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PASSABENE SUPERCHARGED

Für die Zukunft wünsch ich mir ein Passabene System bei dem ich meine Einkaufsliste im Internet vorbereiten kann.

Sobald ich dann mein Passabene Lesegerät mit meiner Supercard ausgecheckt habe könnte mich das System dann gleich zu den richtigen Regalen im Supermarkt lotsen und sicherstellen dass ich alles eingekauft habe.

Zumindest müsste ich dann nicht dauernd zwischen iPhone Einkaufsliste und Passabene Scanner hin- und herwechseln.

13 Kommentare

  1. „mit meiner Supercard“ *würg*

    Du bist also auch einer von denen die „nichts zu verbergen“ haben und alle intimen Details deines Lebens und deiner Vorlieben für 1% Rabatt an Konzerne verkaufen?

    Bzw. noch nicht mal für 1% Rabatt. Wenn die Mehrheit der Schweizer Konsumenten nur ein Fünkchen Verstand hätte und auf diese Karten verzichten würde dann wären die Preise auch ganz ohne Supercard-Striptease 1-2% günstiger.

    Shame on you!

  2. @Chris: Das hat wohl schon mit Verstand zu tun. Drum tun wir’s.

    @leu: Du auch Foodle? Find‘ ich das beste, das ich finden konnte…

  3. @Chris: mit deinem Eintrag hier hast Du soeben mehr Daten hinterlassen (Blog interne Statistik, Google Analytics = IP-Adresse = Details über deinen Computer, deine Herkunft, deinen Provider etc.). Alles wird heute analysiert und protokolliert. Doch der Sammeltrieb der Schweizer ist schon dämlich, da gebe ich dir recht.

  4. @Ray: Interessant. Kannst Du mir erklären wieso man sowas freiwillig tun sollte? Man spart ja nichts auf lange Sicht. Auch die Prämien und Vergünstigungen sind ja nur Augenwischerei.

    @David: Da gebe ich Dir absolut recht! Irgendwie ist es mir aber lieber meine E-Mail Adresse und IP einer einzelnen Person zu hinterlassen als einem gewinnorientierten Konzern. Dort habe ich nicht den Hauch einer Chance meine Daten zurückzubekommen, sauber löschen zu lassen oder auszuschliessen dass sie nicht in die falschen Hände geraten.

    Oder würde Leu meine Blog-Einträge auf Nachfrage jedem Personalchef oder der Polizei unter die Nase reiben? Bei den Supercard-Datenbanken gibt’s ja schon genug Fälle wo genau das passiert ist.

  5. @Chris: Das wäre mir zu aufwändig, zumal die Vorteile bekannt und x-fach beschrieben sind. Gut, das mag Dich nicht überzeugen, aber dann wirst Du mit Deiner Form von Paranoia im 21. Jahrhundert sowieso nicht glücklich werden. ;-)

  6. @Ray: Vorteile? Schade, ich sehe noch immer keine :-( Sparen tut man mit den Karten auf lange Sicht ja keinen Cent. Das wurde auch x-fach beschrieben (und ist auch nur logisch, sonst wäre es für Coop, Migros und Manor ja nicht wirtschaftlich).

    > dann wirst Du mit Deiner Form von Paranoia im 21. Jahrhundert sowieso nicht glücklich werden.

    Jep, das ist wirklich ein Problem. Langsam, gaaanz langsam werden aber all die Nachteile und Nebeneffekte die solche Datensammlungen haben auch die „normalen, uninformierten“ Bürger bemerken. Wenn es dann mal nicht zu spät ist… :-)

  7. Ray, ich nehme an, Du schaltest immer artig auch Dein Handy aus, damit auch sicher niemand verfolgen kann, wo Du Dich gerade befindest. Und Geld beziehst Du immer auch beim gleichen Bancomat/Postomat, damit auch Deine Bank nicht erfährt, in welcher Gegend Du gerade Dein hart verdientes Geld ausgibst.

    Ich hatte allerdings auch lange Zeit bedenken. Migros hatte bei der Einführung offen kommuniziert, dass sie diese Daten auswerten würden, Coop verneint dies. Ob es wirklich so ist, wissen wir nicht. Was ich jedoch weiss, ist, dass ich bis dato nie mit Angeboten eingedeckt wurden, welche scih mit meinem Kaufverhalten vereinbaren lassen.

    Vorteile? In den Coop City’s kannst Du mit den Superpunkten zahlen. Oder: Für 25’000 Superpunkte bekommst Du bei der Bank Coop (welche heute nicht mehr zu Coop gehört) eine Hypothek, welche um ein Viertelprozent günstiger als normal ist. Da ist es mir eigentlich wurscht, wenn Coop weiss, welche Wurscht ich jeweils einkaufe.

    Doch zum eigentlichen Thema: Nach acht oder neun Passabene-Verwendungen habe ich mir gesagt: Nie wieder. Grund: Etwa zweimal wurde klappte der Datentransfert nicht (also wieder alles aufs Band legen und anschliessend zurück in die Einkaufstasche), etwas zweimal gab’s bei mir Stichprobe (also alles wieder aufs Band und anschliessend wieder zurück in die Einkaufstasche) und etwa zweimal gab’s Probleme bei der Käuferin vor mir (technische oder Stichprobe)… Alles in allem lief nur selten alles rund. Hinzu kommt noch, dass das Einscannen geübt sein will (nicht zu nah, nicht zu weit weg). Passabene? Meiner Erfahrung nach eher Passa-non-bene).

    Vorschlag: Einkaufsliste im Online-Shop verwalten. Dann sollte man allerdings wählen können (was heute nicht der Fall ist), ob man seine Sachen im Coop XYZ abholen kommt und dort bezahlt oder sich nach Hause liefern lässt (heutige Variante).

  8. Nach überfliegen der Diskussion, drängt sich meine Idee mit dem Supercard-Tausch wieder in den Vordergrund. Im Gro geht es darum, dass du immer Mal wieder dein Supercard mit verschiedenen Leuten tauscht – das würde die Statistiken sicher ein wenig durcheinander rütteln :)

  9. @Chris Wie man spart nix mit der Supercard? Ich habe kräftig iTunes Songs gekauft mit meinen Superpunkten. Leider geht es im Moment, laut coop aus technischen Gründen, nicht mehr :-(

    @Titus Du hast wohl etwas Pech gehabt. Ich habe bis jetzt noch nie etwas auf Band legen müssen. Den Einkauf bei coop@home zu machen und dann im Laden abholen ist keine schlecht Idee, aber die Liefergebühr müsste wohl trotzdem erhoben werden da die Sachen aus dem Logistikzentrum in dein coop gefahren werden müssten. Aber der Name, coop@home, würde ja dann nicht mehr passen ;-)

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