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Berlin hat was!

Jetzt war ich also diese Woche das erste mal in Berlin und konnte dank dem Forum der Schweizer Aussenwirtschaft in Zürich noch rechtzeitig nach Hause fliegen während meine Freunde die auch an der re:publica 2010 waren langsam aber sicher alle mit dem Zug heimfahren.

Lustigerweise hat mir Berlin nicht nur auf den ersten Blick gefallen, nein, irgendwie hab ich gestern und heute, in Zürich und Bern sogar irgendwas vermisst. Sogar als der designierte Botschafter Tim Guldimann, Thomas Borer-Fielding und Catherine Mühlemann von Berlin sprachen hatte ich irgendwie das Gefühl ich müsste dorthin zurück.

Keine Ahnung um was es sich da handelt, vielleicht ist es einfach dieses grosszügige das die Stadt hat, nur passiert es mir äusserst selten das mir eine Stadt beim ersten Besuch so sympathisch ist. Auf jeden Fall verstehe ich jetzt @philbee, der sich ja andauernd dort rumtreibt.

16 Kommentare

  1. Als ich vor zwei Jahren zum ersten Mal von Berlin nach Hause kam, vermisste ich monatelang was. Seither, will ich wieder hin – und im August ist es endlich soweit. Ich freue mich schon riesig. In der Tat, die Stadt hat was und noch viel mehr.

  2. Zumindest den Bahnhof in Zürich kann man nicht als grosszügig bezeichnen – der ist schlicht nicht für diese Kapazitäten gebaut. Zum Glück hat es Dir noch gereicht auf den Zug.
    Gruss

  3. @Gabriela
    Sag mir dann ob es dass war was du vermisst hast. Finde ich spannend, dieses Gefühl etwas zu vermissen.

    @Charly
    Ja, war ja katastrophal heute unten im s-Bahnhof. Aber dafür war der Event super. Danke dir für die Gastfreundschaft.

    @Daniela
    Wirklich das einzige was ich an meinem verkürzten re:publica Besuch bereue. Dich hätte ich gerne mal kennengelernt. Aber einen Ausflug nach Hamburg habe ich auch schon in der Planung. sofern es die Asche aber zulässt geht es am Montag schnell nach Hannover an eine Sitzung.

  4. Kann dir da nur beistimmen, ich war schon drei Mal in Berlin und gehe jedes Jahr wieder gerne hin.
    Doch dieses Jahr wird NewYork ausgetestet, mal schauen ob es auch „was hat“ und was es dann sein könnte, viele sagen ja es hat was :)

  5. wir planen mit unserer klasse die maturareise und diese führt uns – wer hätts gedacht – nach berlin. mal schauen, ob mich die stadt im nächsten herbst auch so packt wie dich jetzt.

  6. Berlin hat wirklich was. Nicht zum Leben, dazu finde ich es zu groß, zu unpersönlich, zu weitläufig.
    Aber wenn man nur zu Besuch dorthinkommt, durch Tempelhof geht, die U-Bahnen nutzt, sich zwischen die Leute wirft und einfach mal im Strom mitschwimmt, sich die Zeit nimmt die Facetten zu betrachten, dann ist Berlin toll. Nicht einfach nur als Touri überallhinkommen, sondern auch die kleinen abgelegenen Ecken besuchen. Dann kommt wirklich Berlin Flair auf.

  7. Pingback: Moritz Adler

  8. Ich war ja ganz neidisch, als Ihr diese Woche alle aus Berlin getwittert habt…(Termin 2011 ist schon im Kalender eingetragen, oh ja)War letzten Monat nach langem wieder mal dort und wär‘ auch gern länger geblieben.

  9. ich teile diese Leidenschaft und bei mir ist es einfach, weils Heimat ist und weil die Leute so unangestrengt sind, Berlin ist einfach nur was es ist.
    Das Herz meiner Heimat, Geschichte, Kultur und Lieblingsgrüne Ampelmännchen gell, @mcschindler (aus dem Osten) #ilike

  10. Und wüsste jemand wo man eine Art Wohnungstausch ausschreiben könnte? Also ich würde meine Berner Wohnung mal einen Monat gegen eine Berliner Wohnung austauschen.

  11. Grüazi, Monsieur Leumund!

    Ich wäre an einem Wohnungstausch zwischen München und Bern interessiert, von einer Woche bis einen Monat. Der Vorteil meiner Wohnung: wunderbarer Garten, ruhig, halb sonnig, halb schattig, uneinsehbar, besonders toll von Juni-September, nur 5 Minuten vom Isar-Ufer, und nur 15 Minuten von der City entfernt – gänzlich aschefrei, jedoch im Sommer durchzogen von Dunstschwaden gegrillter Koteletts – ein Münchner Kulturphänomen ähnlich wie die Nackten am Flaucher oder am Eisbach im Englischen Garten. Freilich grillt keiner sein eigenes Körperfleisch auf Holzkohle, sondern nur in der Sonne!

    Nicht vergleichbar mit der ewigen Erzkonkurrentin Berlin, jedoch mit dem höchsten Ausländeranteil unter allen deutschen Städten, was keiner weiß, weil man’s in den Straßen nicht sieht. Multikulturell ja, aber gut dosiert und kaschiert.

    Der Autor Pleschinski, geboren im deutsch-deutschen Grenzland Niedersachsen, beschreibt dies zutreffend in „Münchner Strategien“; preisgekrönt wurde er für seinen neuesten Roman „Ludwigshöhe“ (2008) – eine philosophisch-skurrile Geschichte Lebensmüder, die in einer Starnberger Villa ungeahnte Lebensfreude entwickeln.

    Ich meinerseits kenne Bern ein wenig und finde Biel am See wunderschön – würde in CH gerne Kundenaquisiton betreiben.

    Vielleicht findet sich eine geeignete Zeitinsel für einen Wohnungstausch, und wenn’s auch nur eine Woche Tapetenwechsel wäre, das wäre auch super!

    Allerbeste Grüße,
    Karin Weidlich
    http://www.comtranslate.de

    PS: Kürzester isländischer Witz – „No cash, but lots of ash!“

  12. Oh hallo Karin
    Das ist jetzt überraschend. Da sich ja mein Büro in München befindet wäre dies natürlich auch eine gute Gelegenheit mal meine Kollegen und deren Stadt ein wenig näher kennenzulernen. Also grundsätzlich kann ich sagen dass mich auch München mal für eine oder zwei Wochen interessieren würde. Ich melde mich mal per E-Mail. :-)

  13. Ich lebe seit 25 Jahren in Berlin. Und an heißen Sommertagen vermisse ich die Aare! Manchmal ein anständiges Panorama am Horizont … aber sonst? Gibt es für mich keinen besseren Ort!

  14. Pingback: re:berlin 2011 • 2011, berlin, blog, heimat, konferenz, re:publica • leumund.ch

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