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Warum Cloudflare zuwenig bringt

Ich habe seit ein paar Wochen den neuen Dienst Cloudflare getestet. Eigentlich mehrmals, weil es mitten im ersten Test zu einem Hack meines Weblogs kam und ich dann froh war, dass die Site überhaupt wieder lief. Eigentlich interessant, denn Cloudflare verspricht ja, die eigene Website vor Attacken und Hacks zu schützen, anderseits will Cloudflare die eigene Site schnell machen.

cloudflare funktion

Aktiviert wird Cloudflare, indem man die DNS Einstellungen bei Switch auf die DNS von Cloudflare einstellt. Danach wird aller Traffic zum Originalserver (in meinem Fall bei Cyon) zuerst über Cloudflare geleitet. Finden irgendwelche Botnetze die Website, wird der Traffic schon bei Cloudflare geblockt. Surft ein omniöser Client die Site an, wird unter Umständen mit einer Captcha Seite geprüft ob es sich auch um einen Menschen handelt.

Gleichzeitig speichert Cloudflare die Daten auf eigenen Servern ab, die dann überall auf der Welt schnell und effizient die zwischengespeicherten Daten ausliefern. Also eine Art vollautomatisches CDN (Content Delivery Network), hier ein Bericht mit weiteren Infos über CDN’s.

Nimmt man noch die Möglichkeiten der minify Funktionen, der E-Mail Verschlüsselung und die integrierten Apps wie Google Analytics, Pingdom und andere dazu eigentlich ein tolles Packet und erst noch kostenlos!

Hier ein Blick auf das Controlpanel nach ein paar Tagen:

Man sieht, die Geschwindigkeit ist besser, ich spar meinem Hoster eine Menge Zugriffe und einiges an schlechtem Traffic wurde komplett vom Server abgehalten. Nichtsdestotrotz, ich habe mich entschieden Cloudflare wieder zu deaktivieren.
Einerseits, weil ich im Verlauf des Tests ein paar Probleme hatte, die grössten aber eigentlich mit dem Hin- und Herwechseln der DNS Adressen. Hier habe ich zu spät realisiert, dass das deaktivieren einer Site in Cloudflare automatisch wieder zur Originalseite führt.

Anderseits habe ich aber festgestellt, dass ich trotz dem ganzen Beschleunigungszeug am Schluss den Grossteil meiner Besucher auf längere Wege als notwendig sende.

Hier zum Vergleich, ein Traceroute mit Cloudflare, das irgendwo in einem Rechenzentrum in Frankfurt endet.

Und hier ein Traceroute von meinem VTX ADSL direkt zum Cyon Server.

Man sieht, bei Cloudflare geht die Website über 12 Hops, beim Cyon Hosting ist man mit 7 Hops am Ziel. Da die meisten meiner Blogbesucher aus der Schweiz oder Deutschland kommen, wird es diesbezüglich für den Grossteil wohl ähnlich aussehen. Die paar internationalen Zugriffe aus den Staaten und Asien sind vernachlässigbar und daher wird der Effekt einer über die Welt verteilten Website gar nie Auswirkungen haben.

Da ja Cyon in den letzten Tagen auch die Hardware ersetzt hat, werde ich mal mit den Google Webmaster Tools die Performance überprüfen und gegebenenfalls noch einen Versuch mit einem eigenen CDN auf meinem zweiten Cyon Server machen.

Ist eigentlich viel zu technisches Zeug was ich hier zusammenschreibe. Ich hoffe irgendjemand kann sich da was rausholen.

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