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Superpunkte verfliegen

Wer einfach nicht weiss was er mit seinen Superpunkten von Coop anstellen will kann diese auch verkaufen. So gibt es ganz einfach Bargeld für die Superpunkte. Immerhin genau den selben Wert den Coop auch anrechnet kriegt man Bar auf die Hand. 100.- Schweizer Franken für 10’000 Punkte.

Was der Käufer dann damit anstellt kann ich nicht beurteilen. Er wird auf jeden Fall versuchen seine Superpunkte gewinnbringend zu nutzen. Vor einiger Zeit gab es mal einen Käufer der die Superpunkte vorallem in Flugmeilen umgetauscht hat und damit relativ gut geflogen ist.

Rechnen wir nach, für 10’000 Superpunkte gibt es 5’000 Meilen bei Miles & More. Kostenpunkt 100.- CHF für den Superpunkte Käufer. Bei Lufthansa kriegt man 10’000 Meilen für 245 Euro. Das ist um einiges teurer.

10’000 Meilen mit Superpunkten = 200.- CHF
10’000 Meilen bei Miles & More = 392.- CHF

Das heisst man kriegt die Meilen zum halben Preis wenn man diese über das Coop Programm einlöst und sich vorher die nötigen Punkte kauft. Wieviel kostet nun aber ein Flug wenn man mit Prämienmeilen anstatt mit Bargeld bezahlt.
Im Vergleich ein Flug Schweiz – USA in der Economy Klasse:

Nötige Prämienmeilen: 60’000 entspricht 1’200 CHF mit Superpunkten und ca. 2’400 CHF mit gekauften Meilen.
Im Vergleich kostet ein Economy Flug bei Swiss im September von Zürich nach New York nur 965.- CHF.

Das heisst, die Prämien rentieren nicht bei jedem Flug oder eventuell nur bei Businessflügen:

Notwendige Meilen für einen Businessflug nach NewYork: 90’000 entspricht 1’800 CHF Superpunktmeilen oder 3’600 Miles&More Kaufmeilen.

Kosten für denselben Flug wie oben aber in der Businessklasse bei Swiss: 2’922.00 CHF

In der Firstclass
Notwendige Meilen für einen First Class Flug nach NewYork: 140’000 entspricht 2’800 CHF Superpunktmeilen oder 5’600 Miles&More Kaufmeilen.

Kosten für denselben Flug wie oben aber in der FirstClass bei Swiss: 12’127.00 CHF
Ersparnis mit gekauften Superpunkten: 9’327.- CHF

Man sieht, will man exklusiv Fliegen kann mit Superpunkten ein riesiger Preisvorteil erzielt werden. Aber eventuell steckt ja ganz ein anderer Fetisch hinter Kaufesuperpunkte.ch.

14 Kommentare

  1. Hallo Christian,

    du hast erfasst wie es funktioniert.

    Die Leute welche das Geld haben auf Langstreckenflügen Business- oder Firstclass zu fliegen haben jedoch meistens nicht die Zeit um Superpunkte von fleissigen Hausfrauen abzukaufen. Also wird dieser Teil durch Händler erledigt welche die Punkte übers Internet oder durch Übertragung in einer Coop Filiale ankaufen.

    Die höchsten Ankaufspreise können Händler bezahlen welche Vielflieger kennen. Kennt man keine Vielflieger muss man die Punkte auf ricardo.ch weiterverkaufen, was nur ein Geschäft ist, wenn man im Ankauf schlechte Preise bezahlt. Bei ricardo.ch hat man mehr Zeitaufwand und muss erst noch Gebühren bezahlen wenn man Punkte verkauft.

    Es lohnt sich also die Ankaufspreise der Händler zu vergleichen bevor man seine Punkte verkauft.

    Martin

  2. Michael Schweiger 17. Juli 2007 um 19:42

    Salue zusammen,

    Zufällig gehoert mir diese Webseite:) Die Meilen werden gebraucht um damit Businessclass zu fliegen. Dies ist weitaus billiger als die Tickets direkt zu kaufen..

    Ist ein riesen unterschied wenn man 12h eco oder bus fliegt:)

    gruss Michael

  3. Michael Schweiger 17. Juli 2007 um 22:50

    Ich sammle fuer mich und meinen Kollegen und meine Freundinn providiert natuerlich auch davon:)

    Da ich geschäftlich viel im Ausland bin (Asien, Australien, USA) und die Firmen leider nur eco tickets zahlen ist es natuerlich super fuer den eco preis ein business ticket zu bekommen.

    also falls noch jemand punkte hat ich nehme sie gerne!

  4. Ich habe mich ja mittlerweile bei Ricardo umgesehen. Wahnsinn, da herscht ja extrem der Superpunktehandel.

    Also ich hab meine mühsam zusammengekauften 11’000 Superpunkte und kaufe mir damit ein Pijama. :-)

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