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Haus- und Müllkultur

Ja, seit mittlerweile 3 Monaten wird das Mehrfamilienhaus Merlachfeld 181 in Murten nun bewohnt. Immerhin 13 Parteien die sich irgendwie an das neue Heim gewöhnen müssen und im Gegensatz zu älteren Häusern besteht noch gar keine Hauskultur.

Wir sind zwar einen Monat nach den anderen eingezogen und haben schon das erste Apéro verpasst, aber das zweite haben wir mitgekriegt. Wie wir auch den Müll der anderen entsorgt haben.

Und diese Geschichte ist der Hauskultur zu Anfang mal nicht förderlich. Sind nämlich schon kurz nach dem Einzug der Parteien auf dem Behindertenparkplatz in der Tiefgarage einige Abfälle gelandet:

vorher.jpg

So waren einerseits noch Abfälle vom Bauen vorhanden, wurden dann aber sehr schnell durch Umzugskartons, Möbelkartons und Hausmüll ergänzt. Im Dezember folgte dann ein Schreiben der Hausverwaltung dass der Müll durch die Verursacher zu entsorgen sei ansonsten die Kosten der Entsorgung alle Mieter zu tragen hätten. Darauf ist nur eines passiert:

GAR NICHTS

Zum Glück hat dann aber ein Mitmieter eines Samstag Morgen die Initiative ergriffen und damit begonnen den fremden Müll mit seinem Mini in die öffentliche Entsorgungsstelle zu fahren. Ich habe mich dann gleich angeschlossen und dank dem etwas grösseren Firmenbus klappte die Entsorgung des Restmülls in einer einzigen Fahrt zum Entsorgungshof:

nachher.jpg

Auch wenn nicht ich die Initiative ergriffen habe bin ich jetzt froh dass ich mich über den Müllhaufen nicht mehr aufregen muss. Dafür bleibt einerseits ein gutes Bild vom Nachbarn der die Initiative ergriffen hat und ein komisches Gefühl für den Rest der Mitbewohner da man ja nicht genau weiss wer nun den Müll dort entsorgt hat.

3 Kommentare

  1. Wahrscheinlich wird es dort auch nie ein Apéro geben. Denn sonst würde der eine oder andere IKEA-Kenner sich plötzlich erinnern, dass er wohl gerade auf dem Inhalt einer dieser Pakete sitzen könnte.

  2. Pingback: Waschkücheninformation | leumund.ch

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