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Mit dem Samsung Galaxy SII unterwegs

Auch wenn das iPhone 4 niemals der Handschmeichler ist, der das iPhone 3 war, ich bin unzertrennlich mit dem Smartphone verbunden und nur selten gibt es Momente wie einen Abendspaziergang oder eine Runde Golf, in denen ich mich vom iPhone trenne.

Deshalb war ich auch gespannt, als ich von Samsung das Galaxy SII zum Testen erhielt. Versprochen habe ich, mich in meiner Woche Berlin-Urlaub nur auf das SII zu verlassen und mir die Alltagstauglichkeit von Hard- und Software mal anzuschauen. In einem gesonderten Bericht werde ich noch auf Android eingehen, hier mal meine Erfahrungen mit dem Galaxy SII im Alltagseinsatz.

Leichtgewicht

Das Samsung Galaxy SII ist trotzdem es ein wenig grösser als das iPhone ist, ein extremes Leichtgewicht. Am Anfang hat man das Gefühl es sei fast zu leicht, nimmmt man danach aber das iPhone in die Hand, hat man das Gefühl einen Stein zu halten. Beim SII stimmt der Einsatz der Materialien. Auch wenn das Handy vorwiegend aus Plastik besteht, das Plastik ist richtig eingesetzt. Der Rahmen ist angenehm abgerundet, liegt gut in der Hand, die Rückseite hat eine Art Waffelmuster das sehr griffig ist. Das Gerät ist angenehm zu halten, man könnte sagen ein Handschmeichler. Die Rückseite ist ja auch die Akku-Abdeckung, welche auch nach mehrmaligem SIM Karten Wechsel noch perfekt schliesst und auch sonst ist das Gerät sehr stabil aufgebaut.

Leuchtturm

Der 4,3″ Amoled Bildschirm des Galaxy SII ist aufgrund seiner Grösse und Leuchtkraft praktisch. Auch wenn man die Helligkeit komplett runternimmt ist es immer noch hell genug. Für mich aber genausowichtig, der Bildschirm ist mit Gorilla Glas ausgestattet, welches wirklich das beste Glasmaterial für ein Smartphone ist. Auch nach mehrtägigem Gebrauch habe ich nicht das Gefühl, dass auf dem Screen Fettspuren oder Schmutz sind. Die Qualität des Touchscreens und die Genauigkeit ist wirklich hervorragend.

Dunkelkammer

Das S2 hat eine 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite und eine 2 Megapixel Kamera auf der Frontseite. Die Bilder sind dementsprechend gross. Aber seht selber:

Kleinkraftwerk

Auch wenn ich mit der ganzen Energiegeschichte von Android noch nicht ganz klarkomme, das SII hat einen enormen Akku eingebaut. Mit 1650mAH sicher einen der grössten Akkus in einem Smartphone. Nachdem ich zuerst einen kleinen Schock hatte, geht es nun mit ein paar Einstellungen bezüglich Synchronisation ganz gut, einen Reisetag in Berlin mit einer Akkufühlung zu meistern. Der Gebrauch von Maps, E-Mail, Twitter und co., weniges telefonieren scheint so machbar zu sein. Wie bei jedem Handy ist es hier wichtig mal ein wenig das Gerät zu kennen und dann weiss man auch wielange man in etwa autonom ist. Das erhöht das Vertrauen und nach den ersten 2-3 Ladevorgängen scheint sich die Akkuleistung auch noch ein wenig zu verbessern. Gerade dann, wenn der Akku zu Ende geht, scheint sich das System mit der Zeit ein wenig anzupassen und man kommt auch nach der ersten Warnung noch um einiges länger über die Runden.

    Positiv aufgefallen:

  • Screen und Bildschirm
  • Batterie
  • Handling
  • Verarbeitung

    Negativ aufgefallen:

  • Android als Betriebssystem (Beitrag folgt)
  • Nur USB Stecker, kein Dock Connector für Musikübertragung
  • Keine Fototaste am Handy vorhanden

5 Kommentare

  1. Ich nehme an, du kaufst nicht Android-Apps wie ein Weltmeister? Falls doch, würde mich extrem interessieren, mit Samsung Galaxy SII und iPhone 4 zur gleichen Zeit am gleichen Ort ein Bild mit der ProHDR-App (gibt’s vom gleichen Entwickler für beide Systeme) Vergleichsbilder zu sehen.

    War geschockt, als ich das mit HTC Sensation vs iPhone 4 versucht habe (bei Abendlicht draussen). (wer ist eigentlich der Hersteller der Kamera im iPhone 4?)

  2. @Bloggingtom
    Weil ich wenn ich irgendwo Musik hören will, zuerst irgendwie ein USB Kabel oder ein Dock einstecke, und dann den Klinkenstecker für das Audio auch noch einstecken muss. Darum ist das ein negatives Merkmal. Ein Dock Connector ist zwar proprietär, überträgt aber USB, Power, Sound, Video in einem. Ich bin gespannt ob Apple irgendjemals diese doofe EU Vorgabe umsetzen wird.

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