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Wann kommt Uber für die Escort- und Sexindustrie?

Uber ist ein aufstrebender, hochbewerteter Limousinenservice aus den USA, der einen kompletten Dienstleistungszweig revolutionieren will. Angefangen mit der Vermittlung von professionellen Limousinen mit Fahrern, will man jetzt mit UberX und UberPop mit privaten Fahrern dem Taxigewerbe das Leben schwer machen.

Aktuell werden zum Beispiel in München Fahrer gesucht, die mit ihren Privatfahrzeugen Transportdienstleistungen anbieten wollen. Diese Ambitionen sorgen natürlich für viel Unruhe unter unrasierten, schlecht riechenden und unfreundlichen Taxifahrern, sind aber sicher ein guter Schritt für eine dienstleistungsorientiertere Gesellschaft. Aber dazu schreibe ich vielleicht ein andermal.

Interessant finde ich, dass der Ansatz von Uber auf einen anderen Bereich angewendet eine Grundlage für ein Millionengeschäft werden kann. Im Escort- und Sexgewerbe könnten dieselben Vorteile einer vermittelnden Organisation sehr gut ankommen. Sei es nun Uber, AirBnB oder myTaxi, bei all diesen Startups werden Dinge geregelt, die auch im horizontalen Geschäft wichtig sind:

  • Standortbasierte Vermittlung
  • Vertrauensbildende Abwicklung mit neutralem Partner
  • Geregelte Zahlungsabwicklung mit Sicherheiten für beide Parteien
  • Transparente Bewertung von Kunde und Dienstleister

Ich bin überzeugt, ein Startup kann in diesem Bereich sehr schnell, sehr viel Erfolg haben und auch nachhaltig in diesem Bereich eine Qualitätssteigerung für alle Beteiligten bewirken.

Interessant wäre dann auch die Übernahme von Konzepten wie bei Uber um wie zum Beispiel neben einem professionellen Angebot für Sexworkerinnen auch einem UberPOP ähnlichen Service mit Amateuren das Angebot abzurunden.

Ich bin gespannt, wann ein Startup mit dieser Business-Idee startet und mit einem sauberen, durchgestylten Produkt Millionen erwirtschaften wird.

4 Kommentare

  1. In der Unterwelt ist das längst Realität, vor ca. 15 Jahren sah ich eine Doku, die genau dies berichtete. Die Fahrern kennen sich bestens aus, sind von jeder Kontrolle informiert und mit unauffälligen Fahrzeugen fahren sie die Damen rum, die eben illegal in Deutschland waren.

  2. ein in limousinen verpacktes buissnessmodell für sexworkerinnen….
    vertrauen, geregelt, sicherheit, transparenz;
    wau so viel gutes verträgt doch kein sexworkerinnenafsuchender.
    da wird neoliberalem euphemismus für menschenhandel der gesonderten art gefrönt. höchstens in zürich im zusammenhang mit den sexboxen könnte solches noch getoppt werden.

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