Permalink

19

Blind schreiben!

Ich bin ja in Sachen Tablett PC leicht skeptisch. Sobald man nämlich keine Tastatur mehr hat wird das Tippen relativ schwierig was man ja schon beim iPhone sieht. Wenn ich jetzt also zuhause ein bisschen rumsurfen will bin ich heute mit einem MacBook immer noch bestens bedient.

Daher ist meiner Meinung nach für den Erfolg von Tablett PC’s eine Art polymorphes Glas als Bedienoberfläche eine Bedingung. Nur wenn man Blind schreiben kann wird ein Tablett PC zu einem ernsthaften Surftool.

Immerhin hat Apple diesbezüglich ein Patent für einen Keystroke Tactility Arrangement on a Smooth Touch Surface. Das wäre meiner Meinung nach der Durchbruch für diese Gerätekategorie. Alles andere ist im Endeffekt einfach zuwenig nützlich.

19 Kommentare

  1. Pingback: Christian Leu

  2. Ich frage mich einfach – Keystroke Tactility Feature hin oder her, wie so ein Tablet nach ein paar Monaten aussehen wird… Auch wenn man sich die Hände wäscht, da verschmiert man sich doch die untere Hälfte des Screens…

  3. Geräte sind zum Benutzen da. Und das darf man ruhig sehen. Auch Tastaturen werden schmutzig. Nur dort sieht man den Schmutz, der übrigens oftmals grösser als der Rand vieler Toiletten ist, gar nicht.

    Zudem gibt es ja mittlerweile diese Anti-„Ich habe fettige Finger“ Oberflächen.

    Zudem ist es bei Glossy halt extremer als auf einer matten Oberfläche. Bei der Mehrzahl Tabletts die es bereits gibt setzen fast alle auf matte Oberflächen.

  4. Mich würde nicht erstaunen wenn der Januar vorbeigeht und es immer noch kein Apple Tablet zu sehen gibt. Steve Jobs wird da lieber nichts bringen als etwas das nicht zu gebrauchen ist.

  5. Ein Tablet ist einfach viel bequemer auf dem Sofa oder im Sessel als ein aufgeklapptes Notebook. Die E-Book Reader zeigen auch sehr schön, dass das Tablet Format für viele Dinge besser geeignet ist. Wer hat vor Kindle & Co. schon elektronische Bücher gelesen? Die Tablets, Slates oder wie immer diese Dinger heissen werden, werden uns helfen, unsere Blogs und Tweets in das Wohnzimmer von Otto und Maria Late Adopter zu bringen :-) Ich freue mich darauf, dass jetzt hier endlich mal wieder was geht.

  6. @Andreas
    Also ich zweifle nicht daran dass das Lesen auf einem Kindle sehr angenehm ist, man kann das Ding in einer Hand halten und konsumieren. Das was ich hier anspreche ist die Bedienung die mir unklar ist. Man es ja nicht in einer Hand halten und dann noch tippen.

    Handschrifterkennung sehe ich als definitiv tot an, da ja die grosse Masse keine Handschrift mehr hat und die Google Sprachsteuerung von Android hat Potential, ist aber auf dem heimischen Sofa nur für alleinstehende geeignet.

    Aber vielleicht bin ich da einfach zu eingefahren. Wie siehst du das? Wie wird man mit diesen Slates interagieren?

  7. Pingback: Chris Muszalik

  8. @leumund: mit einer Hand bzw. einem Finger und/oder Stift mit Schrifterkennung oder virtueller Tastatur, das geht auch auf den heuten Tablets recht flott, natürlich nicht geeignet um einen Roman zu schreiben, für ein paar Tweets oder den einen oder anderen Blogkommentar reichts auf jeden Fall :-). Diese Slates sind ja auch keine Notebook Ersatzgeräte sondern eine eigene Geräteklasse, so wie das iPhone auch kein Notebook Ersatz ist. Die neue Welle wird sicher auch die Convertibles wieder aufleben lassen, diese sind aber meistens etwas zu schwer und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich lieber den Tablet Modus behalte als jedesmal wieder umdrehe wenn ich was schreiben will.

  9. @Andreas
    Auch wenn die Technologie heute weiter ist, ich bin überzeugt es braucht auch Innovationen in der Dateneingabe. Newsnetz meint zur Einführung des Slate (woher die wohl den Namen haben) den Steve Ballmer heute präsentiert hat:

    Nach Einschätzung der meisten Branchenexperten griff «Slate» zu kurz. «Eigentlich hat Ballmer nur einen kleinen PC gezeigt, der mit Windows 7 läuft», sagte Analyst Michael Gartenberg. «So etwas hatten wir schon einmal – und niemand hat die Dinger gekauft.»

    Gartenberg spielte damit auf den kommerziellen Misserfolg der Ultra Mobile PCs (UMPCs) an, die vor vier Jahren auf der CES präsentiert worden waren. Wenig beeindruckt zeigten sich viele Beobachter auch von den demonstrierten Anwendungen. Der Microsoft-Chef hatte lediglich vorgeführt, wie man auf dem Gerät ein E-Book lesen und ein Video abspielen kann.

    Quelle

  10. Nur wenn man Blind schreiben kann wird ein Tablett PC zu einem ernsthaften Surftool.

    Dann eben genau nicht. Wenn man die Tasten nicht fühlt, lässt es sich kaum mehr blind schreiben.

  11. Ja ja, wir verstehen die Sätze unterschiedlich. Ich verstand, dass das blinde Beherrschen des 10-Finger-Systems Bedingung wäre. Du meintest aber wohl, dass die Tastatur eben so sein müsste, dass man sie fühlt und somit blind schreiben kann. Habe deinen Hinweis auf polymorphes Glas schlicht überlesen. Ich nehme an, damit meinst du, dass sich die Tasten erfühlen lassen müssten.

    Ach, egal. Lass es Weekend werden.

  12. Pingback: Der LeuMund.ch

  13. Pingback: Pascal Stürchler

  14. Pingback: pescel

  15. @andreas
    Ich hab ja noch keine Zeit gehabt das iPad im Detail zu studieren. Die externe Tastatur scheint aber ein cooles Feature zu sein. Jetzt kann ich mir überlegen einen iMac 27″ und ein iPad zuzulegen.

  16. Pingback: iPad, iWrong, ich lag falsch! • analyse, apple, bloggen, ipad, produzieren, schreiben • leumund.ch

Jetzt kommentieren: