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Mit dem Fahrrad von München nach Fräschels in sechs Etappen!

Schon praktisch, wenn man an zwei Orten zuhause ist, kann man von zuhause nach zuhause fahren. In meinem Fall die letzten 6 Tage von München in Deutschland, nach Fräschels in der Schweiz. Insgesamt über 500km auf dem Fahrrad, pro Tag im Schnitt um die 90 Kilometer, die längste Etappe von Bad Zurzach nach Biel war 130 Kilometer, die Schlussetappe 30 Kilometer und wurde noch um einen Bonusrunde mit 60 Kilometern ergänzt.

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Alles Zahlen, die mich immer noch schwer beeindrucken. Noch vor einer Woche war ich nicht sicher, ob ich überhaupt am Tag 2 der Reise noch in die Pedale steigen kann oder mein Körper von der ersten Etappe vollkommen ausgelaugt ist. Aber ich habe viel gelernt, zum Beispiel, dass mein Körper tatsächlich in der Lage ist Leistung zu erbringen und gleichzeitig auch Kraft und Ausdauer zu erhöhen.

Ab der fünften Etappe von Bad Zurzach nach Biel habe ich das Gefühl gehabt, dass ich auch noch mehr als 130 Kilometer fahren könnte und es hätte gestern auch einfach Richtung Genf und Südfrankreich weitergehen können.

Meine zweitgrösste Sorge galt vor einer Woche dem Gepäck. Irgendwie hat man beim Reisen ja immer alles dabei und die zwei Satteltaschen sind mir beim Packen nicht allzugross vorgekommen. Wie soll man da sechs Tage alles nötige dabei haben? Am Schluss hatte ich einiges zuviel, man braucht einfach keine 4 Unterhemden auf einer solchen Tour. Da hätte ich tatsächlich noch ein wenig optimieren können.

Zufriedene Gesichter bei der Ankunft im Seeland.

Zufriedene Gesichter bei der Ankunft im Seeland.

Das schönste an der Tour war jeweils das ankommen am Etappenort und anschliessende relaxen und nichtstun. Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal in einem Urlaub so professionell nichts tun konnte wie in dieser Woche. So gefällt sogar mir Wellness, wenn man nach 65 Kilometern im strömenden Regen dann drei Stunden Sauna und Liegeraum für sich beansprucht und so die Zeit bis zum Abendessen einfach entspannt.

Natürlich macht eine solche Reise nur Spass, wenn man die richtige Begleitung hat. Wie schon im Bericht zur Regenetappe erwähnt, ist es natürlich super wenn man im Optimistendoppelpack unterwegs ist und so immer jemand die Laune obenhält! Danke Brigitte für die Begleitung und die Unterstützung!

Die weiteren Blogbeiträge zu dieser Tour:
– Etappe 1: München bis Bad Wörrishofen
– Etappe 2: Bad Wörishofen bis Wangen im Allgäu
– Etappe 3: Wangen im Allgäu bis Konstanz
– Etappe 4: Konstanz bis Bad Zurzach

5 Kommentare

  1. Ist eine tolle und einzigartige Leistung Chris und Brigitte. Es ist eine gute Erfahrung zu spüren, dass man auch im Regen weiterkommt. Es ist doch so nach em Räge schiint d Sunne……und alles geht wieder besser und besser. Bin stolz auf Euch beide fahrt weiter so!

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