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† Handypayment by Post

Auch wenn ich nicht über den Ausgang des Pilotversuches der Schweizerischen Post bzw. Postfinance im Bilde bin wage ich einfach einmal zu behaupten dass er gescheitert ist. Postfinance wollte im Mai 2005 mit diesem Projekt die Möglichkeiten einer direkten Bezahlung vom Postkonto mit dem Handy austesten. Dabei hat man zusammen mit Unisys ein System entwickelt das relativ umständlich zu bedienen war:

An den Kassen hält der Kunde sein Handy über den Code-Scanner von Gavitec. Die Maschine liest den personifizierten Code mit der Handynummer des Nutzers ein und übermittelt die Daten samt Bezahlbetrag an die Bank des Kunden. Innerhalb weniger Sekunden wird eine SMS auf das Handy geschickt, die den Bezahlcode und den Betrag enthält. Zur Bestätigung hält der Kunde nun noch einmal sein Handy über den Gavitec-Scanner und gibt seinen PIN-Code ein – und schon ist die Bezahlung erfolgt.

Wenn wir das lesen, sieht doch sehrwahrscheinlich jeder dass es einfacher ist die Postcard zu zücken, den Pin einzugeben und OK zu drücken. Also innovativ ist diese Verkomplizierung der Sache sicher nicht und abgesehen davon benötigen Händler noch zusätzliche Hardware.

Auf der Website zum Pilotprojekt findet man dann folgende Meldung:

Der Pilot ist seit Mitte Januar 2006 beendet.
Nähere Informationen zum weiteren Vorgehen erfahren Sie Ende März 2006 auf dieser Seite.

Da wir mittlerweile Ende Juli haben ist das Projekt wohl direkt in die Schublade gewandert.

2 Kommentare

  1. Mit der Postcard zu bezahlen geht wahrscheinlich wirklich einfacher.
    Aber gut, tut sich mal was auf diesem Markt. In Zukunft wird man sicher nicht mehr x Kreditkarten, ein Handy, MP3 Player usw. mit sich herumschleppen.

  2. Pingback: Handyzahlung Postfinance 2.0 - relab.ch - endless whitepaper

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