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Die Miracle Story

Heute erschien ein interessanter Beitrag auf DRS3 über die dot-com-Blase im Jahr 2000. Mit Erinnerungen von Peter Schüpbach, seinerzeit Geschäftsführer der Firma Miracle Software AG die damals mit Glanz und Gloria verplatzt ist.

Ein Stück Schweizer IT Geschichte das im Internet nur Bruchstückhaft dokumentiert ist. Hoffen wir doch, dass Peter Schüpbach, sobald seine aktuellen Firmen FashionFriends und Politnetz.ch zu 100% der TAMedia gehören Zeit findet um seine Memoiren niederzuschreiben.

16 Kommentare

  1. woher hat der herr schüpach den sein vermögen. mir ist im kopf, dass er doch aus miracle einen kleinen gewinn mitgenommen hat…

    oder?

  2. also mir war ja auch dass er eigentlich recht gut aus der sache rausgekommen ist weil er ja zuerst die eigenen anteile an die börse gebracht hatte was ihm ein wenig geld in die kasse spülte. aber vielleicht täusche ich mich da. daher wärs ja toll wir könnten das dann nachlesen.

  3. Ja, danke auch, ist spannend.

    Ganz schön nervig sind allerdings die ständigen An- und Abmoderationen (nicht Deine Schuld natürlich). Von den acht Minuten würde man sich sechs Minuten O-Töne wünschen, dafür weniger Bazooka-Blasen-Platzen-Galaber inkl. Special Fx in Form von Liveplatzenlassen einer Kaugummiblase im Studio. Aber trotzdem interessant.

  4. Danke fürs Aufnehmen und wiedergeben. Doch ich gebe Peter recht, die Anmoderationen gehen ziemlich auf den Wecker, die paar Interview-Schnippsel sind zwar spannend, doch eher spärlich.

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  7. Ja – 10 Jahre schon? Es ist wirklich nicht zu glauben – und ich hätte es glatt verpasst. Das schlimme an diesem DRS3 Beitrag ist ja, dass die gelinde gesagt, gar nicht wissen, wovon sie sprechen. Der Journalist musste auf Nachfrage zugeben, dass er im März 2000 wahrscheinlich mit viel Pickeln im Gesicht mitten in der Pubertät stand. Wie soll so jemand den diese wichtige Phase in der Entwicklung des Internets bitte recherchieren können – und dies noch 2 Stunden vor Sendetermin. Übrigens ist die Moderatorin sicherlich noch einiges jünger als der Journalist…
    Nun den: Es gäbe viel zu erzählen und wenn ich mich da so zurück erinnere, wird es mir ganz warm ums Herz. Mann war das eine Zeit! Ich möchte wirklich irgendwann mal ein Buch schreiben – aber im Moment habe ich schlicht keine Zeit. Und Nein: Tamedia wird FashionFriends wohl sobald nicht gehören und bei politnetz kann jeder Vereinsmitglied werden und unser Projekt da aktiv unterstützen.
    In diesem Sinne,
    @Christian: Danke für den Beitrag!
    @kusito: Ich habe tatsächlich ein kleines Vermögen beim Börsengang gemacht – im Vergleich zu 14 Jahren harte Aufbauarbeit, dem medialen Hohn und Spott nach dem Niedergang für mich und meine Familie – würde ich gerne darauf verzichten… In jedem Fall würde ich bei der Abzockerdebatte, nicht mal in einer Nebenzeile erwähnt werden, so gering war der Betrag!

  8. @Peter
    Danke für deinen Kommentar. Damit hat sich der einzige fragliche Punkt aus dem Beitrag für mich auch geklärt. Aber ich erinnere mich noch an die Zeit und da wurde glaub wirklich böse von allen Seiten draufgehauen. Das wünsch ich niemandem. Freue mich auf jeden Fall aufs Buch, vielleicht ja dann mit einigen Erfolgsstories mehr. Viel Erfolg!

  9. Sowas passiert halt wenn man beim Radio zu viel Arbeit und zu wenig Personal hat und jemand Tagesproduzent ist – der keine Ahnung vom Web hat. Ich habe auch schon einen Hafenchäs auf dem Sender erzählt – also – nehmt es dem Michi nicht übel. Und übrigens die Moderatorin ist älter als der Journi.

  10. @Shibby: Nee – das gilt nicht! Die selbe Story hat mir der Journalist, den ich damals verklagt habe auch erzählt. Entweder man arbeitet professionell oder gar nicht. Das ist schlicht die einfachste aller Ausreden von Journalisten:
    1. Hatten zuwenig Zeit – Abgabetermin!
    2. Mussten das vereinfachen, das ist halt so…
    3. Konnte meine Informationsquelle nicht verifizieren – da Grund Nr. 1
    Wenn man zuwenig Personal und Zeit hat… dann nicht solche Beiträge machen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

  11. Aber doch liegt die Hauptverantwortung immer beim Tagesproduzenten. Und wenn der sagt, dass es ok ist, dann geht der Beitrag so über den Sender…

  12. @peter ich finde es nicht verwerflich das du geld verdient hast mit miracle! der exorbitante kurs war ja nicht von euch gewünscht! wohl eher last für euch, oder? schliesslich hast du, wie du selber schreibst, viel zeit, herzblut und sicher auch am anfang eigenes vermögen in die firma gesteckt! es gibt immer gewinner und verlierer bei aktien. es ist auch eine kunst im richtigen moment los lassen zu können. ja, und du warst auch einer von jenen die innert kürzester zeit sonne und dunkle wolken erleben durften und mussten. auch das ist part of the game.
    toll finde ich vor allem an dir, dass du nie den kopf in den sand gesteckt hast und heute wieder etwas am aufbauen bist! kunde bin ich auch schon und verfolge gespannt auch deine anderen projekte!

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