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Teilverstaatlichung

Mit der aktuell laufenden verstaatlichung von Immobilien-, Versicherungsfirmen, Banken und der Automobilindustrie stehen wir in den USA und in Europa wohl kurzum auf dem selben Niveau wie Russland das schon seit längerem Unternehmen wieder verstaatlicht.

Da ich leider nicht in der Lage bin meine Gedanken zur Finanzkrise in gute Worte zu fassen belasse ich es bei dieser Aussage. Ich schreibe jetzt nichts darüber dass ein guter Unternehmer früher in den guten Jahren Rücklagen gebildet hat um auch mal eine Krise von 5 Jahren unbeschadet durchzustehen. Heute wird ja der Gewinn der Unternehmen jedes Jahr einfach abgesaugt.

3 Kommentare

  1. Deine Feststellung gilt: Gute Unternehmen machen das so. Es sind ja auch keine guten Unternehmen betroffen. Jene die ihr Geld in schlechte Unternehmen investiert haben, die verlieren nun viel. Eigentlich sollten sie alles verlieren. Sie haben sich frei dafürn entschieden, in schlechte Unternehmen zu investieren.

  2. Voilà. Und warum tun die das? Weil diejenigen, die an der Macht sind und in den Firmen das Sagen haben, nicht deren Eigentümer sind. Die haben nur ein Angestelltenvertrag und holen das Beste für sich raus. Denn was man hat, das hat man. Auch wenn’s nächstes Jahr mit der Firma bergab geht.

    Ein Eigentümer aber, der womöglich die Firma noch selber aufgebaut hat, der hat mehr als nur Geld in der Firma. Der setzt in der Regel alles – sein Privatvermögen inklusive – dran, dass die Firma überlebt.

  3. ju, das wollte ich ja auch schreiben. Dass eben Eigentümer bzw. Unternehmer halt auch mal 5 Jahre lang die eigene Kohle wieder ins Unternehmen investiert.

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