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Virale Kampagnen mit Wildfire

Wildfire verspricht mit einfachen Mitteln virale Kampagnen für Facebook, Twitter und co. zu generieren.

Mit moderaten Kosten kann schnell und einfach zwischen verschiedenen Kampagnentypen auswählen. Ich habe im Rahmen der Verlosung eines Samsung Navibot Roboterstaubsauger das Tool getestet.

Kampagnentypen
Wildfire bietet verschiedenste Arten von Kampagnen aus. Die wohl beliebtesten sind die Verlosungen und die Wettbewerbe.

Bei den Wettbewerben ist es möglich verschiedene Arten der Gewinnerauswahl zu wählen:

Preise
Hier ein kurzer Einblick in die Preisstruktur von Wildfire. Die Kosten setzen sich immer aus einer Basisgebühr und einer pro Tag Gebühr zusammen.

Je nach Paket kostet die Grundgebühr zwischen 5$ und 250$, die Tageskosten von 0.99$ bis zu 4.99$ pro Tag. Eine Kampagne die 60 Tage läuft kostet also zwischen 64.40$ und 549.40$. Zusätzlich bietet Wildfire auch die Möglichkeit für komplett personalisierte Kampagnen an.

Grundsätzlich kann man bei allen Paketen von Wildfire sagen, dass die Kosten im Vergleich zu selbstentwickelten Facebook Applikationen moderat sind.

Kampagnen erstellen
Die ganze Wildfire App ist in Englisch gehalten, dennoch bietet sich bei der Gestaltung von Teilnahmeformularen beschränkt die Möglichkeit diese in Deutsch zu erstellen. Nur die White Label Option bietet die komplette Kontrolle aller Bereiche. Sicher der grösste Nachteil von Wildfire.

Die Kampagne wird ganz einfach über mehrere Screens zusammengeklickt:

Nachdem man die Grunddaten der Kampagne erfasst hat, wird die Dauer der verschiedenen Abschnitte (Einsendungen, Voting etc.) festgelegt. Das Teilnahmeformular kann sehr flexibel ausgestattet werden. So können Adresse, Ort, PLZ aber auch Anmeldungen für Newsletter, Facebook Fan-Buttons und Ländereinschränkungen einfach per Drag&Drop erstellt werden.

Die Personalisierung der Kampagne erfolgt über Banner. Hier gibt es einen Header-Banner 760x100px, einen 300x250px Banner und insgesamt 5 90x90px Feed-Banner die dann beim User im Facebook Feed angezeigt werden können.

Learnings
Bei meinem Wettbewerb haben ca. 300 Personen teilgenommen. Der Aufbau als Sweeptstake hat keine grosse Kreativität benötigt und die Aufgabe hat sich nur auf das Ausfüllen des Formulars beschränkt. Die Ausbreitung des Wettbewerbs hielt sich stark im Rahmen. Eigentlich logisch, denn wenn ich es nicht weitersage und nur wenige mitmachen steigt meine Chance den Hauptpreis zu gewinnen.

Hier kann ich allen den Tipp geben bei Wildfire mit Gruppenpreisen zu arbeiten. Zum Beispiel ein Essen für 4 Personen, eine Party für 15 Personen. Dadurch wird die Viralität massiv erhöht, da jeder Teilnehmer zuerst mal schauen muss, dass er 4 Freunde animieren kann am Wettbewerb teilzunehmen. Ich denke da wäre dann auch die Freunde einladen Funktion genutzt worden.

Ansonsten kann ich Wildfire bedingt weiterempfehlen. Grösster Mangel ist wirklich die Möglichkeit einen Wettbewerb auf Deutsch durchzuführen. Ansonsten ist es eine äusserst einfache Möglichkeit um einen Wettbewerb auf den verschiedenen Kanälen im Web 2.0 zu lancieren. Es gibt glaub ich kein vergleichbares Angebot im deutschsprachigen Raum. Mit einem attraktiven Gruppenpreis kann hier schnell die Fanbasis bei Facebook vergrössert werden. In meinem Fall konnte ich 80 neue Fans für LeuMund.ch und 100 linkRiss! Abonnenten gewinnnen. Bei einem Einsatz von 60$.

5 Kommentare

  1. Pingback: Christian Leu

  2. Die Sprache ist wirklich das, was mich bisher von Wildfire abgehalten hat. Aber auch, dass viele der Teilnehmerdaten halt irgendwie, irgendwo zwischen Wirldfire und Facebook abgelegt sind…

  3. Stimme Renato zu. Haben es schon ausprobiert aber die Sprachhürde, sowie das installieren der Applikation hat mich nicht überzeugt. Ich finde es nicht gut, wenn jeder User etwas installieren muss, um ein Formular auszufüllen.
    Ansonsten ist es gut. Hoffe, dass ein paar Verbesserungen seit meinem ersten Test im letzten Jahr hinzugekommen sind.

  4. @christian

    ich habe es vor einem jahr ausprobiert. Entweder haben sie es weiterentwickelt und man muss es nicht mehr installieren. Oder damals war es noch nicht so verbreitet.

    Gruss chris

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