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Meine Onlineservices des Jahres 2011

Netzwertig.com sucht auch 2011 wieder den Onlineservice des Jahres. Zu diesem Zweck hat Martin Weigert insgesamt 62 Experten zu ihren Lieblingsapplikationen befragt. Heute startet nun die Abstimmung in der auch du deine Stimme für deinen Lieblingsservice abgeben kannst.

Meine Lieblingsapplikationen sind den regelmässigen Lesern wohl bekannt, hier aber dennoch eine kleine Liste welche Dienste von mir nominiert wurden:

  1. Evernote

    Schon seit einiger Zeit ist Evernote eines meiner nützlichsten Tools. Ich verwalte mit Evernote meine ganzen Reisen, meine Linksammlungen für den linkRiss! und seit neustem merke ich mir auch noch Namen mit der neuen App Hello. Nicht umsonst wurde Evernote vom Inc. Magazine zum Unternehmen des Jahres gekürt und immerhin habe ich schon mit einem VP im Kornhauskeller ein Bier getrunken!

  2. Salesforce

    Genau wie mit Evernote habe ich mehrere Versuche gebraucht um mit Salesforce warm zu werden, mittlerweile habe ich aber den Dreh raus und bin froh, bietet mir Salesforce die Möglichkeit mich kontinuierlich um meine mehreren hundert Opportunities zu kümmern. Selten habe ich ein solch mächtiges Tool erlebt, mit dem wohl jede Organisation ihren Kundenfokus maximieren kann.

  3. Dropbox

    Die Dropbox ist bei mir seit einiger Zeit Hauptspeicher für meine ganzen Daten. Der Vorteil, ich habe auf all meinen Endgeräten Zugriff, ich kann also auch mal nur mit dem iPhone oder iPad bewaffnet auf eine Excel Liste zugreifen um eine Zahl nachzuschauen. Die Zuverlässigkeit ist sehr hoch, und dadurch, dass man die Daten ja auch lokal hat, werden diese auch im Time Machine Backup auf der Diskstation gesichert.

  4. Billomat

    Ein Service den ich leider nur privat nutzen kann ist Billomat. Damit macht nämlich das Erstellen von Angeboten, Auftragsbestätigungen und Rechnungen nicht nur Spass, nein, man behält auch die Übersicht über die Zahlungseingänge. Für mich tausendmal praktischer als irgendwelche Excel-Sheets zu führen und jederzeit sein Geld wert!

  5. AirBnB

    AirBnB ist ja kein reiner Online-Service, sondern eine Wohnungsvermittlung. Meine Erfahrungen die ich dieses Jahr damit gemacht habe, haben mich überzeugt. Eine alte Idee, wie Bed’n’Breakfast zu nehmen und daraus eine tolle Web 2.0 Dienstleistung zu kreieren finde ich genial. Die Abwicklung des Bestellvorgangs, der Zahlung und im Endeffekt auch die Garantie eines bestimmten Standards hat AirBnB hervorragend gelöst.

Auch wenn ich einige dieser Tools schon länger einsetze, es ist spannend wie man teilweise eine App mal antestetet, den Zugang nicht findet und dann einige Monate später auf einmal den Dreh raus hat.

Für 2012 sehe ich noch ein Riesenpotential für Onlineservices rund um Social Dating, Personal Finance Management (z.B. Lemon.com) und Veranstaltungskalender. Hier hat es noch Potential und ich bin sicher wir werden vorallem im mobilen Bereich noch einiges sehen das unsere Leben im Netz vereinfacht.

Welches sind deine Lieblingsservices im Internet und wohin geht deine Stimme in der Abstimmung von Netzwertig.com?

4 Kommentare

  1. Auf was ich nicht mehr verzichten möchte ist die Passwortverwaltung SafeWallet. Auf dem Iphone und auf dem PC gekauft und installiert, sind alle Logins, Passwörter, Kreditkarteninfos und Kundennummern immer dabei.

    Der Clou an der Sache ist die Synchronisation via Dropbox.

  2. Na, dann will ich doch mal. ;) Meine Lieblingsdienste sind bzw. waren 2011, in ungeordneter Reihenfolge:

    1. Dropbox – ohne geht hier fast nichts. Ich synchronisiere damit fünf Rechner und zwei mobile Geräte. Kollaboration mit verschiedenen Autoren ist durch freigeschaltete Ordner ebenfalls deutlich bequemer als ständig Mails mit Versionen hin und her zu schicken.

    2. Simplenote – in Kombination mit dem Mac-Freeware-Tool nvALT die für mich bequemste Methode, Notizen aber auch lange Texte auf mehreren Rechnern und mobilen Geräten parat zu haben. Auf Windows nutze ich die Website.

    3. Instapaper – hier landen Artikel, die ich nicht „sofort“ lesen kann oder mag. Praktisch für unterwegs: Die meisten Artikel lassen sich auch offline halten, um dann z.B. auf einem iPod gelesen zu werden.

    4. Google Reader – damit halte ich gelesene/neue Artikel auf meinen Rechnern synchron. Auf den Geräten selbst kommt Reeder (OSX und iOS) oder Thunderbird (Windows und Linux) zum Einsatz; das Google-Frontend kann ich nicht leiden.

  3. Marco Dick (@commafactory) 15. Dezember 2011 um 10:50

    Der wohl meist unterschätzte – obwohl (fast all-)mächtige – Online-Service für Web Worker und News Crawler ist meines Erachtens Yahoo!Pipes (interactive feed aggregator and manipulator; http://pipes.yahoo.com). Das auf AJAX basierende Drag & Drop Interface macht den „Bau“ selbst komplexer News-Pipes zum vergnüglichen Baukastenspiel – gemäss dem Motto: Rewire the web!

    Ebenfalls ein „Geheimtipp“! Das plattformübergreifende Passwort- und Bookmark-Management-Bundle LastPass/Xmarks hat meinen Umgang mit SICHEREN Passwörtern in gemischten (und zeitweise auch temporären) Win-/Mac-Arbeitsumgebungen revolutioniert.

    Zusätzlich möchte ich natürlich – wie so viele – meine Dropbox nicht mehr missen … und auch Hootsuite (inkl. Hootlet) vereinfachen den Umgang mit mehreren Twitter- und Facebook-Streams. Mit Evernote und Salesforce werde ich im Gegensatz zu Dir nicht warm. SF habe ich jetzt nach wiederholten Synchronisierungsproblemen mit Outlook 2010 unter Win7 aus meinem Arbeitsbereich verbannt. Ich mag keine Online-Service-Content-Inseln!

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