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Tamedia passt Hackday Konzept an.

Nachdem Tamedia im letzten November ja ein Open Developments Project nach dem Vorbild eines Hackcamps ausgeschrieben hat, hat es nicht nur von meiner Seite Kritik gegeben. Billiges Crowdsourcing, bei dem am Schluss die entstandenen Ideen gleich Tamedia gehören
war nur eine der Kritiken. Nun hat man reagiert und die Bedingungen angepasst:

Angepasst wurden die Teilnahmebedingungen so, dass die Rechte zumindest bei denen bleiben, die die Ideen haben und dass noch mehr Projekte von Tamedia zur Auswahl stehen. Interessant ist aber, dass die beschriebenen Projekte im Endeffekt wie Briefings an eine Agentur wirken. Zum Beispiel das Projekt der Sonntagszeitung:

sonntagszeitugne

In meiner kleinen Welt könnte eine solche Beschreibung auch an drei Agenturen gesendet werden mit der Bitte um ein Angebot für ein Vorprojekt. Dazu braucht es nun mal keinen Hackday, bzw. schränkt man die Ideengeber ja von Anfang an ein.

Ich bin gespannt wie sich der Hackday für Tamedia entwickeln wird und welche Ergebnisse daraus entstehen werden. Eventuell wird ja sogar die eine oder andere Agentur nun einen Mitarbeiter entsenden, der sich für eines der Projekte empfehlen kann.

1 Kommentar

  1. Dazu noch ein kleiner Hinweis aus Teilnehmersicht: Die Projekt“vorgaben“ waren Ideen, welche keinesfalls eingehalten werden mussten.
    Schlussendlich hat sich keines der vorgestellten Projekte direkt an die Briefings gehalten – was umso spannendere Ideen entstehen liess.

    Wurde aber zu wenig offensiv kommuniziert, war für uns auch erst nach Nachfrage definitiv klar.

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