Permalink

12

Die Post ist da! Die Rückkehr von ymail secure

2001 konnte ich mich im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation intensiv mit den Online Services der Schweizer Post befassen. Die Post hat schon damals die Incamail Plattform in Betrieb gehabt und war in der Lage Nachrichten gesichert und eingeschrieben zu versenden.

Die Palette von Mailprodukten wird in näherer Zukunft erweitert um ymail Secure, ymail Voice, ymail SMS, ymail Fax und ähnliches.
Pressekonferenz vom 21. September 2000

Ein einfaches SSL gesichertes Webinterface hat garantiert dass die Nachricht auf dem ganzen Weg gesichert ist und dass der Lesezugriff auf die Mail registriert wird.

Schon damals hat niemand von diesem Service der Post gewusst und zu diesem Zwecke hat die Post damals eine Kampagne starten wollen. Wir haben damals eine Kampagne realisert, diese wurde aber glaube ich nie wirklich lanciert.

Immerhin ist mir ein kleiner Screenshot der damaligen Kampagne geblieben:

Heute, immerhin fast 8 Jahre später wurde Incamail neu lanciert. Nicht mehr unter dem Y-Brand (yMail) den man damals als schick empfunden hat sondern als Incamail. Am 31.10.2008 wurde der Service neu angekündet:

Die Post bietet die definitive Version von IncaMail, ihrer Lösung für den nachweisbaren und sicheren Versand von E-Mails, früher als vorgesehen ihren Kunden an.

Details findet man im neuen schönen Flyer.

Eigentlich wollte ich über ein neues Betätigungsfeld für die Post schreiben. Aber da man dort endlich mit der breiten Einführung einer Lösung von 2001 beginnt mag ich gar nicht erst beschreiben welche Möglichkeiten die Post als Trustcenter für den Schweizer Online-Zeitungsmarkt dienen könnte. Das würde die dort wohl ganz einfach überfordern.

12 Kommentare

  1. hm, ich bin ja nicht ganz von gestern, aber ich kapiers noch nicht ganz: man schickt per SSL ein Mail an einen ymail-server und erhält danach eine Bestätigung? Aber nur wenn der Empfänger auch seine Mails via ymail empfängt? hä?

  2. Also soweit ich mich noch erinnere kannst du für den Privatgebrauch eine E-Mail im Webinterface schreiben, danach kriegt der Empfänger eine Mail auf seinen normalen Account mit Informationen zu dieser Nachricht. Danach muss er auf den Link klicken und kann dann im Webinterface den Inhalt der Nachricht lesen. Irgendwie so ging das.

    Wie man sehen kann ist das ganze sehr Erklärungsbedürftig und kommt daher wohl nicht wirklich ins Rollen.

  3. hm. Klingt verwirrend. Auch aus den Filmli auf incamail.ch werde ich nicht viel schlauer. Und wenn nun jemand anders auf den Link klickt? Naja. Besser würden die ein Mail-Kanal anbieten, der Spam rausfiltert. Wie die Aufkleber „Keine Werbung bitte“.

  4. @david
    Ich habs schon 2001 genial gefunden. Aber eben, es braucht sehr viel Marketing um die Lösung einzuführen. Inklusive einer Agentur die es versteht komplexe Dinge einfach zu machen. :-)

  5. Oh ich kenne da so eine Agentur. :)

    1.) Name ist suboptimal. yMail war besser. Vorschlag: t-Mail (t = trust) ?
    2.) Logo/Symbol ist suboptimal. Dieses Couvert auf einem Treppchen macht einfach kein Sinn. Vorschlag: Couvert mit Schloss (à la SSL)
    3.) Incamail.ch ist suboptimal. Der Teil der Webauftritte im CD der Post wirkt auf mich veraltet. Zudem wäre weniger biedere Variante für Portalseiten logisch.
    4.) Marketingstrategie? Aufzeigen, wie unsicher gängige eMails sind, Lösung anbieten.

    Liebe Marketingabteilung der Post, ruft uns einfach mal an: 034 445 09 09

  6. @david
    Sicher könnt ihr das. Ich habs ja auch mal gekonnt in meiner Werbeagentur Zeit. :-) Zur Markenstrategie würde ich wie schon damals empfehlen das ganze in das Webstamp Zeugs einzubinden. Aber dazu demnächst mehr in diesem Blog. :-)

  7. @jeremy
    Danke für den Hinweis. Habe noch keine Zeit gehabt mich darum zu kümmern. Ist wohl ein Problem mit Headers already sent von irgendeinem Plugin. Ich verwende ja WP-Touch als iPhone Theme. Hab WP-Touch jetzt aber mal deaktiviert damit man zumindest zugreifen kann. :-)

  8. Pingback: Post 2.0 | der leumund.

  9. @Gerry
    Irgendwie bin ich jetzt mit dieser Registrierung ein wenig überfordert. Wenn ich das Mail versende kriegen ja alle gleich die E-Mail. Wenn ich dann bestätige ist dieser Secure Code aber auf keiner der versandten E-Mails zu sehen. Irgendwie ist mir da nicht alles ganz klar.

  10. Pingback: Die Post warnt: E-Mails sind gefährlich! • • Der LeuMund.ch

Jetzt kommentieren: