10 Kommentare

  1. Hallo Leumund!
    Da könntest Du aber auch im Telekom-Logo Leumund hinein schreiben, das ist auch soweit „auswechselbar“, hätten wir es nur nicht schon seit vielen Jahren gesehen.

    Das Problem ist, dass große, seriöse Firmen ein sehr reduziertes Logo brauchen – dies aber nutzen können, da durch viele Werbemittel und Werbewege ein Bezug zur Firma aufgebaut werden kann, und man dieses Logo als zur Firma gehörig akzeptiert.
    Gib dem (in meinen Augen doch sehr seltsamen) Swisscom-Logo doch auch mal ein, zwei Jahre Werbezeit und dann findest Du es sicherlich auch schon zur Swisscom gehörig und wenig austauschbar.

    Der Unterschied zu kleinen Firmen oder Deinem Blog besteht jedoch darin, dass Du wahrscheinlich nicht 10.000 Flyer und Anzeigen für Dich schalten wirst, und daher ein stark reduziertes Logo für Dich schwierig wäre. Ein solches Logo braucht etwas mehr Detail, und vor allem etwas mehr von Dir persönlich, um es recht schnell und ohne viel Werbung mit Dir in Verbindung bringen zu können.

  2. Hallo Pascal
    Das mit der Swisscom stimmt, man wird sich daran gewöhnen. Aber in 5 Jahren gibt es wieder was neues und dann wird man sich wieder daran gewöhnen. Dies dank der Marktmacht. Was ich interessant finde ist das Beispiel Manor.
    Die schaffen es immer wieder diese Blume oder was es auch ist zu übernehmen. Und sowas ist doch schön, auch wenn sich das Logo verändert dass etwas konstant bleibt. Früher war es bei der PTT ja noch das Schweizerkreuz. :-)

  3. Ja das Beispiel Manor ist wirklich recht schön. Auch wenn man Elemente des Logos weiternutzt und „mehr“ damit machen kann.
    Ich finde es aber auch schade, wenn das Logo an sich in vielen Varianten genutzt wird (mal die Bildmarke davor, mal hochgestellt, etc). Das ist bei einem solch reduzierten Logo schon schwierig und zeugt nicht gerade von Konsequenz. Aber sei´s drum.

    Du hast auf jeden Fall recht mit dem „in fünf Jahren“: Die Telekom mit ihrem deutlich einfacheren Logo ist definitiv zeitloser und langlebiger als das der Swisscom, da passiert einfach zu viel.
    Wir können ja Wetten abschließen, wie lange das Logo der Swiscomm durchhält. Ich sag mal in zwei bis drei Jahren gibt es ein Redesign und die Elemente werden alle reduziert, zurück zu einer einfacheren Form, Mercedes hats schön vorgemacht und das reduzierte noch weiter reduziert: http://www.mercedes-benz.de/
    Aber sowas passt halt nur zu den big global playern.

    Ich finde es übrigens schrecklich, dass Telekom das magenta so prima nutzt und es voll aufgeht. Alle Logos, die magenta nutzen, sehen „irgendwie sieht aus wie Telekom“. Da hat die Marktstrategie offensichtlich funktioniert.;)

  4. Pingback: Formel1 versaut Website | der leumund!

  5. alexander.hansen 17. März 2008 um 17:32

    Hallo zusammen, sich beim Logodesign, besonders fürs Web, an bestimmte Farben zu binden finde ich nicht umbedingt Zeitgemäß.
    Die Logoform ist ausschlaggebend, es muss einfach – aber keineswegs primitiv sein.
    Dem Blogger soll die Möglichkeit überlassen werden von einem Tag auf den anderen die farbliche Gestaltung seines Blogs
    umzuwerfen oder für eine kurze Zeit zu ändern um gewisse Stimmungslagen rüber zu bringen oder einfach eine leichte Erfrischung der Seite umzusetzen.
    Die Kombination mit Fotos und verschiedenen Texturen muss ebenfalls noch möglich sein.
    Das mit Manor ist ein gutes Beispiel gewesen, einfach aber vielseitig, auch in einer anderen Farbe wiedererkennbar und lässt
    für sämtliche Ableitungen genug Spielraum offen.
    Die Möglichkeiten für die Abwandlungen sind heutzutage riesig – Pixel, Vektor, 3D, Kombinationen aus allen 3.
    Es wäre schade wenn alle diese Möglichkeiten gegen festgelegten Farben oder ein paar Photoshop-Standartffekte keine Chance hätten.

    Ich rate davon ab sich die Logokonzepte von den den Großkonzernen abzugucken, schließlich sind diese ziemlich unflexibel was schnelle Entscheidungen angeht.
    Und dessen Logos sind alles andere als Kunstwerke :)
    Letztendlich ist der Leumund anders als die anderen und ist auf dem besten Wege hier was ganz neues zu schaffen.

  6. Unser Leumund macht sicherlich einen solchen Logowettbewerb, weil er auch ein weitgehend professionelles Logo haben möchte. Ein 3D-Logo mit sämtlichen Effekten kriegt man ja auf jeder Logo-Massenproduktions-Seite. Diese Logos sind dann nämlich auch „flexibel für schnelle Entscheidungen“, da ja auch kein Konzept dahinter steht, was konsequent durchgesetzt werden muss. Wenn ein Blogger nicht unbedingt wieder erkannt werden muss, kann er es mit der Konsequenz und der Professionalität natürlich etwas lockerer sehen.

    Vektor ist keine „Abwandlungsmöglickeit“, sondern unbedingte Voraussetzung für ein Logo. Aber der Leumund recherchiert ja interessiert auf vielen Ebenen herum, er wird wissen, dass ein Logo kein Kunstwerk ist ;)

    Solange das Logo sich nicht mitändert, darf die Farbe der Website sicherlich mal (behutsam) wechseln, da stimme ich zu.

  7. Ein interessantes Logo in dem Zusammenhang ist dasjenige von Sat1 welches auch wieder einmal mehr reduziert wurde. So ähnlich wie bei Mercedes. Und ich denke das ist eigentlich dasjenige Element was bei Swisscom seit dem letzten Redesign fehlt. Letztes Mal war es Swisscom mit strichlein unten, jetzt ist es Swisscom mit Vagina oben und vielleicht wird in ein paar Jahren das Schweizerkreuz der PTT zurückkommen. Ich finde Sachen wie bei SAT1 und Mercedes auch nach Jahren noch toll.

  8. Ja Sat.1 ist neben Merceds wieder vorn dabei. Mir gefallen auch beide Sachen sehr gut.

    Für einen Blog, bzw für Dich, denke ich jedoch, dass ein Logo ruhig etwas farbiger sein darf, etwas mehr Charakter und Persönlichkeit braucht (ohne die Regeln für ein gut funktionierendes Logo zu vergessen, versteht sich). Zu reduziert darf es ja für Dich ja nicht sein, damit man Dich auch ohne viel Werbung schnell wieder erkennen kann.

    Summa Summarum brauchst Du eine gute Mischung zwischen „seriös aufs Nötigste reduziert“ und einer schnellen und einfachen Herausstellung Deiner Persönlichkeit bzw einer Eigenschaft die Dich repräsentieren kann.
    Ganz einfach, nicht wahr?:)

  9. Pingback: Logolyse Teil 2. Favoriten | der leumund!

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