8 Kommentare

  1. Jup, freut mich auch. Hier die Zeiten:

    Bern (06:20) – München (07:20)
    Bern (12:10) – München (13:20)
    Bern (17:55) – München (19:05)

    München (08:40) – Bern (09:50)
    München (16:00) – Bern (17:10)
    München (20:45) – Bern (21:55)

  2. das ist doch voll banane. für so eine kurzstrecke einen flieger. denkt denn keiner mehr an die umwelt. ich bin entsetzt.

  3. immer so ein Seich lesen zu müssen. Auf der Strecke werden sehr effiziente Dornier 328 mit zwei Turboprobs eingesetzt. Ohne jetzt den genauen Fuel Flow nach Tabelle zu kennen. Wird der Flug Bern – München etwa 1600 Liter Jet fuel (in etwa Diesel) verbrauchen. Das gibt pro Passagier je nach Auslastung weniger als 50 Liter.

    Mit dem Auto würde man etwa gleich viel verbrauchen. (Aber klar, mit einem normalen Auto. Kein Öko-Zeugs mit Nackenschmerzen…)

    und mit dem Zug hat man 7 Stunden. Ich sehe hier absolut kein Problem mit dem Flieger zu reisen!

    Sogar die alte Cessna die ich fliege verbraucht etwa gleich viel wie ein Auto. Ich bin einfach ohne Stau und 3x schneller am Ziel…

  4. Die Ökos hätten es ja anlässlich der NEAT-Diskussion in der Hand gehabt, anstatt einen niemals rentierenden Gotthardast zu bauen, eine Hochgeschwindigkeitslinie von Bern nach Zürich zu bauen, die die Strecke mit gescheitem Rollmaterial (ETR 610, ICE 3, TGV, Shinkansen) in 26 Minuten schafft, mit Anschluss an St. Gallen in weiteren 30 Minuten und einem Abzweiger Richtung München, so dass die Strecke mit den Ausbauten auf deutscher Seite vielleicht in 2.5 Stunden machbar wäre.

    Aber eben, jetzt kriegen wir einen Gotthard-Tunnel, der das Problem, dass Bern-Mailand immer noch minimal 3 Stunden dauert anstatt den heute technisch möglichen 2 und die Güterzüge können dafür noch mehr SBB-Cargo Defizite auftürmen.

    Kurzum, die SBB hat am falschen Ort gespart, und die Ökos sollen nicht wegen der erhöhten Benutzung von PKW oder Flieger motzen. Das haben sie sich selber eingebrockt. Da ist kein Entsetzen, sondern Selbsterkenntnis nötig.

    Es ist zu begrüssen, dass Cirrus jetzt drei tägliche Flüge offeriert. Vier wären zwar besser gewesen, aber was noch nicht ist, kann noch werden.

  5. Es kann der Natur kaum nützlich sein, Auto gegen Zug gegen Flieger ausspielen zu wollen. Die Frage, die ich mir als Geschäftsmann stelle ist, warum muss ich die Reise überhaupt machen und welche Alternativen habe ich. Komme ich mit Telefon, Email und Webkonferenz nicht zu meinem Ziel, bzw. dem Ziel meiner Firma, dann nehme ich das Verkehrsmittel, welche mich am effizientesten ans Ziel bringt und regele die Dinge so ausgeruht wie möglich vor Ort. Alles andere wäre religiös-fanatische Rechthaberrei und dient bestenfalls der neuronalen Umweltverschmutzung. Von daher wird es für Cirrus gute und öknomisch sinnvolle Gründe geben, der steigenden Nachfrage mit einem entsprechenden Angebot zu entgegnen. Die SBB und BLS tun das übrigens im nationalen Güter- und Personen- Transport gerade auch heftigst, da wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Und die Fraktion der Autofahrer kann sich ja nicht über ein zu grobmaschiges Strassennetz beklagen. Wem das Auto und der Zug zu langsam ist, der soll eben fliegen. Dafür sind die fliegenden Kisten schliesslich da. Und mehr Sprit als ein Car mit ebensovielen Passagieren brauchen die Dinger ja heutzutage offenabr auch nicht mehr.

  6. Laut http://www.routerank.com (und auch SBB) braucht der Zug 5.5 Stunden und generiert 11 KG CO2. Auto und Flieger(*) rund 10 mal so viel. (*) Leider sind diese Cirrus nicht auf den gängigen Flugsuchmaschinen verzeichnet und Routerank findet die Verbindung nicht. http://www.verkehrsmittelvergleich.de gibt auch interessante Insights, wie sich was lohnt, aber nur innerhalb Deutschlands. Rumspielen gibt aber dennoch

    Man darf nun nicht vergessen, dass man Haustür > Flughafen auch noch CO2 generiert.

    Mit dem Flieger finde ich das aber schon ein wenig übertrieben. Praktisch. Man spart Zeit.

    Zudem habe ich mal gelesen, dass die meisten Kurzstrecken in Europa schneller mit dem Zug (Aus-/Einchecken, Verspätungen, Transfer zum Flughafen etc.) gemacht werden können. Leider konnte Google die Studie mir nicht mehr finden.

  7. Gemäss http://www.ozonneutral.de/php/evewa2.php schlägt ein durchschnittlicher Mittelstreckenflug mit einem CO2 Ausstoß von 1100 kg zu Buche.

    Durchschnittlich verursacht eine Fahrt mit einem Mittelklassewagen 1670 kg CO2 jährlich.

    Nach deren Kalkulationen verursachen Hochzeitsfeierlichkeiten mit 50 Teilnehmern CO2-Emissionen von 2035 kg.

    Keine Ahnung, was da alles für Unsinn reingerechnet und verwurstet worden ist. Aber wenn ich zu irgend etwas eine bestimmte Haltung einnehmen wollte, würde ich mich auch der selber gefälschten Statistiken behelfen und z.B. bei der Bahn den Streckenbau und Unterhalt der Bahnanlagen samt EDV reinrechnen, bei Flugzeugen die Ersatzteilversorgung und den Fughafenbau bzw. dessen Unterhalt und bei Autobahnen noch die Trinkwasseverschmutzung durch Reifen- und Bremsenabrieb reinrechnen, nebst dem Neubau und Unterhalt der Strecken und der EDV für die Mautabrechnung.

    Überhaupt, Rechnen macht Freude und den Schleier über dem Geheimnis der Berechnungsgrundlagen hüten die Professoren und Doktoren der wissenschaftlichen Fakultät wie den Apfel ihrer Augen.

    Schliesslich lassen sich politische Vorhaben nur dadurch wirksam umsetzen, dass man Informationen in homöopathischen Dosen an die Offentlichkeit bringt und zwar so, dass die gut zahlende Industrielobby zufrieden lächelnd weiter bezahlt, was man durch harte Arbeit nicht allzuleicht verdienen könnte.

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