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Werberträume

Nachdem Paul Reinzeichner und der metablog ja den Bettel hingeschmissen haben muss ich jetzt auch noch für Lauterkeit in der Werbebranche sorgen. Und als erstes gleich Startbahnwest für das folgende Plakat für Erdgas tadeln:

kokser mit schwarzem stoff als werber verkleidet

Was ist deine Meinung zu diesem Sujet? Daneben oder genial? Bringt dies dem Produkt Erdgas ein veruchtes Image und wird Erdgas dadurch attraktiver? Wie reagieren jugendliche auf solche drogenverherrlichende Bilder?

Für weitere Informationen zum Thema Feinstaub: Anti-feinstaub.ch

3 Kommentare

  1. Drogenverherrlichung ist in Werbung ein unbedingtes no-go. Für ein Jugendmagazin mag es vielleicht hinhauen, wenn man eine doppeldeutige Situation abbildet, aber etwtas derartig eindeutiges ist für jede Branche sehr schwach.

    Werbung ist mehr als einfach nur schockieren – sonst könnte man auch einfach nur ganz groß „DROGEN“ oder „SEX“ auf die Anzeige schreiben – wäre ebenso „billig“.

  2. Die Werbung da ist eigentlich clever.

    Aber sie geht zu stark davon aus, dass Alle, die das sehen, ebenfalls clever sind. Daran wäre die Kritik aufzuhängen. Darum würde ich mir als ‚flächendeckender‘ Provider wie ‚erdgas‘ sowas nicht leisten. Diese Art von Werbung kann nicht zielgruppengerecht positioniert werden und produziert deshalb negative Reaktionen, hier und dort. Und das sollte sie nicht, denn das sollte ja werben.

    Typisch, die Reaktion von Pascal gleich hier oben dran, die ich vollumfänglich nachvollziehen kann.

    Gefahr auch, sich die jungen potenziellen Kunden zu vergrämen, übrigens.

    Ich hätte das nicht gemacht.

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