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Offlinezeiten?

In einem Interview wurde ich heute gefragt ob ich auch bewusst Zeiten offline halte. Hier kam mir spontan nur das bewusste Offline gehen und Offline Lesen vor dem Schlafen in den Sinn. Mit ein Grund warum ich kein iPad zum Lesen von Büchern will.

Wie handhabt ihr das? Habt ihr gewisse Zeiten in denen ihr trotz iPhone und co. offline seit? Habt ihr Rituale, Vereinbarungen oder Tricks?

17 Kommentare

  1. Jean-Claude Frick 12. Mai 2010 um 16:15

    Eigentlich nicht. Ich praktisch immer online, seit dem iPad noch mehr da das Teil immer läuft und nicht erst hochgefahren werden muss.

    Am Abend lese ich meistens auch mit dem iPad und checke Blogs und Twitter….

    Richtig offline bin ich nur wenn ich Ferien in Südfrankreich mache, dass aber nur da wir dort kein Internet haben und mir das roaming zu teuer ist ;-)

  2. Wolfgang Freitag 12. Mai 2010 um 16:26

    Noch nicht, aber es wird Zeit für konsequentes on/offline.
    „Entschleunigung“ sozusagen.

  3. Während der Arbeit (Yogalehrer), der eigenen Yogapraxis, dem Essen und den wenigen Stunden in der meine Frau und ich Kinderlos sind (Abends, wenn diese Schlafen) geh ich bewusst offline.
    Tagsüber, bei Haus- Garten- und Hofarbeiten bleib ich meist per iPhone online.

  4. Ich hab keine fixe Zeiten, aber ich geh öfters mal von Haus und lasse ganz bewusst mein iPhone zu Hause um unerreichbar und offline zu sein.

    Und ein bisschen off topic aber verwandt:
    Und um mir das Leben einfacher zu machen habe ich keine Combox und rufe auf Anrufe in Abwesenheit nicht zurück (ausser es seien nahe Freunde/Verwandte). Wenns brennt würde sich die Person auf anderem Weg melden, wie SMS oder E-Mail. Gilt natürlich nicht zwingend fürs Geschäftsleben während Bürozeiten.

  5. Nö, brauche für „Offline-Hygiene“ kein spezielles Ritual. Ich gehe ganz einfach lieber mit meiner Frau ins Bett als mit dem iPhone :-)

    Im Ernst, Handy, i-bzw. nixPad gehören doch einfach nicht ins Schlafzimmer… Oder?!

    … und dann sind noch unsere Kids. Die fänden es im Moment noch voll daneben, wenn ich in der Freizeit dauernd an dem Ding rummachem würde. Selbstverständlich werde ich die beiden in ein paar wenigen Jahren auf ihre heutige (bzw. damalige) Sicht gerne aufmerksam machen…

  6. Bei mir gilt: Das Schlafzimmer ist Tabuzone für jegliche elektronische Gerätschaften! Kein iPad, kein iPhone, kein MacBook! Auch in den Ferien wird das iPhone abgeschaltet.

  7. Manche glauben ja, ich sei 24h online. Aber: das stimmt nicht! Ich nehme mir gern Auszeiten. Allerdings ohne feste Zeitregel.
    Wenn ich allein oder mit jemandem esse, interessiert mich kein Telefonklingeln und der Computer ist weit außer Sicht.
    Beim Squash, beim Joggen, beim Reden, beim Küssen: offline.
    Aber, ich gebe zu, ich twittere auch beim Bügeln, in der Badewanne, auf dem Sofa vor dem Tatort. Nach Lust und Laune, eben.
    Wieso ist das überhaupt ein Thema?!

  8. bei mir sind das so Offline Wellen von einigen Tagen, die ich bewusst beinflusse, zum Bespiel mit dem Verkauf von den tragbaren-always-online-gadgets. Der Abschiedsschmerz gehört auch dazu, den überwinde ich dann mit Blog Lesen am „grossen“ Computer (wie jetzt in diesem Moment).

    @Jean Claude: das mit dem klitzekleinen Vorteil der hohen roaming gebühren ist bei mir genau auch so – obwohl – inzwischen habe ich von vielen Ländern prepaid SIM Karten mit Datenguthaben, damit ich die ganzen location based dienste genau dann nutzen kann, wenn es Sinn macht / machen würde.

  9. ….. ich handhabe das nach lust und laune, es gibt zeiten, da lass‘ ich bewusst rechner rechner sein und mach‘ was offline…..
    ….. ausserdem bedingt eines meiner mandate, dass ich regelmässig in meinem „stadtbüro“ präsent sein muss und jenes is‘ nicht vernetzt…..
    ….. ausserdem habe ich mich auch dafür entschieden, dass ich unterwegs nicht auch noch am puls des weltweiten deppendorfes sein muss, bin dafür bekannt, dass ich iPhone und dergleichen eher ablehnend gegenüberstehe…..

  10. offline bin ich, wenn ich spüre, dass der regen mir auf den kopf prasselt und meine haare dabei nass werden, ich das aber nicht facebooke oder twittere ;)

  11. jep, offline zu sein tut gut (zwischendurch). bei der arbeit hab ich sowieso keine zeit und nur beschränkter zugang (twitter, facebook) und wenn es draussen schön ist (ja, auch in der schweiz ist das schon lange her), macht die arbeit im garten mehr spass als online zu sein.

  12. Ich bin nicht sehr häufig offline, aber immer mehr. Samstag ist für ich Ruhetag und da mal 24 Stunden keine Geräusche von Lüftern zu hören und ein Buch zu lesen ist ein wahrer Genuss. Ich glaube irgendwann werde ich Schafhirte in Irland.

  13. Vielen Dank für eure Inputs. Ich bin erstaunt dass ihr alle dem Online so offen gegenübersteht. Ich werde für mich in den nächsten Wochen versuchen ein paar Veränderungen einzuführen. Einfach einige bewusste Stunden offline pro Woche. Ich glaub dies wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger.

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