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Warum wir mit Twitter besser E-Mailen

Jetzt wo Gerüchte umgehen dass Facebook ein E-Mail System plant muss ich mal ein paar Gedanken loswerden. Schon seit einiger Zeit überlege ich mir wie Twitter mit den Direct Messages etwas cooles erfunden hat. Ich kann nämlich nur jenen eine DM schicken die mir folgen. Alle anderen kann ich nur über @-replies meine Meinung sagen.

Würde man dieses System auf E-Mails anwenden müsste ich in einer Art Whitelist diejenigen Leute die mir E-Mail senden dürfen erfassen. Hier könnte natürlich eine Community wie LinkedIn, Xing oder Facebook bei der Verwaltung der entsprechenden Verknüpfungen helfen. Automatisch würde man damit Spam ausschliessen und im Endeffekt würde sich sicher die E-Mail Anzahl massiv reduzieren.

7 Kommentare

  1. Pingback: Myriam B.

  2. Genau. Deshalb hab ich schon lange meine Antwortzeiten auf E-Mail hochgeschraubt (indem ich sie viel seltener checke) und bevorzuge Facebook-Meldungen. Twitter funktioniert dafür meiner Meinung nach nur schlecht, weil praktisch nur Geeks erreichbar sind (wir wollen ja kein elitäres, fanatisches Grüppchen von „Facebook ist nur für Kinder“ Coolios werden, oder?). Ausserdem bietet das Facebook-Message-System schon jetzt die Möglichkeit von direkten Videoantworten, was ich erst seit Kurzem verwende aber sehr nützlich finde.

    Aber: Facebook hat momentan einen grossen Nachteil (vielleicht hab ich aber auch einfach den Aus-Schalter dazu übersehen bisher) – wenn ich „Fan“ eines Produkts werde, können mir die Admins dieses Pages Messages schreiben. Was ich als Admin auch gerne mal mache…. #doppelmoral

  3. Grundsätzlich eine interessante Idee. Wenn dir jetzt aber einer eine wichtige Nachricht schicken will, den du nicht akzeptiert hast, wird die Nachricht nie ankommen. Oder was gäbe es dafür eine Möglichkeit?

  4. Wer keine universelle Erreichbarkeit benötigt, kann seinen E-Mail-Empfang problemlos so gestalten oder gar ein proprietäres System wie Facebook verwenden … Ersteres war eine kurze Zeit lang als Spam-Schutz populär, störte die Kommunikation aber für die meisten wohl zu stark und ist deshalb heute kaum noch anzutreffen.

  5. Hmm. Ob wohl Google sowas in seine Wave einbaut? Das könnte dann auf einmal das Killerkriterium sein, weshalb sich die Welle doch noch durchsetzen könnte.

  6. interessanter ansatz. vor allem die lösung bezüglich spam gefällt mir. wenn man aus mail, twitter/fb und wave/google die vorteile kombiniert, würd’s wohl was interessantes geben. man darf gespannt sein. durchschlagenden erfolg wird wohl nur das system haben, das „abwärtskompatibel“ ist – zumindest z Beginn > d.h. mit werkzeug weiterhin mail abrufen, aber auf neue art antworten. und irgendwann mail abschalten…

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