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Nidelkuchen aus Murten in Zürich

Gefühlte 250 Jahre lang lese ich auf Twitter immer Samstags wenn @filsa zum Sprüngli geht um ein Nidletörtli zu essen. Lange Zeit habe ich mir darunter was ganz tolles vorgestellt bis ich dann zum ersten mal ein Bild davon erhalten habe. Lächerlich für einen der aus Murten kommt und den Original Nidelkuchen oder eben auch Vullykuchen kennt.

Kurzum habe ich beschlossen zum Tweetup Grillen 3 grosse Nidelkuchen nach Zürich mitzubringen. Das Dessert hat zahlreiche Reaktionen auf Twitter ausgelöst und Philipp hat auch spontan seine Eindrücke filmen lassen.

Wie man sehen kann macht der Nidelkuchen aus Murten irgendwie glücklich und zufrieden. Glücklicherweise lässt sich der Kuchen nicht per Post versenden. Das heisst ihr müsst entweder nach Murten kommen oder mich irgendwohin einladen.

Danke an @filsa und @bloggingtom für das gelungene Video.

16 Kommentare

  1. SO sollte Werbung sein. Am Schluss Überblendung auf Weiss, Slogan und O-Ton „Unsere Nidletörtli sind orgasmic“, danach Logo von Aebersold. Cut.

  2. Na ja, so ein wenig vorne am Video schneiden, die Szene mit der Bierflasche raus und der von @dworni vorgeschlagene Schluss und alles ist ok. Soll ich das noch machen wenn ich zurück bin?

    @Valerie
    Danke fürs Feedback. :-)

    @Chris
    Wäre wirklich mal was, ein 2 tägiges Tweetup da ich eh nie mit allen alles diskutiert habe. Nur nicht in Murten, ich will ja auch ein wenig fort. :-)

  3. Es gibt viele Leute, die keine Online-Reputation haben und das besser finden als eine Schlechte. Hmm. :-)

    Und es gibt die Leute, die online lieber nicht zugeben würden, dass sie auch Menschen sind. Hmm. Wie glaubwürdig ist das?

    Mmmm: danke @leu für den feinen Nidelkuchen!

  4. @chm & @Sam:

    Es geht ja nicht um ein künstlich produziertes Hochglanz-Image im Netz – Authentizität ist Trumpf! Es geht darum, welchen Eindruck googelnde Menschen von anderen Menschen im Netz bekommen. Und in diesem Moment spielt es keine Rolle, ob das „Bild“ zu Recht entsteht, oder nicht: es entsteht!

    Das ist z.B. der Grund, weshalb ich bei Twitter meine Followers prüfe und „dubiose“ Gestalten konsequent blocke. Ich will vermeiden (soweit ich das kann), dass irgendwer glaubt, dass ich mit @SexSamantha725, @auslaender_raus oder anderem Gezeugs vernetzt sei.

  5. @marcel: mal ehrlich, wen interessiert das schon? jeder weiss, wie schnell man solche „verbindungen“ am hals hat. und solange man nicht papst oder bundesrat werden will, ist das kaum von nachhaltigem interesse.
    ich plädiere für mehr gelassenheit. prost!

  6. @Leu ein bischen schneiden wäre wohl nicht schlecht. Grad optimal ist sowas nicht, auch wenn ich zu dem Ding stehen kann. Fragt sich halt einfach, wer sowas schaut.

  7. @marcel – wer googelt nach dir und landet in deiner Followersliste? Bevor das wirklich was zählt, könnte man noch das Twitter-Background-Bild dazu verwenden, um zu kommunizieren. :-)

    Online-Reputation ist von 2008. Da hatten die Leute noch nicht gemerkt, dass ihre Business-Kontakte auch normale Menschen sind. Mittlerweile haben wir aber 2009 und 1.6 Millionen Schweizer in Facebook und Tausende in Twitter. Man sollte langsam damit aufhören, sich an das ernste Business-Image klammern zu wollen. Business/Privat vermischt sich – ob man das will oder nicht, dahin entwickelt sich die postmoderne Gesellschaft nun mal (bzw ist schon lange dort).

    (deshalb sind Themen wie Work/Life-Balance im Trend)

  8. @chm & @Sam:
    Vergessen wir nicht, dass die „Menschheit“ nicht nur aus Twitter-Facebook-Blog-Web2.0-Kennern wie uns besteht. Die Mehrheit jener, die das Internet nutzen, wissen nicht 10% von dem, was wir wissen (und geben z.B. „Google“ als Suchgegriff bei Google ein). Ob das gut ist oder nicht: es ist eine Tatsache.

    @chm:
    Und deshalb weiss eben nicht „jeder“, wie schnell man solche Verbindungen am Hals hat“. (P.S. Gelassen bin ich – kommt das anders rüber? )

    @Sam:
    „Business/Privat vermischt sich“ – dass war nie getrennt, geht ja auch gar nicht (nur gibt es erstaunlicherweise noch immer welche, die tun so, als wär’s anders). „Man sollte langsam damit aufhören, sich an das ernste Business-Image klammern zu wollen.“ – meinst Du mit „man“ mich?

  9. Ok, es ging ja so einfach das Video vom iPhone direkt nach Flickr zu laden dass ich nicht wiederstehen konnte. Hab jetzt aber die Sichtbarkeit bei Flickr auf nur Freunde eingestellt. Also können Freunde von mir bei Flickr das Video weiterhin sehen. Dann werd ich mir am Weekend ein wenig Zeit nehmen und gemäss den Instruktionen von @dworni ein hübsches Nidelkuchen Werbevideo zusammenschneiden. :-) Danke für das Feedback.

  10. @leu: Das mit den sehen als Kontakt geht nicht. Ich bin ein Kontakt bei flickr, kann das Video aber nicht aufrufen…

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