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Drei mal Zürich – Bern einfach

Ich hab ja schon vor einiger Zeit gehört dass die SBB die Retourbillete abschaffen will. Ein guter Moment wäre jetzt, da ich soeben 54.- CHF zusätzlich bezahlt habe weil mein gestern auf dem iPhone gekauftes Ticket nach Flughafen Zürich nur 1 Tag gültig war. Toll. Ein Retourticket das nur 1 Tag gültig ist.

Der Zugchef war nicht wirklich bereit meinen offensichtlichen Irrtum zu akzeptieren und ein Auge zuzudrücken, so habe ich mir halt ein neues Ticket gekauft.

SBB iPhone Ticket FailMan wird in der SBB Applikation zwar nach dem Gültigkeitsdatum gefragt, ich bin aber davon ausgegangen dass dies der Gültig ab Zeitpunkt ist. Immerhin waren Retourtickets wohl über 100 Jahre mehrere Tage gültig. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, könnte man dann zumindest beim Kaufvorgang noch eine Warnung einbauen oder gleich das Datum der Rückfahrt erfragen.

Die Alternative wäre ja dass die SBB einfach die Retourtickets aus der iPhone Applikation und dem online Shop verbannt. Preislich gibt es eh keinen Vorteil und so wären zumindest solche Fehler zu verhindern.

Ich werde mein Ticket zusammen mit dem Online Beleg an die SBB senden mit der Bitte um Rückerstattung in Kulanz. Dass die SBB dieser Bitte nachkommen wird wage ich mal zu bezweifeln da ich ja nur die Alternative habe in Zukunft mit dem Auto nach Zürich Flughafen zu fahren. Einen alternativen Anbieter für Zugtickets Bern-Zürich gibt es ja bis Dato nicht.

Sieht man sich das Beispiel Swisscom an sind zwar die Preise immer noch relativ hoch, Swisscom hat aber durch den Wettbewerb massiv in den Kundendienst optimiert. Die Reaktion des Zugführers hier im Zug hat bei allen Mitfahrenden nur Kopfschütteln und eine Diskussion ausgelöst. Da muss die SBB wohl noch einiges lernen.

47 Kommentare

  1. Bin froh hab ich eines dieser sackteuren GA’s mit maximaler Hinterlegungsdauer von 30 Tagen und muss mich nicht um solchen Mist kümmern. Doch gerade bei einem elektronischen Ticket wäre es ein einfaches, den Kunden prominent auf die Gültigkeitsdauer aufmerksam zu machen. Man könnte noch weitergehen und via Localization Services erkennen, dass der geschätzte Kunde beim Ablauf der Gültigkeit das Land verlassen hat und die zuviel gelöste Retourfahrt automatisch rückerstatten.

  2. ich kann da nichts anderes sagen als: Selber schuld! Ich glaube, lesen hast auch du einmal gelernt, und dann hättest du gemerkt, dass da „gültig am“ und nicht „gültig ab“ steht. Und überhaupt – mit ein bisschen Ahnung wüsstest du, dass ein Billet nur ein Tag gültig ist (das weiss ich auch als GA-Besitzer). Spar dir den Brief an die SBB, die machen sich nur lustig über dich … was ich noch verstehe.

    Und hast du überlegt, ob das Kopfschütteln nicht für dich gilt ;-) Denn ich finde, nicht die SBB muss hier was lernen, sondern niemand anderes als du!!!

  3. @Lukas M: Natürlich, lesen bildet, und so sieht man in der App tatsächlich, dass da nur „Gültig am“ steht. Allerdings gilt diese „Eintages-Gültigkeit“ offenbar nur für online gekaufte Tickets, und das macht dann den Unterschied:

    Die Gültigkeitsdauer von OnlineTickets kann von am Billett-Schalter oder -Automat gekauften Billetten abweichen. Insbesondere sind die gewöhnlichen Hin- und Rückreise-Billette mit Distanz von über 115 km pro Reiseweg nur an einem Kalendertag gültig (Rückreise spätestens 10 Tage nach Hinreise). Die Reisetage müssen zudem bereits zum Zeitpunkt des Kaufes festgelegt werden.

    Insofern kann ich Leu’s Gejammere schon verstehen. Ich würde wahrscheinlich in die selbe Falle tappen, weil ich mich an die Gültigkeitsdauer von „Schalter-Tickets“ gewohnt bin.

  4. Die spinnen bei der SBB. Ich hatte auch mal so eine Geschichte mit einem Ticket. Die effektiv gefahrene Strecke war kürzer als die gekaufte und trotzdem uns der Schaffner auf den Fehler hingewiesen. Er meinte dann zwar es sei ok aber eigentlch hätten wir mehr bezahlen müssen. Für eine effektiv kürzer gefahrenen Strecke! Aber ich hab das einfach unter meinen normalen Problemchen mit dem ÖV abgebucht.

  5. Gian-Franco Salvato 16. September 2009 um 21:38

    Das Problem bei elektronischen Tickets ist gemäss meinem Wissensstand dass diese vom Schaffner nicht entwertet werden können. Obschon der Schaffner mit seinem Gerät ne Riesenübung macht, kann er eigentlich nur prüfen ob die Personalien, Datum und Strecke stimmen. Bei ausgedruckten Billetten musste Du auch immer noch Personalien angeben, da sonst verschiedene Personen mit dem gleichen Billett reisen könnten. Wenn also dein Billett während 10 Tagen gültig wäre, könntest du 10 Tage so oft wie du willst auf der Strecke fahren ohne dass dies festgestellt werden kann.

    Hi-Tech E-Business und dann Low-Tech Geräte Vorort im Zug also…

  6. @Tom und @all:
    1. iPhone ist eh Apple (aber das soll ja hier nicht diskutiert werden und ist meine Einstellung ;-) ).
    2.

    Wenn dies nicht mehr der Fall ist, könnte man dann zumindest beim Kaufvorgang noch eine Warnung einbauen oder gleich das Datum der Rückfahrt erfragen.

    Naja, wenn wirklich – wie verlangt – immer Überall ein Hinweis stehen würde ,was ist und was nicht, wen würde das überhaupt interessieren? Wer würde das überhaupt lesen?
    3. Oke, angenommen, es würde wirklich so schlimm sein, wie ihr das hier darzustellen versucht: Zuerst liest man doch vor so etwas die Informationen durch, die beschreiben, um was es einfach geht. Wer das nicht macht ist einfach selber schuld. Das kommt mir vor wie jene Leute, die sich irgendwo registrieren, ohne zuerst überhaupt auf die Idee zu kommen, dass man einen kurzen Blick in die AGB und in die Datenschutzerklärung werfen könnte … Dann steht in den Informationen dazu: „Falls Sie nicht am selben Tag zurückreisen, bitte pro Reisetag ein Billett einacher Fahrt kaufen“ (Klick) – und das ist sehr eindeutig.
    3. Hört bitte auf mit diesem Gejammer. Die SBB ist schon ok, und seid doch froh, dass sie überhaupt so ein Angebot hat … und gebt ihnen ein wenig Zeit!

    Freundliche Grüsse

    Lukas

  7. Haha… Lukas hat eben den Grund für das Problem gefunden: Apple! Apple und das iPhone sind also schuld, dass Online-Retour-Tickets nru einen Tag gültig sind. Übrigens ist auch Apple und das iPhone daran schuld, dass 20Min bescheidene Artikel veröffentlicht… Lustig, lustig…

  8. Nun, ich gebe leumund zwar insofern recht, dass das mit dem Datum allg. in der iPhone app nicht so toll gelöst ist, vorallem wenn man ein Ticket am Vortag kauft, muss man da schon aufpassen. ABER, Lieber Herr Leumund: (und da muss ich Lukas recht geben) Wer lesen kann ist klar im Vorteil, der von dir geforderte Hinweis ist klar in der App ersichtlich.
    guckst du hier:

  9. @Renato: Genau :-) Nein, im Ernst: Natürlich ist nicht Apple daran schuld – bin aber trotzdem ein Apple-Feind, und da müssen halt solche Sprüche raus ;-)
    @Abstraktum: thx für die Zustimmung :-) Vielleicht wird das mit dem Datum ja noch geändert, wer weiss … so lange gibt’s das ja auch noch nicht. Und einen Grund hat es sicher auch. Und eindeutig scheint es zu sein, ja :-)

  10. @Das Abstraktum
    Da geb ich dir recht. Das ist klar und deutlich. Blöd nur habe ich das Ticket laufend auf dem Weg zum Bahnhof gekauft. Da hat wohl meine Aufmerksamkeit ein wenig gelitten. Das heisst auf jeden Fall dass ich die 54.- CHF auf meine Kappe nehme und aufhöre zu jammern. Andernseits wäre es halt vielleicht doch eine gute Idee wenn die SBB komplett auf Retourtickets im Online Store verzichten würde. :-)

  11. dwormi, kurtschi, Andreas und Pictura … ich bekunde euch allen mein grosses Mitleid. Was müsst ihr nur für ein traumatisierendes Erlebnis gehabt haben, dass ihr euch in einen sauren Apfel verliebt … dieses (Vor)urteil gegenüber Apple werde ich nie und nimmer aufgeben :)

    Es lebe Linux, Microsoft … und von mir aus gerne auch Google, solange sie seriös bleiben :-)

  12. I ♥ Google
    (Ob „I ♥ Apple“ weis ich noch nicht so recht. Bin gerade in einer Umschwungphase.)

    Ahja. Wenn Ihr möchtet kann ich euch die Welt Retten. Stundenansatz auf Anfrage.

  13. @Stan Amport:Wie viel verlangst du ;-) Und ein genaues Konzept müsstest du auch noch vorlegen, wie man den Menschen die Wahrheit aufzeigen kann, dass Apple eigentlich ein fauler Apfel ist und besser auf den Mist gehört – dann können wir darüber reden *lach* :-)

    @Marcel: Hmm interessant … ich beneide dich fast ;-) Aber normalerweise ist es ja so, dass nur jene Leute sich selbst lieben, wenn das niemand anderes macht ;-)

  14. Mal noch ein Kommentar zum eigentlichen Artikel.

    Ich hatte bis dato zwei „negative“ Erlebnisse mit der SSB App. Beispielsweise fehlt nicht nur der von Christian Leu erwähnte Hinweis bezüglich der Gültigkeitsdauer sondern offensichtlich auch die Information, dass ein mit dem iPhone gekauftes Ticket mindestens fünf Minuten vor der fahrplanmässigen Zugsabfahrt gelöst worden sein muss.

    Da ich seit August das erste Mal seit sieben Jahren kein GA mehr habe und gewissenhaft jedes Mal ein Ticket kaufe, wenn ich Zug fahre habe ich mich ziemlich aufgeregt, als ein übereifriger Kontrolleur mir eine 100-Franken-Busse aufdrücken wollte, nur weil ich das Ticket zum selben Zeitpunkt gelöst hatte, an dem auch der Zug abfuhr. Ich meine – Ticket ist Ticket und wer eine Stempelkarte hat, muss auch nicht fünf Minuten vorher stempeln. Dasselbe passierte mir einen Monat vorher schon mal, als ich am Bahnhof Burgdorf komischerweise keinen 3g & GPRS-Empfang hatte und folglich das Ticket effektiv erst im Zug lösen konnte. Die schauen einfach auf das rot blinkende Warnlämpchen und der Rest ist ihnen egal, nicht zuletzt wegen mangelnder Schulung (zuletzt erlebt auf der Linie Langnau – Bern, der Kontrolleur wusste nicht mal, dass er mein Ticket scannen sollte).

    Sorry, ich musste nur mal meinen Frust über die übereifrigen Kontrolleure der SBB loswerden, die leider nur in den seltensten Fällen ein wenig gesunden Menschenverstand an den Tag legen.

    Ach ja übrigens: Lukas M, du tust mir leid du sturer Microsoft-Gring. Bestimmt noch gar nie einen Apfel in den Fingern gehabt :)

  15. Mmh… Die Diskussion scheint zwar bereits abgeschlossen und widmet sich inzwischen schon den Vorlieben der Leser… Trotzdem möchte ich (als Zugbegleiter) noch rasch etwas dazu sagen.

    Klar, wer lesen kann, der ist im Vorteil. Aber auch richtig ist: iPhone-Billette werden mit Sicherheit oft unterwegs gelöst oder während man nebenher noch andere Dinge erledigt. Dass dann auch mal ein Hinweis übersehen wird, ist menschlich.

    Natürlich könnte die SBB in ihrer App vor dem Abschluss des Kaufes nochmals einen Hinweis auf die Gültigkeit bringen, doch würde dies dann nur zu Lasten der Usability gehen und viele – genau lesende – SBB-Kunden vergraulen.

    Eine Möglichkeit wäre es, in den Einstellungen selber festlegen zu können, ob man solche Hinweise möchte oder nicht. So liegt es dann in der Verantwortung jedes einzelnen Benutzers, ob er lieber genau lesen oder tubelisichere Hinweise erhalten möchte…

    @ oo:
    Localization Services: Oha, wenn da nicht der Datenschützer etwas dagegen hätte! ;-)

    @ Gian-Franco Salvato:
    Beim Einscannen der Billette durch das Zugpersonal wird sehr wohl registriert, wann und in welchem Zug man das Billett benutzt hat. Würde man nun das Billett ein weiteres Mal auf der gleichen Strecke (und in der gleichen Richtung) benutzen, würde dies der Zugbegleiter zwar vorerst nicht bemerken, aber spätestens wenn er bei Dienstende die Daten des Zugpersonalgerätes an den zentralen Server übermittelt, stellt die SBB fest, dass da ein Billett mehrfach benutzt wurde.

    Daraufhin wird der Kunde von der SBB dann freundlich kontaktiert…

    Dass die Billette nur einen Tag lang gültig sind, ist vermutlich einfach eine weitere Möglichkeit, dem Missbrauch vorzubeugen.

    Ach ja, und übrigens:

    I ♥ Apple too ;-)

  16. @ schaert:
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Zugbegleiter das Ticket nicht akzeptierte, weil es exakt bei Zugsabfahrt gelöst wurde. Hingegen gibt es immer wieder schlaue Leute, welche ihr iPhone-Billett kurz vor der Kontrolle lösen, sobald sie sehen, dass tatsächlich eine Kontrolle stattfindet. DAS wird nicht toleriert.

    Übrigens: Auch bei der Stempelkarte (Mehrfahrtenkarte) gilt: Die Entwertung muss vor der Abfahrt erfolgen.

    Die SBB ist nicht für den Handyempfang oder den Handyakku verantwortlich. Sollte es – aus welchen Gründen auch immer – mal keinen Empfang geben oder der Akku schlapp machen, ist das keine Entschuldigung für das Reisen ohne Billett. In einem solchen Fall ersparst du dir eine Menge Ärger, wenn du dich möglichst rasch an einen Zugbegleiter wendest (im Fernverkehr) und nicht einfach wartest, ob überhaupt einer kommt.

    Ausserdem kann ich dir versichern, dass die meisten Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter – nicht nur bei der SBB – ihren Job mit bestem Wissen und Gewissen ausüben und die Fahrgäste bei ihnen an allererster Stelle stehen. Die zahlenden Fahrgäste, wohlbemerkt. :)

  17. @ Andreas Hobi

    Sei versichert, dass es mir fern liegt, alle Zugbegleiter in einen Topf zu werfen und euch kollektiv zu verurteilen, nur weil ich eine schlechte Erfahrung gemacht habe. Die Reaktion des erwähnten Zugbegleiters liess mich einfach das bisschen Menschenverstand vermissen, was ich von allen im Dienstleistungssektor tätigen Leuten erwarten darf, da ich meinerseits auch meine Pflichten mit bestem Wissen und Gewissen wahrzunehmen versuche.

    Was mich effektiv gestört hat ist die falsche Wahrnehmung des besagten Herren, mich als möglichen Schwarzfahrer, der sein Ticket beim ersten Bemerken einer Kontrolle noch schnell gelöst haben könnte im Voraus zu verurteilen. Im Grundsatz sollte man nicht gleich vom Negativen ausgehen, sondern das Gegenüber anhören – ich bin mir behandelt vorgekommen wie ein 15jähriger aufmüpfiger Teenie – was ich doch wirklich nicht mehr bin…

    Ich muss jedoch sagen, es gibt auch SBB-Angestellte, die gerade weil dieser (meiner Meinung nach echt praktische) Dienst noch sehr neu ist, mal ein Auge zudrücken, wenn die Sonne ins iPhone blendet oder sich interessiert an der neuen Technologie zeigt. Besagter Herr meinte leider nur, dass er solches „technisches Zeugs“ sowieso nicht verwende (schliesslich sei man hier nicht bei der Swisscom) als ich ihn fragte, ob er wisse wie denn der Prozess des Ticketkaufs ablaufe. Naja, nicht jeder muss daran Gefallen finden aber ich denke einfach der Neuheit wegen könnte man mal die Bürokratie ein wenig lockern, nicht?

    Egal, ich bin wie gesagt zufrieden mit der SBB-App und nutze sie oft und mache in 95% aller Fälle gute Erfahrungen, inbesondere mit dem Bahnpersonal…

  18. „wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen…“ Deshalb hier von mir – total antizyklisch und wenn man ganz raren Blog-Einträgen glauben darf, absolut nicht SBB-like – mein Angebot an Dich, geschätzter LEUMUND: Schreibe mir 5 Dinge, welche Du an der SBB Mobile App gut findest und Du kriegst von mir eine SBB Tageskarte 1. Klasse – GRATIS. Aber ACHTUNG: Diese ist dann aber auch nur an EINEM Tag gültig… Bin gespannt… Herzlich COM

  19. mir ist letztens was ganz ähnliches passiert.. wenn ich in zürich ein retour billett nach winterthur löse ist dies 24h gültig.. (mag am zvv liegen) wenn ich in zürich ein retour billett nach bern löse ist das die schon angesprochenen 10 tage gültig.. letztens musste ich nach baar von zürich aus, löste abends um 18.00 uhr also am automaten ein retour billett, weil ich ja auch wieder zurück musste. ich ging davon aus, das dies mind. 24h gültig ist, da auf dem higtech automaten der sbb kein hinweis stand das das billett nur an einem tag gültig ist, vorallem nicht abends um 18.00uhr.. im zug auf der hinfahrt war das dann auch kein problem, auf dem rückweg (morgens um 7.00 Uhr) dann schon.. ich hatte ca eine 15 minütige diskussion mit dem zugsbegleiter der mein billett nicht akzeptieren wollte. am ende machte er es dann doch, dazu gabs eine visitenkarte wo ich reklamieren könnte und 2 getränke gutscheine… soweit so gut.. (swisscom würde dem jetzt servicepublique sagen) ich fand es einfach eine sauerei das das nicht besser deklariert wird und für mich ist es ein grund von zürich nach baar nicht mehr den öv zu benutzen sondern das AUTO.. denn eben, wenn es da mehr konkurenz gäbe bei den billett preisen könnte sich die sbb solches verhalten nicht erlauben.. sehe es auch als einen weg wie sich die sbb ihre monopolrente verschafft, swisscom hat ihre ja schon mit 25.25.- die sbb erschafft sie sich mit retourbilletten die nur einen tag gültig sind.. (lernt man das eigentlich so im departement leuenberger?) warten wir mal wie sich die POST ihre monopolrente erschafft, auf was für eine idee kommen die wohl?

  20. E-Business@sbb
    Ja ja, man könnte auch sagen wer lesen kann ist klar im Vorteil. Mein Fehler. Ansonsten mag ich an der SBB APP:

    1. Das ich nicht mehr zum Billetautomaten muss
    2. Das ich meine Kreditkarte nicht hervorkramen muss
    3. Das ich Zugverbindungen schnell und einfach nachschauen kann (auch wenn manchmal eine Verbindung nicht erscheint)
    4. Das ich immer schon im voraus mein Gleis weiss und über Gleiswechsel informiert werde
    5. Das ich was zu bloggen habe

    Da ich jetzt auch jemanden habe der mir zuhört kann ich vielleicht auch gleich noch 5 Punkte angeben die mir nicht so gefallen.

    • Die Applikation vergisst immer die letzte Abfrage wenn man nicht gesucht hat. Also ich gebe ein Bern – Zürich, verlasse die App weil ein Anruf kommt und beim zurückkommen ist Bern – Zürich wieder fort
    • Ich kann im Onlinetool keine Belege drucken für die Tickets die ich auf dem iPhone gekauft habe
    • Es gibt immer wieder Zugbegleiter die mein iPhone in die Hand nehmen.
    • Wie man sieht ist die Applikation nach wie vor ein geniales Tool für mich als geschäftlich Reisenden. Aber ich hätte natürlich lieber ein GA als eine Tageskarte. :-)

      Wie man sieht ist die Applik

  21. Ja so ist es mit der SBB. Willkür pur. Doch es gibt auch nette kontrolleure!! die alles durchgehenlassen.

  22. @ Themoshow:
    Doch, auch bei den Billettautomaten ist vor Abschluss des Kaufes grundsätzlich klar ersichtlich, an welchem Tag das Billett gültig ist. (siehe dazu diesen Screenshot: XX ) Vermutlich war das Problem auch hier wieder, dass wichtige Informationen schlicht übersehen wurden.

    Was die Preise der SBB betrifft, habe ich andernorts schon meine Meinung kundgetan. Bei Interesse kannst du dort gerne rasch vorbeischauen: XX

    @ Christian Leu:
    Was das in-die-Hand-nehmen des iPhones durch das Zugpersonal anbelangt: Während es relativ einfach ist, ein A4-Onlineticket oder ein Handyticket zu scannen, gestaltet sich dies bei iPhones eher schwierig. Der Scanner unseres Gerätes und das Display des iPhones vertragen sich nicht wirklich…

    Deshalb braucht es oft mehrere Versuche, bis es endlich klappt und vieles hängt vom Licht und Neigungswinkel des iPhones ab. Deshalb ist es meistens am einfachsten für uns, wenn wir das Gerät rasch in die Hände nehmen können. So geht das Scannen am schnellsten und davon profitierst ja schlussendlich auch du. ;-)

  23. Ach ja, der Billetautomat. Bin froh hab ich ein GA und muss mich nicht mehr mit dessen katastrophalen Usability auseinandersetzen.

  24. Jetzt ist mir übrigens noch aufgefallen dass der Zugchef mein zusätzliches Ticket ab HB Zürich ausgestellt hat obwohl er mich zwischen Flughafen und HB kontrolliert hat. Irgendwie also doch ein wenig versteckte Kulanz. :-)

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