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Das Prinzip AirBnB für die Freizeitgesellschaft.

Habe ich vor vier Jahren noch über die Möglichkeit einer Freizeitgenossenschaft zur Finanzierung von Freizeiteigentum geschrieben, sehe ich heute viel mehr noch die Zukunft in Plattformen zum zeitweisen Teilen von Dingen.

Mit dem Erfolg von AirBnB in der Vermittlung von privaten Wohnungen und dem damit verbundenen Konzept des Trustcenters, des Versicherungsmaklers und des Geldflussmanagements sehe ich neue ähnliche gelagerte Bereiche auf uns zukommen. Gerade in der Freizeitindustrie liegt viel Potential für das Teilen von Eigentum auf eine einfache und vertrauenswürdige Art.

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Als Beispiel könnte das teilen von Sportbooten an beliebten Seen Erfolg haben. Anstatt sich jahrelang auf einer Warteliste um einen Hafenplatz zu bemühen, der von von irgendwelchen Freizeitkapitänen besetzt wird, die von ihrem Boot während Jahren nur die Steuer- und Hafenrechnung sehen, könnten diese Boote Tage- oder Wochenweise vermietet werden.

Dasselbe mit den tausenden Wohnmobilen, die einige Wochen im Jahr bewegt werden und den Rest vom Jahr nur teure Geschirrschränke sind.

Mit einer guten Plattform könnten die Standzeiten dieser Freizeitgeräte reduziert werden ohne die Unabhängigkeit zu verlieren. Eine solche Plattform für die Vermittlung von Yachten ist Incrediblue, auch wenn dort der Fokus noch wenig auf Binnenseen liegt.

Aber ich denke das ganze hat noch einiges an Potential, vorallem auch dadurch, dass sich die Mentalität der Menschen verändert und Besitz nicht mehr das einzige ist.

2 Kommentare

  1. Kommt. Da bin ich mir sicher.

    Incrediblue schaut schon mal spannend aus, wenn auch noch mit wenig Angeboten.

    Und während man dann mit AirBnB, Incrediblue & Co. unterwegs ist, kann man das am heimischen Flughafen geparkte Auto mit FlightCar.com vermieten und spart sich damit auch gleich die teuren Parkgebühren am Flughafen. ;-)

  2. Das Ganze hat ja auch schon eine Name – Collaborative Consumption – und in Ländern, in denen es den Leuten wirtschaftlich ein wenig schlechter geht, ist es auf dem Vormarsch. Bei grossen teuren Dingen liegt es auf der Hand. Doch wenn man weiss, dass eine Bohrmaschine durchschnittlich nie über 10 Minuten läuft in ihrem Dasein. Ja da gibt es ein riesen Potential.

    Mein Blogpost zu diesem Thema findet sich überigens hier: http://kusito.ch/collaborative-consumption-was-hinter-der-sharing-economy-steckt/

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