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Service Public réduit

Die US Postal Services haben gestern bekannt gegeben, die Postzustellung am Samstag im August 2013 einzustellen. Pakete werden aber weiter zugestellt, sicher auch aus dem Grund, dass sich USPS so von UPS, Fedex und Co. noch differenzieren kann.

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Bei uns ist die samstägliche Zustellung von Paketen schon länger Geschichte, Briefe, Zeitungen und Zeitschriften werden am Samstag aber noch ausgeliefert. Hier wird gerade im ländlichen Bereich noch einige Zeit vergehen, bis damit aufgehört werden kann. In der Stadt würde aber die Reduktion auf fünf Wochentage wohl kaum jemanden stören.

Jede Reduktion der Zustellzeiten bis zu meiner Vision der wöchentlichen Auslieferung wird aber so wie von Christian 2010 schon beschrieben verlaufen:

Weisst du was das Lustige an deiner Idee ist? Noch heute beklagen sich ältere Leute, dass die Post nicht mehr wie früher 2x täglich ausgetragen wurde. Irgendwann vor x Jahrzehnten hat sie aus Spargründen auf die tägliche Lieferung umgestellt.

1 Kommentar

  1. Also ich möchte auf die tägliche Zustellung nicht verzichten – schon wegen den Zeitungen !
    Aber aus meiner Sicht wäre es vor 40 Jahren sinnvoller gewesen, Postfachanlagen zu je ca 1000 Fächer in den Wohngebieten zu erstellen als die damals teure Subventionierung von diesen teuren Briefkästen mit 120 CHF pro Einheit. Selbst in ländlichen Gebieten wäre dies möglich, die Frage ist nur, einen geschickten Standort zu nutzen (wo eingekauft wird, Ausfallstrassen mit Parkmöglichkeiten).
    Die Postfächer bei den Poststellen sollten für Geschäftskunden, Heime, Restaurants etc. mit einem hohen Anteil an eingeschriebenen Sendungen oder allgemein viel Briefpost, die früh verfügbar sein muss (Restaurant=Zeitung).
    Man könnte es noch heute machen, nur nicht mehr so kostengünstig wie damals und die Subventionen sind auch verpufft.
    Aber ein anderes Thema zum Service Public : Bareinzahlungen am Postschalter würden in der heutigen Zeit garantiert nicht mehr dazugehören. Ein Post- oder Bankkonto zu Girozwecken hat heute jedermann. Wer heute nicht mit e-Banking vertraut ist (Generation über 70 ?) oder wer dies generell ablehnt, kann die Aufträge ja schriftlich machen oder sollte die Kosten für die Bareinzahlung (oder manuelle Bearbeitung) selbst übernehmen. Es sollte der gleiche Grundsatz wie bei der Briefpost und Paketpost sein : der Absender ist zuständig. Deswegen wurden ja vor über 150 Jahren Briefmarken eingeführt …. vorher bezahlte der Empfänger die Transportkosten für einen Brief ! Schon damals eine Veränderung

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