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Das Geckoboard als interaktives Unternehmensdashboard im Grossraumbüro.

Für Firmen deren Daten vermehrt in der Cloud sind oder von der Cloud abhängen machen interaktive Dashboards mit Echtzeit-Informationen zu den KPI’s immer mehr Sinn. Sei es die Anzeige von aktuellen Leads in Salesforce, die offenen Supporttickets in Zen-Desk oder den Status und die Auslastung einzelner Server. Ein Bildschirm, auf dem alle Mitarbeiter diese Informationen sehen hilft auf die gemeinsamen Ziele zu fokussieren, erlaubt die Reduktion von Zugriffen auf Statistik und Managementtools und wirkt erst noch fancy.

Als ich vor Jahren meine LED Anzeige Feedboard entwickelt habe, stand schon damals die Anzeige von Echtzeitdaten im Vordergrund. Leider war das Projekt zu einseitig, auch wenn ich heute immer noch überzeugt bin, dass solche Systeme ihre Berechtigung haben, auch wenn heute ganz klar die Anzeige über ein Display erfolgen sollte.

Ein cooles Tool zum Zusammenstellen individueller Dashboards ist geckoboard.com.

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Damit kann man dank den API’s vieler Onlinetools sein Firmendashboard einfach zusammenklicken. Anzahl einkommende Leads in Salesforce, Offertenvolumen, Kundenanfragen, Serverauslastung, neue Kommentare in Weblogs, alles kann man dank verschiedenen Widgets mit einigen Klicks in das Dashboard einbinden. Die Anzeige erfolgt entweder individuell am Bildschirm der Mitarbeiter oder wird über einen Grossbildschirm im Büro eingeblendet.

Eine solche Anwendung hat zum Beispiel Billomat erstellt um den Status verschiedener Server im Blick zu haben.

Dem Tool sind keine Grenzen gesetzt, da man jegliche Daten auch aus Drittsystemen an Geckoboard senden kann. Eine Busstop-Anzeige ist damit also genauso möglich, wie die Anzeige der aktuellen Anzahl Anrufer in einer Call-Center Warteschlaufe.

Die Geckoboards gibt es ab 19$ im Monat und können selber zusammengestellt und angepasst werden. Ich hätte ja gleich 100 Ideen, wie man mit den Geckoboards interaktive Anzeigen im Käfigturm-Schaufenster einrichten könnte.

2 Kommentare

  1. So was lässt sich auch mit Splunk relativ einfach realisieren. Ist bis 500M Daten pro Tag kostenfrei.

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