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Sobu – Affiliatemarketing der Schweizerischen Post

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Und wie der Zufall es will, man schreibt über die Post von gestern, und bekommt einen Einblick in die Post von morgen. In Form einer Werbung von myswisschocolate.ch, in der mich zum ersten Mal von Sobu.ch erfahre. Sobu ist ein Service der Schweizerischen Post, welcher nach dem Prinzip kaufen, teilen und profitieren funktioniert.

Das heisst, kaufe ich bei myswisschocolate.ch ein, kann ich danach das Produkt auf Facebook, Twitter und co. weiterempfehlen und bekomme 10% Kommission, wenn einer meiner Freunde einkauft. Oder wie Sobu das in einem Video erklärt:

Also ein Affiliate Programm welches für verschiedenste Schweizer Shops von der Post betrieben wird. Ein Thema, welches ich vor einigen Jahren mal im Blog als die Affiliate Verkaufstruppe beschrieben hatte.

Die bekannteren Shops, die bei Sobu mitmachen sind wohl das erwähnte myswisschocolate.ch, geschenkidee.ch und Steg Computer. Interessant, dass der Post eigene Postshop nicht mitmacht.

Die Plattform ist gemäss dem Carpathia Weblog schon seit dem letzten Jahr online, bisher hatte ich aber noch nie davon gehört. Ob die zwölf Shops ausreichen um damit wirklich neue Affiliates anzulocken kann ich nicht beurteilen.

Es sieht auf der Site ein wenig aus, wie bei SwissPostBox, nach einigen News-Beiträgen wird es still um den Service und es scheint keine Weiterentwicklung mehr zu geben. Ich bin gespannt, wie sich dieses Post-Projekt entwickelt, bzw. ob die Post mit Sobu auch so Geduld hat wie mit Incamail.

4 Kommentare

  1. «Das heisst, kaufe ich bei myswisschocolate.ch ein, kann ich danach das Produkt auf Facebook, Twitter und co. weiterempfehlen und bekomme 10% Kommission, wenn einer meiner Freunde einkauft.»

    Wieso nicht einfach so empfehlen?

    In Realität funktioniert es ja üblicherweise nicht so, wie Du beschreibst, sondern es gibt primär ein paar Weblogs mehr, die sich sichtbar bemühen, Artikel zu Affiliate Link-lastigen Themen zu schreiben. Gerade Schweizer Tech-Weblogs sind völlig verseucht damit; wer auch ausländische Weblogs liest, merkt immer wieder, wie plump Schweizer Weblogs von diesen abschreiben – einfach noch mit ein paar Affiliate Links dazu.

    Glaubwürdige Empfehlungen kommen für mich nie in der Form von Affiliate Links daher. Geld ist ein schlechter Anreiz, das kennt man nicht nur aus der Bonus-Thematik …

  2. P.S.: Gibt’s mit Deinem Caching ein Problem? Mein soeben verfasster Kommentar erscheint nicht online, es gab aber auch keinen Hinweis bezüglich Moderation oder Spam.

  3. @Martin
    Dein erster Kommentar ging direkt in den Spam Ordner rein. Komisch, ist ja kein Link oder sonstwas drin. Zu deinem Kommentar bin ich deiner Meinung, entweder man empfiehlt als Privatperson einfach so ein Produkt und will dann auch nichts verdienen, oder man ist eben ein Affiliate, wie ich z.B. bei Cyon, WPEngine und Amazon und versucht sich damit die Kosten für den Blog mitzuverdienen. Ich gebe diesem Sobu keine grosse Chance.

  4. Ich sehe es so, wenn mir was gefällt empfehle ich das auch gerne privat, wieso nicht! Sobu selbst habe ich schon vor einiger Zeit entdeckt, der Anreiz fehlte mir dann aber doch!

    @martin: naja ich sehe das anders. Ich versuche möglichst wenig News und mehr auf Berichte einzugehen. Ehrlich und Neutral – dabei nutze ich auch Affiliate-Links. Damit mache ich kein grosses Geld aber ich habe die Chance mir den Blog etwas zu finanzieren, find ich fair!

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