Permalink

1

Bauernhof 2.0

In Amerika sind in den letzten 30 Jahren 185’000 Bauern verschwunden. Nichts neues, und auch nicht anders als hier. Nun aber entstehen in Amerika Nutzgemeinschaften bzw. Genossenschaften die zwischen den Bauern und den Konsumenten funktionieren. Das heisst die Konsumenten beteiligen sich finanziell über regelmässige Lieferungen an den Bauernhöfen. In etwa sieht das Konzept so aus:

Gemeinschaftshöfe stellen ein Konzept dar, das eine Gemeinschaft von Produzenten und Konsumenten bildet. Die Konsumenten stellen ihre direkte Unterstützung dem örtlichen Bauern zur Verfügung, der sie versorgt. Dieser will sein Bestes tun, um Nahrungsmittel in zureichender Menge und Qualität bereitzustellen, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Konsumenten zu befriedigen.

Im Endeffekt erhält der Konsument also ein Lieferung von saisonalem Gemüse, Eiern, Milch und Fleisch direkt von seinem Hof den er unterstützt. Sein Beitrag ist anderseits finanzieller Art in Form einer monatlichen Zahlung für die Ware, die er fortan teuer bezahlt. :-)

Nichtsdestotrotz können auch in der kleinen Schweiz solche Modelle Zukunft haben.

Mehr zum Thema Community Supported Agriculture:

1 Kommentar

  1. Finde ich eine super Idee. Gerade die Nachbaren von Bauern im Flachland haben vermutlich ein Interesse daran das dieser nicht nur Gewinnoptimierung betreibt sondern sich für qualitativ hochwertige Produkte einsetzt, die Landschaft erhaltet und die Kinder (vieleicht auch die Erwachsenen) bei ihm auch Tiere und Pflanzen direkt anschauen können. Aber ob das wer zahlen will wenn er nicht von den Steuervögten dazu gezwungen wird?!

Jetzt kommentieren: