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Social Commerce Teil 3 – Groupon

Eine Gastbeitrag Serie zum Thema Social Commerce von Thomas Lang von Carpathia.ch. Im ersten Teil geht es um Live-Shopping, im zweiten Teil um Club-Shopping, im dritten um Groupon, im vierten um Crowd-Sourcing und im fünften und letzten Teil um Mass-Customization. Weitere Infos rund um e-Commerce findet man im carpathia: e-business // e-commerce Blog.

Groupon

In Deutschland brach das Groupon-Fieber so richtig im 4. Quartal 2009 aus, nachdem es in den USA von www.groupon.com entfacht wurde. Um was geht es?

Bei Groupon (Gruppe / Coupon) werden vornehmlich Gutscheine für lokale Dienstleistungen angeboten, die stark reduziert sind. so z.B. ein Nachtessen im Wert von 50.- für die Hälfte oder eine Aiurveda-Massage für 35.- was sonst mehr als das Dreifache kostet.

Wie ist das möglich? Die Angebote sind nur für eine bestimmte Zeit gültig und kommen erst zu Stande, wenn eine Mindestanzahl an Teilnehmern sich bereit erklären, den Gutschein zu kaufen. So kann der Anbieter damit rechnen, beispielsweise 50 Essensgutschein zu verkaufen. Obwohl nochmals eine Marge von mind. 30% an die Groupon-Plattformen geht, kann die Rechnung für den Anbieter aufgehen.

Er hat auf einen Schlag mehrere Dutzend Neukunden welche – am Beispiel der Essensgutscheine – sicher nicht alleine kommen. Als Marketing-Investition zur Neukundengewinnung sicher ideal. Auf Seiten der Plattformbetreiber liegt die Herausforderung darin, dass sie fortwährend attraktive Angebote scouten müssen. Da diese Deals immer einen lokalen Charakter haben, gibt es verschiedene lokale Städteangebote für die Groupon-Klone.

In der Schweiz aktiv sind derzeit www.deindeal.ch sowie www.groupon.ch, dem Schweizer Ableger von www.citydeal.de der vor einigen Wochen für einen mutmasslich mehrstelligen Millionenbetrag vom us-amerikanischen Pionier groupon.com übernommen wurde.

12 Kommentare

  1. Pingback: Thomas Lang

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  4. hallo thom

    in diesem zusammenhang wäre es sicherlich auch nützlich http://www.dealanzeiger.ch zu erwähnen.

    spannend wäre auch, auf die gefahren für konsumenen einzugehen. (z.b. überlastete anbieter: bei 1’000 verkauften laserbehandlungen à 3 sitzungen dürfte es schwierig werden, innerhalb der 12 monate, in denen der gutschein abläuft, einen termin zu bekommen)

  5. Pingback: Social Commerce Teil 4 – Crowd Sourcing • ecommerce, gastbeitrag, innovation, social commerce • leumund.ch

  6. Pingback: Social Commerce Teil 1 – Liveshopping • ecommerce, gastbeitrag, liveshopping, social commerce • leumund.ch

  7. @Gilles: Aber die Anbieter müssen doch selber wissen wie viele Gutscheine sie anbieten bzw. verkaufen können. Und der Gutscheinverkauf ist ja zeitlich geregelt …

  8. so wie sich die branche weiterentwickelt hat (deindeal/ringier, scoup/ta media…), sind auch wir nicht stehen geblieben.

    neu haben wir nicht nur alle deals von deindeal, groupon etc. “auf einer seite”, sondern auch auf “einer karte”: http://www.dealkompass.ch

    zusätzlich haben wir einen personalisierbaren newsletter. unser ziel ist es ganz klar, den usern einen mehrwert zu bieten und das „couponing“ zu vereinfachen.

    bei fragen oder verbesserungsvorschlägen bitte das kontaktformular auf dealkompass benutzen!

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