZ am Sonntag, die Sonntagszeitung oder Sonntag im Angebot habt möchte ich euch darauf aufmerksam machen dass demnächst ein neues Gerät, iPad genannt, erscheinen wird.

Dieses Gerät wird, mit sogenannten Apps versehen, erstaunliches leisten können. So werden sich moderne Menschen ihre Sonntagslektüre (und unter Umständen auch die tägliche Lektüre) am Sonntag morgen nicht mehr aus dem Briefkasten holen (oder auch nicht) sondern sie werden sie an diesem Gerät lesen wollen.

Einige werden dies jeden Sonntag tun und sind bereit, dafür eine fixe Gebühr, für ein oder zwei Jahre im Voraus zu bezahlen, (so eine Art Abo, aber ohne Drucken und Verteilen) andere werden sich einfach mal ab und zu die aktuelle Ausgabe kaufen wollen (so eine Art Kiosk, nur im Internet).

Ich bin recht überzeugt das dies für euer Geschäft gut sein wird. Stellt euch mal vor wieviel Papier, Druckerschwärze, Lieferwagen und Leute die Zeitungen in die Briefkästen stecken (oder auch nicht) man sich da sparen kann.

Da ja Apple die Schweiz bevorzugt behandelt, wäre es doch toll, wenn ihr die Zeit bis Ende April nutzt, um euch gute Businessmodelle (Zeitung minus Druck minus Papier minus Distribution) auszudenken und dann gleich eine tolle App lanciert.

Ich freue mich jetzt schon auf die erste digitale Ausgabe einer Sonntags-Zeitung.

Mit freundlichen Grüssen und bestem Dank
Christian Leu

29 Kommentare

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  6. …die Swisscom kam dem iPad zuvor und lancierte schon Ende letzten Jahres mit den grossen nationalen Verlegern eine E-Reader Plattform, welche offenbar im 2010 getestet wird und auf diversen Geraeten laufen soll! ;)

    ps: will Apple auch 30% vom Abonnementspreis? #in_app_purchase

  7. Jup! Super Sache! Kann mir sehr gut vorstellen; für pünktliche Aktualisierung um 06h30 Sonntagmorgens, mit schöner Aufmachung, mehr als nur ein PDF der Druckausgabe oder einer Abbildung der Webseite was im Abo zu bezahlen!

    Wünschte mir als Übergang eh eine Art “Add-On”-Abo zur Druckausgabe: Sprich Druckausgabe wird normal in den Briefkasten geliefert, wenn aber nicht zuhause oder sonst wo unterwegs, kann auf diese elektronisch zugegriffen werden.

  8. @Leumund: SonntagsZeitung und Co. gibt’s heute schon als E-Paper, AFAIK PDF- und Flash-basiert, wobei zumindest Ersteres auf dem iPad funktionieren müsste. Ich wünschte mir aber auch eine «echte» digitale Version, wobei diese bitte mit gängigen Browsern zugänglich sein sollte. Bei einer etwaigen Kostenpflicht fürchte ich allerdings, dass die Verleger ihre üblichen «Mondpreise» verrechnen würden – keine Zustellung, kein Papier, kein Druck, aber in etwa der gleiche Preis wie für die gedruckte Papierausgabe im Abonnement …

    @Thomas Fontana: Wieso erst so spät am Morgen? Sonntag ist doch schon einige Stunden früher …

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  10. @KnowLed: Wie soll die Swisscom Apple zuvor gekommen sein, wenn 2010 erst der Testlauf startet? Das iPad ist in einem oder zwei Monaten bei uns. (Real artists ship.)

    Von wegen Mondpreisen: Ich zahle gerne für die Inhalte. Die Distribution geht zu Lasten des Verlegers. Mir ist es doch egal, wenn die Zeitung auf dem iPad gleich viel kostet wie auf Papier. Alleine die Tatsache, dass ich mir damit den Weg zum Briefkasten oder Kiosk spare, wiegt den vermeintlichen Verlust wieder auf.

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  14. Och wär das schön… Ich befürchte aber, dass es die Schweizer Verlage nicht vor Ende Jahr schaffen eine entsprechende App anzubieten! Ziemlich sicher warten die ab, was genau die New York Times bringt und baut dann was ähnliches nach…

  15. Ich verbinde mit dem Zeitungslesen immer auch eine gewisse Haptik. Wo bleibt dann das “Erlebnis” Zeitunglesen? Es stumpft zu einer weiteren digitalen Nebensächlichkeit ab.
    Ich gebe Dir recht, da es den Abonennten und den Verlagen Geld sparen wird. Umwelt ist da natürlich auch ein Thema.
    Aber ich fahre ja auch nicht digital in den Urlaub sondern ich möchte etwas bleibendes haben. Wenn ich, wie heute morgen, meine 2 Zeitungen gelesen habe, weis ich, wo welcher Artikel steht. Also meine Sinne sind damit mehr beschäftigt als wenn ich digital etwas auf den Schirm genudelt bekomme und nicht mehr weis: “wo habe ich das denn noch gelesen?”

  16. eine liste mit den favorisierten zeitungen/ zeitschriften/ magazinen wär vielleicht mal was. würde die zu umfangreich, oder vielleicht sogar überschaubar bleiben?

    vielleicht bräuchte es für solche digitale inhalte eine neue firma; eine art “händler”, der bei den printmedien die inhalte kauft und nach eigenem business-modell weitervertreibt. chancen?! wohl schon: markt? mit der zeit ja. machbarkeit? anyway. partner? zu verhandeln, ungewiss. investition? mittel. risiko? pionier ohne eigenes produkt.
    könnte interessant sein.

  17. @dot8 – dieser aspekt hat sicher was. dennoch kann ich mir vorstellen dass zeit und neue hardware (über iPad hinaus) einmal mehr zugunsten elektronik arbeiten werden. ich würde zum Beispiel sehr begrüssen, die Texte (wie in der Zeitung) zu lesen und gleichzeitig individuell zu merken, mit tags versehen, ablegen, usw… jetzt ein eher mühsames unterfangen ;)

  18. @christian
    Nicht jeder Abonnent wird ein iPad haben, rsp. sich fuer die Zeitungs-/Magazinlesung eines zutun. Bis ein Magazin wie das Sports Illustrated steht, muessen viele schweizer Verlage noch Stellen schaffen, um die Inhalte multimedial aufzubereiten! ;)

    Die Swisscom E-Reader Loesung ist fuer Zeitungen IMHO ideal, weil sie mit dem schon bestehenden Content arbeiten und es auf diversen Geraetetypen angezeigt werden kann. Darum denke ich Swisscom ist dem propriaetaeren Apfel zuvorgekommen, aber wir werdens dann sehen, wenn die iPad’s mal gestreut sind…

  19. @christian
    …es wird sich nicht jeder Abonnent ein iPad zutun, nur um damit elektronisch zu lesen!!?
    Vorallem muessen sich die schweizer Verlage noch was einfallen lassen, um die Inhalte so multimedial wie eine Sports Ilustrated aufzubereiten.
    Darum ist IMHO die Swisscom E-Reader Loesung ideal, weil sie mit den vorhandenen Inhalten arbeitet und somit keine zusaetzlichen Kosten verursacht. Auch ist Leser da nicht an ein Geraet gebunden, sondern kann sich den Inhalt auf diversen anzeigen lassen…

  20. @dot8: Das ist eine altmodische Denkweise, welche ich nicht nachvollziehen kann. Inhalt ist Inhalt. Sowohl bei elektronischen Zeitungen als auch bei elektronischen Büchern ändert sich der Text ja nicht, nur weil er mit einer anderen Technologie dargestellt wird.

    Und wenn du dich fragst, wo du was gelesen hast, dann ist eine elektronische Suche wesentlich schneller als das Durchsuchen deiner Altpapiersammlung.

  21. @christian
    Altmodisch ja, aber nicht zwingend falsch. Ich mag echte Zeitungen auf Papier. Und ein Buch kann ich mir nicht vorstellen auf einem iPad oder einem Kindle zu lesen.
    Digital ist ok solange es um reine Informationsvermittlung geht. Sobald wir in den Genuss überwechseln – Zeitung lesen als Morgenritual zum Beispiel – dann gehört Papier dazu. Aber auch umfangreiche Pflichtübungen mach ich gerne auf Papier. Zum Beispiel eine neue Programmiersprache lernen. Da wird das PDF ausgedruckt, vor den Bildschirm genommen und mit Notizen vollgekritzelt.

    Das alles soll nicht heissen, dass die Verlage keine schlauen Angebote für iPads etc. machen sollen. Nur gibt es aus meiner Sicht kein entweder-oder sondern nur sinnvolle Ergänzungen.

  22. Pingback: Marco Bamert

  23. Ich denke es geht nicht darum was es heute schon gibt, es geht darum mit den neuen Möglichkeiten eine neue Experience zu schaffen. Eben eine Zeitung neu zum Beispiel auch mit Videoelementen zu bereichern, einen Kommentar nicht mehr einfach zu schreiben sondern eben zu filmen. Das Potential ist enorm und sorry, wenn ich Swisscom höre, dann denke ich an Betty. Und dann stell ich mir vor dass Swisscom mit den Zeitungen dasselbe tun will wie mit der Fernbedienung. Ich bin überzeugt, es gibt Dinge die will man nach wie vor auf Papier, aber die Sonntagszeitung gehört für mich definitiv nicht dazu.

  24. Oh, irgendwann im 2011, wenn also jeder potentielle Early Adopter mindestens drei bis vier Geräte zum Medienkonsum (PC, Laptop, Smartphone, Tablet) hat, wollen die Schweizer Verleger einen weiteren Reader anbieten, auf dem man ihre (und vermutliche nur ihre – wäre ja gelacht, wenn ein ausländisches Medienunternehmen von dieser selbstlosen Pionierarbeit profitiert!) Zeitungen lesen kann.

    Aber vermutlich wird der eine oder andere Konsument sogar sagen: Oh, praktisch, jetzt kann ich am Sonntag um halb sieben schon die Sonntagszeitung runterladen. Weil Sonntag ist, brauche ich die SonntagsZeitung! Ich will am Sonntag morgen eine Zeitung lesen, bei der am Samstag Abend Redaktionsschluss war. Ich will Multimedia, das heisst: ich will mich durch eine Flash-Galerie mit schönen Bildern klicken oder einen Kommentar nicht nur lesen, sondern vorgelesen bekommen, weil das viel besser ist. Oh, und ich will bequem zum “Reisen”-Bund scrollen, wo auch neue Autos vorgestellt werden. Sowas ist für mich eine “neue Experience”.

    Wir leben seit 10 Jahren im 21. Jahrhundert. Get over it!

  25. Pingback: Stefan Buess

  26. @Christian: Du hast ja gar kein iPad mehr :-)

    Nicht nur die Sonntagszeitungen, alle Periodika sollten so schnell wie möglich auf diese Devices und vor allem ins Netz.

    Denn wichtig ist allerdings, dass die Inhalte verlinkbar sind. Wie oben schon erwähnt wurde, gibt es viele Zeitungen als PDF. Das nutze ich sogar hin und wieder aber im Prinzip geht es eben nicht nur darum, die Inhalte elektronisch zur Verfügung zu haben, die Inhalte müssen im Netz sein und über eine URL verfügen.

    Ich will, wenn ich einen Text lese darauf Hinweisen können. Ich muss einen Tweet oder einen Blogbeitrag dazu verfassen können und dort muss ein Link zum Text gesetzt werden können und dieser Text muss frei zugänglich sein. Erst dann macht das Internet für alle Sinn.

    Bis die Verlage das begreifen wird es leider und wahrscheinlich noch Ewigkeiten dauern. Ich denke darum, dass jetzt zuerst mal wieder die Paywalls ihren letzten Auftritt erhalten, und dann branchenfremde Neulinge genau den Vorteil der Verlinkung im Web ausspielen und den Ewiggestrigen den Garaus machen werden. Journalisten ohne Arbeitgeber, die guten Inhalt liefern können, wird es bis dann ja auch genug geben.

  27. Pingback: Christoph Bähler

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