Permalink

46

The #failers

Schön haben wir mit Reto Widmer einen weiteren Jammerjournalisten der in seinem Blog anprangert was auf dieser Welt alles vergeigt wird. Ich freu mich schon auf den ersten iMac Testbericht wo er eine SD Karte in das CD Rom Laufwerk steckt und sich dann beschwert sich über diese unsäglichen und von vielen nicht beherschbaren Segways beschwert.

Ich bin immer wieder erstaunt wie unzufrieden man in so einem Journalistenjob sein muss um dauernd so jammern zu können. Und anderseits ist mir nie klar wo beim Staatssender die Abgrenzung von privatem Blog und gebührenfinanzierten Reiseberichten genau liegt.

Im neuen Jahr werde ich negativem Gedankengut wieder konsequent aus dem Weg gehen. Leute die nur an allem rummotzen werden entfolgt wie diejenigen die Spaghetti versprechen und dann nicht liefern.

46 Kommentare

  1. Pingback: Stefan Rechsteiner

  2. *schmunzel* ich muss wirklich schmunzeln weil ich im letzten halben Jahr mal immer wieder ein Name gehört habe, und dieser oft mit Spaghetti und anderem in Verbindung gebracht wird. Nunja – ich äussere mich, da ich meine Erfahrung mit .. schon machen durfte, mal lieber nicht ;)

    Wann werden Wir den ersten Bloggerbattle auf dem Segway sehen? http://www.youtube.com/watch?v=ZrUAnhT0bzc aber da die Dinger ja unmöglich zu fahren sind (Also ich kann’s ;) ) wird es wohl nie soweit kommen.

  3. @Chnübli
    Also den Feedreader benutze ich schon einige Zeit nur noch äusserst sporadisch. Und ich denke Entfolgen kann man überall einsetzen. Auch in Facebook, dort mach ich das vielfach mit dieser „Hide“ Funktion.

  4. haha, die navi des herrn drs it redaktors ist auch hammer. was erzählt der den leuten genau über it? oder ist er noch bei der wählscheibe?

  5. Gratuliere!!
    Schwarzmaler, Krisenbeschwörer, Negativseher, Permanentjammerer und Ewigunzufriedene gibt genug, nein, viel zu viele.
    Freue mich auf ein positives Jahr deinerseits.

  6. Pingback: Philipp Sauber

  7. Pingback: uberVU - social comments

  8. ach leu. schön, dass du in deiner selbstgezimmerten meinungswelt lebst. dann will ich dich gerne mal dort belassen.

    oder halt… du bist ein tubeli.

    wenn journis loben heissts: pfui! pr! die sind gekauft und haben keine eigene meinung.

    wenn journis kritisieren heissts: och nee, die sehen immer alles so negativ und nur haare statt suppe.

    komm runter.

    ich finds ja lustig, wie du schon zum zweiten mal meinen 27-zoll-imac bashst – und ihn als superobermegagiganegativ und ach so bös bezeichnest.

    leu: Eigentlich ein Wunder dass bei all dem Zeugs was für dich falsch gebaut ist noch nicht bei Apple in der Produktentwicklung arbeitest. Aber das Negativdenken ist wohl beruflich verursacht.

    kapierst dus nicht in deinem hirni?? ich find den 27imac recht geil. darum habe ich ja auch geschrieben:

    bö: keine frage, der neue 27-zöller von apple pusht die standard-grösse von bildschirmen für privat-compis in neue sphären. und dass ich den imac toll finde, muss ich nach jahren nicht mehr betonen (mir gefällt ja am besten, dass er im gegensatz zu den meisten pcs flüsterleise ist.)

    es ist erschreckend anzusehen, dass man in deiner schwarz-weiss-welt etwas nur ganz obertoll – oder dann ganz schlecht finden darf (aber dann darf man nix sagen).

  9. Pingback: Martin Felder

  10. hoppla, da geht ja mal was ab :-)

    @bö
    ich kann beim besten willen nicht verstehen, warum du den SD kartenslot des imac bemängelst. man muss schon ein wenig ein DAU sein (sorry) um die SD karte in das CD ROM laufwerk zu schieben. jedenfalls die kollegen, welche eine neuen imac haben mit SD slot ist dies noch nie passiert.

    wer dann noch gross ankündigt, ein spaghettiessen zu organisieren und dies auch noch in den medien berichtet wird und dann den schwanz einzieht, der muss mit kritik rechnen. soweit ich mich erinnern kann, bist du sogar im DRS3 mit der geschichte gross angekündigt worden.

    ich muss leu schon recht geben, wenn man deinen blog liest, steht da meistens sehr viel negatives. auch die berichte im blick am abend von dir sind meistens negativ, vor allem fällt mir dies immer wieder bei berichten über microsoft auf. ich erwarte von einem journi schon eine gewisse unbefangenheit und objektivität und das habe ich bei dir irgendwie nicht das gefühl, das diese atribute vorhanden sind. darum lese ich deine berichte im blick am abend kaum mehr, weil sie meistens eh negativ verfasst sind.

    ich bin dafür, das man geräte kritisch betrachtet und wenn kritik angebracht ist, diese auch äussert, wenn diese gut begründet ist.

  11. @martin: wie soll ein journi denn schreiben? lobhudelei?
    das schreiben ist letztlich ein ziemlich schmaler grat, gesetzt den fall, dass man nicht in die beliebigkeit abdriften will. da muss ich bö schon recht geben. schreibt man etwas positives ist es pr oder vetterliwirtschaft. schreibt man kritisch, ist man befangen, hat vorurteile oder sonst was.

  12. @Monsieur Croche
    ein journi sollte objektiv schreiben und stärken und schwächen des produkts herausheben. es geht nicht darum, ein produkt hochzujubeln oder schlecht zu machen. wenn kritik angebracht ist und auch navollziebar ist, sollte die kritik auch geäussert werden. so auch bei positiven aspekten. berichte von jemanden, der durchwegs negativ schreibt, kann und will ich nicht ernst nehmen und sind für mich nicht repräsentativ.

    klar, es ist ein schmaler grat, jedoch erwarte ich von jemanden, der dies beruflich ausübt, eine gewisse professionallität. ich habe mir gerade die erste seite von bös blog angeschaut und durchwegs waren die artikel negativ, jedenfalls für mein empfinden.

  13. @martin: hmm ja gut, stimmt tatsächlich, auf der ersten seite sind wirklich alle artikel „motzartikel“ ;) aber ja, weiss auch nicht, es ist wohl einfacher über etwas zu „motzen“, als etwas zu loben bzw. einfach neutral zu beschreiben und dem leser das urteil zu überlassen. darin läge dann wohl die kunst oder so.

  14. @Monsieur Croche
    ja, du bringst es auf den punkt: das urteil sollte man den leser überlassen. die meinung mache ich mir anhand von facts und die soll mir der journi liefern. es spricht aber nichts dagegen, seinen persönlichen eindruck im bericht mitzuteilen, aber dann soll dieser auch so deklariert werden.

  15. @martin: früher hiess es beim blick: „blick-leser und kleine kinder verstehen keine ironie“. mann muss den spruch wohl um „einige blogger auch nicht“ ergänzen (ich meine jetzt nicht dich).

    aber…

    – hast du schon mal den neuen 27zoll imac zu hause gehabt? ich schon.
    – hast du ihn getestet, also dir ein eigene bild aus erster hand gemacht? ich schon.

    und ja: ich habe dau-mässig fast die sd-karte in den cd-slot gesteckt. und gewagt es zu schreiben. ui ui ui, jetzt können wir ein riesenbüro auftun.

    ps: extra für dich heute ein artikel im baa über den „iSlate“. voll unnegativ.

  16. Ich wusste gar nicht, dass man sich als schweizer Blogger so köstlich unterhaltsam in die Haare kriegen darf. Na dann, such ich mir doch gleich ein Opfer.

    Du de Worni und sin Hueschte, so en Chnobli, gell?

  17. Pingback: topsy_top20k_de

  18. OK, ich gebs zu, ich hab hier eindeutig zuviele Sachen miteinander vermischt:

    1. Reto Widmers Blog
    2. Bö’s #fails und #megafails
    3. Die Trennung von privatem Blog und Inhalten die im Auftrag des Staatsradios erarbeitet wurden
    4. Die grenzwertige Zurschaustellung einer jungen Familie
    5. Die klar stehe ich zu meinem wort, es essen zu machen Spaghettis von Bö
    6. Die Entfolgung von negativem Gedankengut

    Ja, das sind eindeutig zuviele Gedankengänge in einem Blogpost. Aber ich glaub einige haben verstanden um was es mir geht. Andere nicht. :-)

  19. Leu, hast du nicht auch noch ein bisschen Grund-Abneigung gegenüber Journis reingemischt? ;-) So als Punkt 7. Aber ich find’s glatt – obwohl man vielleicht andere Möglichkeiten hätte, Negatives anzusprechen als selbst einen Negativ-Artikel zu schreiben? (eine Lösung für dieses Problem würde mich auch interessieren, hehe)

    Reto Widmers Blog kenn‘ ich nicht, wobei der verlinkte Artikel über Schreibfehler in professionellen News-Netzwerken ist schon berechtigt, solange Journis die Arbeit von Bloggern verallgemeinernd und panisch kritisieren. Die heutigen Gratiszeitungen (online) und auch Tagi-Online sind ja so voller Fehler, das nervt schon – nicht? (Mehr Fehler in einem Artikel hab ich zuletzt nur im Internet-Briefing-Blog gesehen [mehrere pro Satz] – und musste aufhören, zu lesen.)

    Wenn man sich ab solchen Dingen nervt, warum tut man sich das dann noch an? Das ist die eine Seite. Die Andere: ich mag nicht Qualitätskritik an Blogs hören von Journis, die bei Blättern arbeiten, die voller Schreibfehler daher kommen. Ich meine jetzt nicht in erster Linie die oben Erwähnten.

    Ich hirne an der Idee rum, ein Gemeinschaftsblog „Unfail“ zu starten zum Thema „Wie könnte man …. verbessern?“ und darin statt einfach #FAIL #FAIL zu rufen, konkrete Vorschläge zu bringen, wie man das kaputte Kunden-Web von Swisscom verbessern könnte oder welche Top 3 Punkte am Cablecom-Kundendienst verbessert werden müssten etc… es gäbe zu jedem #FAIL ein konstruktiver Vorschlag.

  20. 1. extrem gute unterhaltung! weiter so…

    2. es fällt auf das bö einmal mehr mit keinem wort auf die ubs-spaghetti eingeht!

    weil sind wir ehrlich, es interessieren nur die ubs-spaghetti!

  21. böah, voll der zickenterror hier. ich hole mal popkorn.

    aber wenn auch die formulierung und argumentationsweise vom lö etwas holpert: die grundaussage ist richtig. findi.

  22. @bö
    Ich habe jetzt die Geschichte mit der SD Karte im nachhinein noch gelöscht. Das kann ja mal wirklich mal passieren. (Aber die neue Geschichte ist auch nicht schlecht.)

  23. Pingback: ha! der cd-slot frisst sd-karten doch! #27imac at benkösblog

  24. Nicht auf eure Zickerei bezogen (die geht mich nichts an) aber:
    Es gibt keine 100%ige Sicherheit. Auch nicht vor Idioten (hätte ich bald gesagt). In diesem wie auch vielen Fällen sitzt das grösste Problem 50cm vom Bildschirm entfernt und überlegt nicht, bevor er etwas macht.

    *duckundwegrenn*

Jetzt kommentieren: