Wo steckt deine Tochter?

15. November 2007 · 7 Kommentare · Allgemein

Ich kann zwar leicht reden, hab ich doch keine eigenen Kinder. Aber trotzdem lebe ich mit zwei Teenagern zusammen, die kleine 11, der grosse 15. Und zusammenleben heisst für mich auch (Mit-)Verantwortung zu übernehmen. Meine Freundin und ich versuchen in Erziehungsfragen eine klare Linie zu haben aber eigentlich haben die Kinder viel Freiheit.

Wenn ich höre dass eine 15 jährige mit dem halben Kader eines Fussballclubs Sex hat, dann finde ich es auch vollkommen in Ordnung wenn die betroffenen Männer dafür geradestehen müssen. Immerhin sind die Männer die Erwachsenen und sollten unsere Gesetze zum Schutz der Jugend kennen (Auch wenn sie niemals informiert wurden dass es in der Schweiz Gesetze gibt).

Weit mehr zu denken gibt mir die Position der Eltern. Wo sind die Eltern, was tun die Eltern wenn ein Mädchen in diesem Ausmass sich verlustiert? Sollten nicht die Eltern, die Erziehungsberechtigt sind wissen was die Tochter tut und ihr vielleicht auch mal Schranken setzen. Eine solche Massenaffäre kann doch im Familienbetrieb nicht unbemerkt bleiben?

Ich kann heute noch nicht sagen wie es in 4 Jahren aussieht. Vielleicht wird es schwieriger werden als es heute ist. Aber ich denke es wird immer noch Regeln und Leitplanken geben. Wir werden es sehen. (Und wie gesagt: Wo steckt deine Tochter denn heute?)

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1 S1ic3r 15. November 2007 um 13:51

Ich habe darüber nicht viel gelesen, aber das Mädchen wollte freiwillig Sex? Bestimmt nannte Sie auch ein anderes Alter. Manche sehen heutzutage bereits in jungen Jahren viel älter aus. Mich würde es auch nicht wundern, wenn eben diese Stolz auf ihr handeln ist. Ich kann es auf beiden Seiten nicht wirklich nachvollziehen, aber leid muss Sie mir nicht tun, oder?

2 Renato 15. November 2007 um 15:08

Wie war das genau bei Lolita…? Ich denke das mit den Eltern ist auch schwierig. Vielleicht hat Sie ja gesagt, dass Sie sich mit Freunden das Fussball-Training ansieht. Ist ja nix dabei, konnte man bis vor kurzem meinen. Vielleicht werden die Eltern in der Schweiz jetzt jeweils mitgehen und das ganze Training von Anfang bis Ende mit den Töchtern mitverfolgen!

3 Christian Leu 15. November 2007 um 16:42

Na ja, ich denke die Absenzen für soviel Fussballtraining fallen in einer Familie doch auf sofern die Familie zuhause ist?

4 Renato 15. November 2007 um 17:43

Christian, muss nicht! Beispielsweise zu meiner Jugendzeit sind die “Girls” bei jede, Training dabei gewesen, …als Zuschauer! Und die waren in Familien von “mir egal was die macht” über, “die macht was” bis zu “Sport ist doch besser als auf der Strasse rumhängen”… Kommt halt drauf an wie viel Vertrauen man in die eigene Tochter setzt und wie die Kommunikation in der Familie verläuft.

5 rouge 15. November 2007 um 20:21

Ich hab ehrlich gesagt keine Erfahrung mit fünzehnjährigen Mädels noch hab ich viel darüber gelesen. Ich kann ihre Motivationsgründe nicht nachvollziehen. Was ich mich aber vielmehr frage ist, welcher Typ nimmt sich noch eine Frau wenn jeder andere der Teamkollegen diese auch hatte?! Hallo, soviel Stolz müsste doch jeder noch so hormongepeitschte Mann haben.

6 Pepino 16. November 2007 um 07:59

Hormone und Stolz? … passt nicht zusammen ;-)

7 Philippe 16. November 2007 um 09:36

Die Eltern sollten auf die Töchter aufpassen (als Vater einer 6-jährigen Tochter tu ich das schon jetzt) und die Führung des FC Thun auf seine Spieler. Warten wir mal die Untersuchung ab.

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