Permalink

12

Social Love! Path richtig nutzen!

Martin hat schon darüber berichtet, nun folgt ein längerer Bericht von Netzwertig zum neuen Social Network Path. Das Netzwerk ist nur über eine iPhone App zugänglich, limitiert das Freundesnetzwerk auf 150 Personen und ist für mich schon jetzt DER Ort, an dem ich am offensten bin.


Dieser Slogan von Path sagt eigentlich schon alles, hier gilt definitiv Qualität statt Quantität, und da die App gegen aussen geschlossen ist, kann ich hier auch mehr von mir preisgeben als anderswo.

Deshalb habe ich mir ganz klare Richtlinien gesetzt und adde nur diejenigen Leute, mit denen ich mich auch persönlich mehrmals im Jahr treffe, oder treffen möchte wenn ich könnte.

Ich wünsche allen die Kraft und den Mut, wirklich nur diejenigen Menschen in ihren Pfad hereinzulassen, mit denen man mehr teilen möchte. Ansonsten wird Path nur ein weiteres Social Network ohne Mehrwert für alle.

12 Kommentare

  1. Path. Seit der Version 2 jetzt auch wieder eine meiner Lieblings Apps auf dem iPhone. Ich schaue tatsächlich täglich mehrmals rein, obwohl eigentlich gar nicht so viel dort passiert und ich meine Inhalte nur mit neun Leuten teile.

    Aber noch als Info: Die App gibt’s auch für Android.

  2. Das Besondere und Charmante an Path ist auch, dass man dort keine 100 mal gesehene YouTube Videos und andere Netzfundstücke findet, sondern wirklich nur persönliche Fotos und Videos. Auch von der Linkerei auf Blogbeiträge wird man verschont, da Links nicht funktionieren. Das hält die Timeline sauber. :)

  3. @daniel
    Oh, das mit dem Android wusste ich nicht. Danke für den Hinweis.

    @roger
    Ja, Facebook hat sich halt so entwickelt, dass Hinz und Kunz irgendwie mit mir verfreundet sind. Aber 50% der Anfragen lehne ich immer noch ab, weil mir der Name einfach nichts sagt.

    @Ad
    Das hab ich mir noch gar nicht überlegt, stimmt aber, dies und die Tatsache, dass es nur Mobil nutzbar ist erhöht die Qualität der Beiträge enorm.

  4. hallo leumund

    es geht mir genau gleich – ich nutze path für den „engeren“ freundeskreis als beispielsweise facebook oder gar twitter. doch leider sind viele meiner engeren freunde nicht so app fixiert ;)
    was somit die app für mich zur zeit noch nicht so interessant macht und darum kaum verwendung findet – täglich.

    liebe grüsse mona

  5. Leider hat die Androidapp noch nicht die gleiche volle Funktionalität wie die iPhoneapp. Es fehlen z.B. die Fotofilter. Aber egal.

    Immerhin können wir uns bei Path eine Zeitlang der Illusion der qualitativen Privacy hingeben, bis zum Zeitpunkt, wenn sich auch diese Plattform den Werbekunden öffnet ;-)

  6. Mathias Kienholz 5. Januar 2012 um 20:46

    Interessant, danke. Habe mir zwar bis anhin gar nicht wirklich Gedanken gemacht, aber begreife nun den Zweck von Path und ist so positioniert durchaus interessant. Habe eben nach ca. 1.5 Jahren intensiver Foursquare Nutzung meinen Account gelöscht und war mir nicht sicher, ob ich mit Path nach ein paar Testversuchen weitermachen soll. War mir auf Anhieb zu ähnlich wie 4sq.

    Aber könnte, z.B. gerade während einer Ferienreise, sehr interessant sein. In einem Moment, wo man nicht Krethi und Plethi mitteilen will, wo man ist. Und: dass das nur auf Mobile läuft, fällt mir auch erst jetzt auf ;-)

  7. @roger @Simo
    Ich teile die Meinung von Roger nicht, da ich mich auf Facebook mit eigentlich allen Leuten befreunde die ich so kennenlerne. Im Endeffekt ist Facebook damit vorallem ein Adressbuch, wo man auch flüchtige Bekannte wiederfindet. Sehr interessant um zum Beispiel mit Ferienbekanntschaften oder Flugbekanntschaften in Kontakt zu bleiben. Lustigerweise bekomme ich aber auch immer Anfragen auf Facebook von Leute die ich nicht zuordnen kann und die mich wohl Aufgrund meiner Aktivitäten bei Twiitter adden wollen. Bei Facebook ist mein Kriterium aber eigentlich immer, dass ich jemanden persönlich getroffen habe.

    In Path ist und bleibt mein Plan mich mit jenen zu befreunden die mir näher sind.

    @Mathias
    Ja, Foursquare habe ich in Berlin mal ein wenig intensiver genutzt. Noch praktisch um den einen oder anderen Tipp zu sehen (für den man dann doch nur selten Zeit hat). Ansonsten seh ich weder in den Badges noch in der Rangliste einen Nutzen. Habs mir auf jeden Fall wieder abgewöhnt hier in der Schweiz.

  8. Dieses Kriterium bei Facebook ist bei mir gleich, nur Leute, die ich persönlich „kenne“, werden auf Facebook akzeptiert – bei mir sind das wahrscheinlich noch ein paar weniger als bei dir.
    Der Hinderungsgrund zu Path ist, neben der Tatsache, das ich enge Beziehungen nicht wirklich übers Netz sondern direkt pflege, das eben diese engeren Kontakte grösstenteils kaum bereit sind, sich bei einem „weiteren“ Social Network anzumelden.
    Trotz allem, Path ist eine tolle Idee und würde mich freuen, wenn diese Idee sich stärker durchsetzen würde – egal ob dies nun auf Path selbst ist, oder auf Facebook.

  9. Mathias Kienholz 5. Januar 2012 um 23:30

    @Christian
    RE foursquare. Das ganze hat einfach auch null Relevanz in der CH. War letztes Jahr ein paar Mal in den USA, dort checkt man zwischendurch mit 200 anderen ein an Flughäfen. In der CH waren glaub’s mal 15 Nasen mit mir im Zürich HB… sehe nach wie vor kein skalierendes Geschäftsmodell bei 4sq und denke, dass das ohne immense Kosten im Bereich Sales (erklär das mal einem durchschnittlichen CH KMU) und bei der Nutzer-Akquise nicht fliegen wird. Macht aber durchaus Spass, sich eine zeitlang im Kollegen-Kreis Mayorships abzujagen und Punkte-Rekorde zu suchen.
    Geschäftsmodell von Path habe ich aber auch noch nicht verstanden. Wohl einfach mal möglichst viele User haben wie alle SNS und dann durch Werbung monetisieren. Wobei eben, wenn Path etwas „intimes“ sein will, ist das gerade nicht so passend. Verfolge das mal weiter. Der Blogbeitrag hat mich doch etwas inspiriert.

Jetzt kommentieren: