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A/B Tests einfach gemacht

Alle, die aktiv Websites betreiben wissen wie wichtig A/B Tests sein können. Man kann damit Variationen von Websites testen um die besten Buttons, Texte oder Bilder zu nutzen um möglichst viel aus einer Website herauszuholen. Im Wahlkampf von Obama wurde mit hunderten Tests die Website optimal eingestellt um das Maximum an Spenden zu kriegen. In einem kleinen eCommerce Shop kann man damit die Kaufabschlüsse optimieren oder beim linkRiss!Fashion die Registrierungsrate verbessern.

Bisher waren solche Tests nur aufwendig mit Google Website Optimizer und anderen Tools zu realisieren. Dabei mussten x-Skripts bei jedem Test händisch in eine Website eingebaut werden. Einer der Obama Wahlkampfoptimierer hat nun einen Webservice gestartet mit dem A/B Testing kinderleicht wird. Ich habe einen Screencast gemacht um euch zu zeigen wie einfach optimizely.com funktioniert!

Wie man sehen kann, Optimizely.com ist genial einfach aufgebaut. Mit ein paar Klicks kann man ganze Texte auf Wirksamkeit prüfen oder verschiedene Icons testen.

Optimizely kann man 30 Tage kostenlos testen. Danach gibt es das kleinste Monatsabo für 19$, damit kann die wichtigsten Funktionen nutzen und bis zu 2000 Besucher im Monat testen. Danach werden die Paketpreise sofort teurer, im Vergleich zu den Kosten herkömlicher Tools sind die 399$ für das Gold Paket aber für Firmen wohl nicht weiter tragisch.

12 Kommentare

  1. Pingback: Stefan Weber

  2. sehr cool! besten Dank für diesen Screencast! Das scheint wirklich sehr einfach zu sein und braucht keine IT / HTML / CSS Kenntnisse. Somit könnte es bei grösseren Firmen ja auch direkt vom Marketing Team genutzt werden ohne zusätzliche (grosse) Unterstützung der IT.

  3. Das Thema hört sich ganz interessant an. Habe zwar schon selber einiges darüber gelesen mich jedoch nicht weiter mit dem Thema befasst.

    Muss ich in nächster Zeit machen – Denke, dass man an vielen Stellen hier mit einfachen Mitteln einzelne Vorgänge optimieren kann.

  4. Das scheint wirklich ein tolles tool zu sein, das auch von Non-Informatikern genutzt werden kann. Interessant ist auch das Resultat. Wenn ich richtig aufgepasst Habe hat Variante 1 (schwarzes Sweatshirt über gestreiftem T-Shirt) besser convertiert als die Originalvariante im Meat Loaf T-Shirt. Ich hätte der Originalvariante den Vorzug gegeben, aber ich repräsentiere ja nicht die Zielgruppe! Eine mögliche Assoziation wäre, dass Selbstbewusstein von der Zielgruppe höher gewertet wird als Jugendlichkeit. Echt interessant, danke.

  5. Quote
    „Ich mach jetzt kein Experiment ob ich oder Barbara besser konvertiere“
    Unquote
    Das würde ich (und andere wohl auch) aber liebend gerne erfahren.

  6. Es gibt ja viele solche Tools, aber einfacher als optimizely kann man es nicht mehr machen. Und wer nicht testet, ist selber schuld… :)

  7. Pingback: ymotux©

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