Regional werben

21. November 2008 · 7 Kommentare · Wirtschaft

Um meinen kleinen Flohmarkt ein wenig zu bewerben habe ich mich nach Möglichkeiten der lokalen Werbung umgesehen.

Wie schon letzthin festgestellt gibt es ja im Internet nicht wirklich Angebote die sich auf unsere Region beziehen. Eine der wenigen Sites die zumindest versucht eine lokale Zusammenstellung von News, Veranstaltungen und Kleinanzeigen zu erstellen ist Local.ch.

flohmarkt

Um aber meinen Flohmarkt zu propagieren erscheint mir die entsprechende Seite für Murten noch ein wenig zu mager.

So bleibt mir der Versuch eine Anzeige bei Google Adwords zu erstellen. Immerhin propagiert Google die Möglichkeiten zur gezielten regionalen Werbung immer wieder.

Das erstellen einer lokalen Anzeige ist im ersten Moment ein wenig unklar. Die Regionen sind von Google im Prozess nur eine Unterkategorie und so muss man sich erst dazu entscheiden eine Keyword oder eine Placement Kampagne zu erstellen. Da ich ja möglichst viele Leute mit meinem Flohmarkt anlocken will entscheide ich mich für eine Placement Anzeige. Danach schränke ich die Region auf 25km rund um Murten ein:

Für die Placements wähle ich dann einige grosse Portale mit Kleinanzeigen aus, da ich dort sicher ein paar Flohmarktgänger erwischen kann. Da die Anzeige ja Surfern in diesem 25km Radius angezeigt wird ist zumindest der Streuverlust gering.

Die Anzeige wird möglichst aussagekräftig und einfach gestaltet damit niemand der sich nicht dafür interessiert überhaupt auf die Idee kommt zu klicken. Schliesslich bezahle ich pro Klick ja bis zu 1$.

Als Landingpage habe ich eine Flohmarkt Seite erstellt die zumindest die wichtigsten Infos zum Ort und zur Zeit enthält. Ob’s ansprechend ist sei mal dahingestellt.

Als zweite Variante könnte ich bei der Publicitas eine Kleinanzeige in der Grossauflage der Freiburger Nachrichten erstellen.

Damit würde ich in der Grossauflage vom Donnerstag insgesamt 57′000 Leser erreichen. Dies jedoch ohne zu wissen ob sich diese überhaupt für gebrauchte Dinger beziehungsweise Kleinanzeigen interessieren.

Die Kosten für das Inserat liegen bei 70.- CHF während ich bei Google Adwords für 70.- CHF immerhin schon 70 Besucher auf die Seite holen würden die sich nur noch die Adresse anschauen.

Da leider die Seite für die Online Erstellung von Kleinanzeigen bei der Publicitas nur bis zu dem Moment funktioniert an dem man die Zahlungsdaten eingibt wird das Inserat wohl auch nicht erscheinen.

Gemäss meinen Erfahrungen mit Links in Zeitungen ist der Medienbruch noch immer zu gross. Ob sich allenfalls die Leute an meinem Flohmarkt zeigen werden kann ich ja nicht sagen.

Welche Erfahrungen haben meine Leser denn? Was empfiehlt sich am meisten für eine solche Aktion? Das schwarze Brett im Coop als Sieger eines solchen Experiments?

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1 hoewe 21. November 2008 um 13:50

…netter versuch, bin gespannt! #adsense
die geodaten die ein normales skript auslesen kann, sprich ohne einen glaesernen *google* user, beziehen sich meist nicht auf den effektiven wohnort des besuchers, sondern ueber irgendwelche gateways dessen providers!? *imho*

ich wuerde dir empfehlen, die produkte auch noch online zu praesentieren, denn mit deinem posting wirst du bestimmt mehr besucher *slug,serps,tweet,usw.* erhalten, als dann effektiv vor ort kommen werden. viellicht hats ja darunter kaeufer?!

regionaler als das schwarze brett geht wohl nimmer, habe auch schon sehr gute erfahrung damit gemacht. ein zeitungsinserat bringt vielleicht was in einer fundgrueb oder im giggernilisteil. als richtiges inserat unter vielen, denke ich wird der erfolg eher ausbleiben…

freue mich ueber die endanalyse und wuensche viel erfolg!

2 theo 21. November 2008 um 14:20

Ja, die regionale Information ist so eine Sache, bin auch eher auf den Zufall angewisen.

Mein Favorit ist ein Kessel Dispersion und fünf Minuten nächtliche Strassenarbeit :-)

Bei etwas weniger Mut empfiehlt sich auch ein einfaches Schild direkt vor der Ausfahrt des Aldis mit einem Pfeil nach rechts und dem Hinweis “Computer, Zeugs und Kabel ab CHF 1.-”. Bei der Grösse Deines Flohmarktes macht wohl am ehesten die spontane Gelegenheit einen Käufer.

Online kommst Du wohl nicht um eine Präsentation der Artikel herum. Dies zeigt meine Erfahrung aus Verkäufen in Online-Auktionen. Wieso nicht gleich auf Ebay oder Ricardo einen Shop öffnen?

Ausserdem kannst Du ja mal ein paar Flugblätter im Quartier verteilen, dass Du gerne ausgehypte Artikel zum Verkauf entgegennimmst.

3 Eric 21. November 2008 um 14:22

Wie wäre es mit Social Media? Auf Facebook lässt sich sehr gut zielgerichtete (demografisch, geografisch, keywords) Werbung schalten.

4 paz 21. November 2008 um 17:28

ja!ja!ja! und wenn wenigstens das bildli ein wenig grösser und schärfer wäre, sapperlott, da könnte ein kaufgeiler siech wie ich wenigstens sehen was da alles zu haben ist!!! herrgottschtärnen!

5 Christian 22. November 2008 um 21:06

ju, Ebay und co., davon habe ich mal die nächsten Jahre genug. Irgendwie liegt mir dies einfach nicht. Das ganze ist ein Stress und man ist nur noch am rumrennen. Daher habe ich mich dieses mal für einen Flohmarkt entschieden.

@theo
Das mit dem Aldi überlege ich mir noch. Dass man eine Art Computerbörse organisieren könnte hab ich mir auch gedacht. Müsste man sich wirklich mal überlegen. So eine Art Skibörse halt einfach mit Computern. Ich denke da liegt noch viel Zeugs rum das andere brauchen könnten.

@Eric
Bei Facebook kann man die Region grad mal bis auf Schweiz runterbrechen. Ansonsten stimmt, mit Facebook kann man sehr schnell sehr viele Menschen erreichen. Und das erst noch relativ günstig.

@Paz
Habe das Angebot mal noch ein wenig besser umschrieben. bei Fragen sonst einfach hier oder per E-Mail melden.

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