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MacBook Pro vs. Mini-E

Irgendwie war das Echo nach der letzten MacWorld Keynote doch eher Flau. Dabei hat Apple im neuen MacBook Pro 17″ wieder einmal mehr eine geniale Idee umgesetzt.

Dadurch dass man im neuen MacBook Pro nämlich den Akku fest einbaut spart man an Kleinteilen, Mechanik und Gewicht. Dafür kann man den Akku grösser machen und die Kapazität erhöhen.

Mit nunmehr 95Wh hat das MacBook nämlich sagenhaft viel Energie unter der Haube.

Hier der Vergleich mit dem aktuellen Mini-E aus dem Hause BMW:

Man sieht, Apple bringt 30% mehr Leistung pro Kilo im Akku unter. Das heisst, man kann die Technologie im Automobilbau sicher auch noch verbessern. Gerade die quadratischen Zellen werden helfen die Grösse von Akkus in Elektroautos zu verkleinern.

Quellen:

a) Für die Berechnung des Gewichts des neuen, eingebauten Akkus nehme ich das Gewicht des Akkus vom Vorgängermodell der 535g schwer ist. Obwohl dieser 40% grösser wird nehme ich an dass das Gewicht durch den Wegfall der Aluminiumverkleidung in etwa gleich bleibt.

b) Für die Laufzeit des Mini-E nehme ich die Reichweite von 240km und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 80km/h.

11 Kommentare

  1. eine sehr interessante idee für einen vergleich. bei den e-autos wird sich in den nächsten monaten und jahren extrem viel tun. auch wenn mir die umstellung schwer fallen wird, freue ich mich auf das neue (alte) zeitalter der elektroautos.

  2. @amade
    Danke für dein Feedback. Ich dachte schon niemand versteht mich. :-)
    Interessant wäre natürlich auch der Vergleich des Volumens und anderer Faktoren. Zum Beispiel müssen die Akkus im Mini scheinbar auch gekühlt werden…

  3. doch, doch, ich versteh‘ Dich. eigentlich liegt der vergleich ja auf der hand, wär‘ mir aber trotzdem nicht eingefallen.

    ja, das mit der kühlung dachte ich mir schon. wenn ich spüre, wie warm das ding in meinem macbook schon wird, wie ist dass dann erst, wenn so viele akkus so nahe zusammengepackt leisten müssen?

  4. Da stimmt was nicht ganz. Was ist mit der kinetischen Energie? Ohne den BMW näher zu kennen, nehme ich doch schon an, dass der beim bremsen die Akkus lädt, die Bremsenergie also rückfordert. Das macht ja jedes Elektrovelo inzwischen.

    Wie ist das beim MacBook? Lädt das die Akkus, wenn man es aus grosser Höhe auf dem Boden fallen lässt? :-)

  5. @Ray
    Da stimmt noch einiges nicht ganz. So zum Beispiel dass BMW die nutzbare Leistung mit 28kWh angibt. Was mit den 7kWh passiert weiss ich ja auch nicht. Ob beim Bremsen wirklich viel Energie zurückgewonnen wird weiss ich nicht.

    Interessant ist eigentlich auch dass für Solarflugzeuge schon von 350 Wattstunden pro Kilogramm gesprochen wird. Immerhin doppelt soviel wie im MacBook Pro!

  6. wie viel energie beim bremsen zurückgewonnen wird, weiss ich leider auch nicht. allerdings kann ich sagen, dass auch mild-hybride (also jene mit start/stopp-technologie) in den allermeisten fällen mit brems-rekuperation ausgerüstet sind. das scheint mir ein hinweis darauf zu sein, dass sich die sache durchaus lohnt.

  7. Wenn im Mini die gleiche Batterie wie in Notebooks wäre, dann wären Elektroautos nur für Gutverdienende. Und ein solcher Fehlstart der Elektroautos will niemand!

  8. Bingo! :-D
    Die Verbreitung von Elektroautos hat auch einen Einfluss auf die Massenproduktion von Auto-Batterien. Grosse Verbreitung = günstigere und immer im Preis/Leistungsverhältnis bessere Batterien.

  9. Ich liebe diese Maennerthemen (Vergleiche) und will so ein Auto, ach ne ich warte bis es einen richtigen BMW-e gibt. Danke Loi fuer den Impuls.

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