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Effizient E-Mails schreiben

Nirgendwo lernt man besser effiziente E-Mails zu schreiben als bei Twitter.

Verzichten Sie auf alle Schriften ausser Courier, Arial, Times New Roman in Grösse 12. Erleichtern Sie das Abscannen durch kurze Absätze. Und schreiben Sie, wie Sie sprechen. Normale E-Mails sind viel zu unpersönlich. Wünschen Sie, falls möglich, ein schönes Wochenende. Am Ende redigieren Sie. Lässt sich auf der Hälfte des Raums dasselbe sagen? Streichen Sie Wörter, Sätze, Absätze – und Fragen. Denn bei E-Mails gelten die gleichen Gesetze wie in jedem Gespräch. Nur viel extremer. Je mehr Sie also fragen, umso weniger Antworten erhalten Sie.

Quelle: Das Magazin: Wie man effiziente E-Mails schreibt

7 Kommentare

  1. Leider kann ich dem nicht so ohne weiteres zu stimmen. Eine Email zu schrieben wie man spricht gilt gerade im beruflichen Bereich als unprofessionell. Leider berücksichtigen dies viele Leute nicht und beginnen Anreden mit „Hallo“ oder „Hi“, schlimmstenfalls kombiniert mit der „Du“-Form.

  2. es gibt viel zu viele „nettiquetten“ und anleitungen, wie man mails zu schreiben hat. dabei spielt es eine entscheidende rolle, was für ein e-mail man schreibt. bei einer offerte gelten andere regeln, als wenn ich dich privat etwas frage – und trotzdem sind beides e-mails. für mich gilt geschäftlich die regel: höflich, klar und möglichst so, wie ich im KV damals korrespondenz gelernt habe, also mit gross- und kleinschreibung, sauberer orthographie, einwandfreier kommaregelung – einfach ohne das gefloskel. im privaten bereich spielt das alles nicht so eine rolle, und trotzdem kann man sich entsprechend mühe geben.

  3. Danke für die Feedbacks. Interessant, da ich den Beitrag schon vor einem Jahr gepostet habe. :-) Ich glaub der wesentliche Satz in diesem Beitrag ist folgender:

    Je mehr Sie also fragen, umso weniger Antworten erhalten Sie.

  4. @loi: ich hätte vor einem jahr dasselbe gesagt. und dass man beim twittern überhaupt was lernen kann, bezweifle ich stark. sämtliche sprache bleibt brutal auf der strecke. ich frage mich ernsthaft, wie wir uns in 20 jahren verständigen wollen…

    @christian: deinem beitrag kann ich auch vollumfänglich zustimmen

  5. E-Mails sollten tatsächlich nicht genau so geschrieben sein wie man spricht, sondern in gehobenem Deutsch. Es sollte also noch von einem Tagesschau- oder Heute-Sprecher vorgelesen werden können. Umgekehrt sollte in der E-Mail aber nichts geschrieben werden, was man niemals sprechen würde. Z. B. würde niemand das Wort „Anlage“ (in der Schweiz: „Beilage“) im gesprochenen verwenden. Also schreibt man auch nicht mehr „Als Anlage erhalten Sie“, sondern „mit diesem Schreiben“ oder „mit dieser E-Mail“.

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