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Bestandesaufnahme

Dass Microformate die Zukunft des Internets sein werden ist für mich mittlerweile ganz logisch. Aber eigentlich müssen wir uns ja heute zuerst einmal mit den Mängeln des aktuellen Internets befassen. Schliesslich ist nicht alles Gold was glänzt.

Das einerseits schönste am Internet ist im Endeffekt dass alles schön bunt ist und überall mit den neusten Designs gearbeitet wird. Anderseits ist genau diese Offenheit und die Gestaltungsfreiheit die grösste Hürde für die meisten Menschen. Wenn man einer Person Ü40 beim surfen zuschaut, tut einem diese schon fast leid. Schliesslich muss bei jeder neuen Website die gefunden wird zuerst die Logik entdeckt werden. Und genau dies, macht für viele Leute das Internet sehr unattraktiv.

Eine vorgegebene Struktur, die ein Surfen innerhalb einer ständig präsenten Navigationsmöglichkeit bieten würde, wäre für viele User sicher geeignet. Ansätze dazu gibt es seit langem, insbesonders Opera biete diese Navigation die in Meta Tags realisiert ist an. So könnte man zum Beispiel in einem Weblog durch diesen Metatag die nächsten Artikel bzw. den vorherigen Artikel markieren und der Benutzer kann über eine fixe Struktur surfen.

Das die wunderschön designten Websites auch Image und Markenauftritt sind ist keine Frage. Dennoch wird sich in Zukunft der Fokus von diesen Designsites wegbewegen oder deren Status als Imageträger festigen, die Information wird aber vermehrt strukturiert werden. Zum nächsten befassen wir uns dann mit den Vorteilen von Microformaten im Zusammenhang mit Suchmaschinen.

2 Kommentare

  1. Meine Meinung Herr Leu! Für ältere Personen ist das WWW die absolut unklar, das erlebe ich immer wieder. Eine einheitliche Bedienung währe schon was tolles (auch wenn mir nicht ganz klar ist wie so was aussehen soll).

  2. Pingback: Semantische Navigation at relab.ch - endless whitepaper â„¢

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