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Plädoyer für mehr RTs und FAVs

Diese Woche habe ich schon mit mehreren Personen gesprochen, die es bedauern, dass in der Schweizer Twitterszene sowohl retweets als auch das favorisieren von Tweets nur spärlich eingesetzt wird. Auch @jardinduvin hat dies erkannt und gleich in Worte gefasst:

Wie man sehen kann, gerade vier mal wurde dieser Tweet retweetet, dies kann aber auch daran liegen, dass nur ein gutes Prozent der Follower von @jardinduvin den Witz verstanden haben.

Deshalb hier mal ein paar Informationen warum Retweets und Favs Sinn machen und auch ermöglichen gute Dinge zu mehr Reichweite zu verhelfen.

Twitter markiert interessante Tweets und zeigt diese teilweise auch auf der Homepage. Diese Tweets sind aber meistens sehr stark aus Deutschland dominiert, da dort eine ganz andere Retweet und Fav Kultur herscht! (Die haben auch ganz witzige Themen wie zum Beispiel lügende Verteidigungsminister und so.)

Daher erstens ein Link zur Twitter Hilfe die erklärt, dass diese Top Tweets nicht von Twitter ausgewählt werden, sondern vorallem aufgrund der Retweets und wohl auch der Favs berechnet werden. Also einfach:

Je mehr ein Tweet retweetet oder als Favorit markiert wird, desto populärer wird er bei Twitter.

Nun, wir Schweizer haben da aber ein kleines Problem. Wir trauen uns nämlich nicht, gute Sachen zu retweeten, weil wir denken, dass in der kleinen Schweizer Twitterszene ja eh jeder schon jeden Tweet sieht und sich dann jemand aufregen könnte dass er etwas zum zweiten mal sieht. Hier haben wir es aber gleich mit zweit Missverständnissen zu tun:

  1. Retweets von Tweets, die kurz auf den Originaltweet folgen werden in der Timeline jener, die den Originaltweet schon gesehen haben nicht angezeigt!
  2. Viele Leute folgen nur einer kleinen Anzahl von gemeinsamen Kontakten. Jeder Twitterer hat sein Netzwerk, und kann dadurch wieder andere Menschen mit diesem Tweet erreichen.

Das gleiche gilt für das Favorisieren von Tweets. In fast jedem Twitterclient kann man mit einem einfachen Klick auf den Stern seine Anerkennung für einen Tweet geben.

Ein Like als Stern.

Leider wird dieses Sternchen von vielen Twitteren in etwa dem Masse eingesetzt, wie man Goldvrenelis zur Bank bringt und in Bargeld wechselt. Also fast gar nicht.

Ich nutze dies sehr häufig, teilweise auch um mir Links in einem Tweet zu einem späteren Zeitpunkt nochmals anzuschauen, aber auch um mir gute Tweets für den Tweet der Woche im linkRiss! zu merken.

Das ganze habe ich in meinem PDF, 10 Reaktionen im Social Web auch schon einmal beschrieben:

Und wer jetzt denkt, diese Faverei sei für gar nichts, der soll sich erstmal bei Favstar.fm einloggen. Ist zwar ein Tool, dass niemand jemals zugibt zu nutzen, macht aber enorm Spass, wenn man sieht welche Tweets auch von anderen gefavt werden. Und deshalb gleich nochmals mein Aufruf vom letzten Monat:

Und wer damit einverstanden ist, verbreitet diesen Artikel auf Twitter oder schweigt für immer!

84 Kommentare

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  10. Guter Artikel, da ist was dran. Könnte die CH-Mentalität aber auch mit Neid zu tun haben? Im Gegensatz zu anderen Kulturen beklatschen (= RT oder Fav) wir ja bekanntlich lieber uns selbst als andere…

  11. Pingback: Aldo Gnocchi

  12. Ich retweete relativ häufig. Wenn mir etwas gefällt auf Twitter retweete ich es. Das hilft ja auch meinen eigenen Followern indem sie spannende, witzige oder sonst interessante Beiträge mitbekommen welchen ich begegne.
    Meine Twitter Favoriten sind mit hunderten Tweets gefüllt, da ich diese als eine Art Ablage brauche um Tweet wieder zu finden
    Wenn ich Deinen Beitrag lese bin ich aber offenbar die Ausnahme ;-)

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  20. Darf ich zum Thema RT eine Gegenmeinung vertreten? Was soll mich eine Timeline interessieren, die immer dasselbe wiederholt? Ein alter Witz bleibt ein alter Witz, auch beim 15. Retweet! Ich bin sturer Vertreter des selbst gemachten und selbst geschriebenen. Die Wiederkäuer sind draussen auf der Weide.

  21. Hallo zusammen!

    Seit kurzer Zeit beschäftige ich mich mit Social Media und Somit auch mit Twitter. Beim retweeten vom Getzwitschter Anderer, hatte ich immer auch ein bisschen das Gefühl ein kleiner Guttenberg zusein. Obwohl der Urheber voll Erwähnt wird. Dank diesem tollen Artikel, bin ich sicherlich bereit mehr RT zu machen.
    Das Faven, nutze ich zum archivieren von tweets, die ich denke, dass ich für diese später noch Verwendung habe.

  22. Pingback: Daniel Locher

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  24. Pingback: TimDuran

  25. Mag die Schweizer Twitterszene klein sein, ihr habt auch Deutsche Follower. Dadurch das ihr Tweets retweetet können wir sie auch lesen. (wir folgen nicht immer dem ursprünglichen Autor) ;-)

  26. Pingback: Tania Woodhatch

  27. Ich muss zugeben, dass ich die Retweetfunktion recht oft nutze (gefühlt) die Favfunktion aber eher als ‚Merkhilfe‘, wenn ich einem Tweet anderswann nachsurfen will (meist fave ich auf dem Handy und surfe später nach, das Link wird dann oft ein Bookmark (wenns was taugt). Oder ich nutze den ‚Fav‘ als Next Action (aber meist auch vom Handy aus. An sich ist es also bei mir kein Qualitätssignal o.ä. sondern lediglich ein ‚Abarbeitungsvermerk‘. (Mit wenigen Ausnahmen.)

    An sich finde ich grade das schöne An Twitter, dass jeder sich seinen eigenen Info- und Dialogmix zusammenbaut. Wer Faven will, Favt, wer seinen Followern RTs zukommen alssen will, tut das etc. Wer unbedingt ‚guten Morgen‘, ‚trinke Kaffee‘ und ‚fahre Bus‘ twittern muss, soll halt das tun :).

    Favstatistiken etc. guck ich (wohl deswegen) auch GAR nicht an.

  28. Pingback: Wishu Kaiser

  29. Retweets hatten für mich bis jetzt immer den Beigeschmack von „Nachgeplapper“. Vielleicht war auch eine kleine Portion Neid dabei, denn man ist ja nicht selber auf die Idee gekommen. Finde ich einen weiteren guten Artikel aus deiner Hand.

  30. Pingback: FFF

  31. Ich würde mal behaupten, dass auch in der deutschen Twitterszene noch Optimierungspotential vorhanden ist. Dort sind vermutlich insgesamt mehr User unterwegs, wodurch schneller die kritische Masse für die Trending Topics erreicht wird.
    @tinu: Natürlich ist es nervig, diesselbe Meldung mehrfach zu lesen. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, bei ca. 300.000 deutschsprachigen Twitterern, dass man alle wichtigen Nachrichten direkt aus erster Hand liest?

  32. „Äh, sollte es nicht so sein, dass …“
    So wollte ich gerade beginnen und aufzeigen, dass Popularität erstmal durch überdurchschnittliche Tweets und Posts erreicht wird. Und dass der Durchschnittstweet mit vielen Favs und RTs nicht besser wird.
    Da es hier aber um Ego und nicht Qualität geht, passt diese Argumentation nicht.

  33. Pingback: Charly Zehnder (ofz)

  34. Pingback: Dolores Moser

  35. Pingback: Wolfgang Bülo

  36. Ich retweete regelmässig und die Sterne finde ich auch echt Cool um Tweets wieder zu finden :D der Sinn der Sache ist doch Anderen interessante Links zu vermitteln, oder?

  37. @chm: Ego? Also wenn ich retweete geht es um zwei Sachen: Nette Leute (also Tu statt Ego ;) ) oder intreressante/stützenswerte Inhalte.

    Toplisten sind lustig, aber unterm Strich führen sie nur zu mehr PR-Anfragen (wenn man das will: gut ;) ). An sich zählt die ‚Konversatiopnsqualität‘ (darüber mal was zu schreiben würd sich wohl lohnen).

  38. Pingback: Markus ★ Tschannen

  39. Martin Rechsteiner 26. Februar 2011 um 13:04

    Ich RTe fleißig und wer gutes tut, dem wiedergäbet das auch, sprich meine Tweets werden auch fleißig geRTet. Ich glaube nicht, dass die Schweizer zu wenig RTen, wenn man die CHer Twittercharts (was man auch immer von ihr halten mag) studiert sind da einiges an RT drin. Ich habe mehr das Gefühl dass es einige „größere“ twitterer gibt die aus prinzip die Tweets von den „kleinen – oder noch jungen“ Reitgerten nicht RTen sondern als eigenes Tweet vermarkten, aber das kann natürlich auch nur zufall sein.

    Ich bin gespannt, wie diese diskussion weiter verläuft, vielleicht liegts auch nur an den Tweets die man raus lässt? Meine und die meiner timeline werden auf jedenfall fleißig geRTet ;-)

  40. bei uns in deutschland ist es eher so, dass sich dort favs und retweets gegenseitig zugeschubst werden. ein fav oder retweet sollte ehrlich gemeint sein und nicht um sich gegenseitig zu pushen. was bei uns leider der fall ist.
    hier wird nur aufs ego gesetzt und wenn man sich die favs und retweets in deutschland so ansieht, sind es immer dieselben leute, die sich dort beteiligen. und viele tweets sind die sterne oder retweets nicht mal wert.

    da ist mir ein fav oder retweet von einer person die es selten macht, weitaus lieber.

  41. Pingback: Jutta Kemperle

  42. Vielen Dank allen für die Kommentare und die Retweets. Hier noch ein paar Ergänzungen auch zu den Impulsen in den Kommentaren:

    Fav als Merkhilfe
    Wie schon beschrieben, ich nutze mitunter die Fav Funktion um einerseits gute Tweets für den Tweet der Woche zu nominieren, aber vielfach auch einfach um einen Link später noch anzusurfen. War der Link gut, bleibt er gefavt, teilweise entferne ich das Sternchen aber danach auch wieder weil es nicht relevant ist.

    Neid
    Gerade bei den Twittern mit mehr Followern könnte man teilweise Neid vermuten wenn die RT Funktion nur spärlich eingesetzt wird. Ich wollte hier aber nicht darauf eingehen.

    EGO
    Klar, lieber @chm, alles was wir hier tun, ist irgendwo auch da um unser Ego zu befriedigen, deins und meins. Viele haben aber nicht das Problem mit dem Ego, sondern sind einfach neidisch.

    Qualität
    Manche haben die Grenze um einen Fav zu machen oder etwas zu retweeten auf Stufe Literaturpreis oder Nobelpreis angesetzt. Auch oberes Mittelmass darf getrost verbreitet werden. Wir sind nicht alles Genies.

  43. ich habe mit dem verlinkten text kein problem, sagt er doch aus, dass man zu seiner meinung stehen soll.
    zu selbstmarketing, werbung und dergleichen haben wir seit wir uns kennen eine differierende meinung und bestehen beide darauf. ist ja auch nix schlimmes, jedem das seine.

    um was geht es denn hier im kern? um qualität, um popularität oder einzig um die anzahl RTs und Favs? qualität pushen finde ich gut, die beiden anderen dinge in den vordergrund zu stellen eben nicht.

    (den artikel hier habe ich übrigens auch durch einen RT gefunden)

  44. Pingback: WWF Schweiz

  45. Pingback: luethin

  46. Pingback: foraus

  47. Pingback: ymotux©

  48. Pingback: Nils Hitze

  49. Tja, bei den Schweizern zählt eben mehr Klasse als Masse, als bei uns in Deutschland… Teilweise wird schon viel Schrott geretweetet. Ich bin zwar erst seit kurzem dabei, aber es macht schon Spaß, seine Gedanken in die Welt hinaus zu posten… Wie gesagt, viel Schrott dabei :)

  50. Fav und RT nutze ich häufig in Kombination.
    Sehe ich einen guten Tweet, fave ich den und mache dann zeitversetzt (ca. 2 Stunden später) einen RT. Erfahrungsgemäss erreicht der Tweet andere Leser als im Moment des Tweets.

  51. Pingback: Markus Hegi N

  52. Das Problem ist sehr spezifisch zur Schweiz – und nicht nur auf Twitter: auch auf Facebook gibts eine sehr grosse Zurückhaltung zum „Gefällt mir“, was Social Media in der Schweiz etwas schwierig macht.
    Etwas besser funktioniert das in der IT / Web community, aber in anderen Bereichen (wie der Politik) läuft fast nichts in diesem Bereich.

    Ich glaube auch, dass Neid einer der Gründe ist. Es gibt aber auch andere wichtige: Zum Beispiel unsere sehr ausgeprägte Privacy Kultur (die anderern sollen nicht sehen, dass ich was mag) – Oder auch eine typisch Schweizerische Bescheidenheit (@Bachmann: keine Kultur des Beklatschens).

    Ich hoffe, dass dies mit der Zeit ändert, denn die Anerkennung & Weitergabe von Gutem ist eins der Kernelemente von Social Media!

  53. @Markus: Ich habe den Eindruck, dass in CH generell zwischen den Menschen mehr ‚Nähe‘ herrscht, d.h. dass das Umfeld ohnehin sehr ’social‘ ist.
    D.h. das Netz befriedigt hier kein Bedürfnis, dann wird es (so) auch weniger genutzt.

  54. ich verwene die FAVs als Merker für mich. Aber wenn ich ehrlich bin, schau sehr selten die gemerkten links an #notime

  55. Pingback: kate rageth /baumann

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  59. Pingback: Rene Roediger

  60. Pingback: Marco Nierlich

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  62. Pingback: Michael M. Roth

  63. Gefühlte 50% meiner Tweets sind RT (hab mich schon mal gefragt, ob ich mich für so wenig Eigencontent schämen soll). FAVen tu ich wie die meissten hier, um spannende Links in aller Ruhe mal durchzulesen; leider kommt die Ruhe eher selten vor :-(

  64. Pingback: Julia Altermann

  65. Eins ist mir noch eingefallen:

    Es gibt eine ganz ganz alte Netiquette-Regel (eine der ersten), die besagt:

    Don’t be a human news gateway.
    (Hab grad etwas rumgesucht aber das so nicht gefunden, muss nochmal graben. Ah hier: https://www.zdv.uni-mainz.de/440.php#L_Keine__human_gateways____das_Netz_ist_keine_Mailbox )

    Die Idee war, auf frühen Mailinglisten und im Usenet zu vermeiden, dass eine ’normale‘ news x mal durch die (damals ‚engen‘) Kanaele gejagt wurde.

    Da hatten wir aber keine ‚Streams‘ sondern eben ‚Kanäle‘, die ‚vertstopften‘. (sowohl kognitiv als auch elektronisch)

    In Streams ist das anders, so wie Hits im Radio x mal am Tag laufen und sich die 14 Uhr 17 Uhr und 20 Uhr Ausgabe der tagesschau nur partiell unterscheiden, so beruhen Streams auf der ‚Wisdom of Crowds‘ oder sagen wir mal besser ‚Crowd Curation‘, d.h. was einem relevant (!) scheint wird erneut gesendet, geliked (das hat ja FB von Twitter abgeguckt), verlinkt (bei Blogs) etc.

    Wo wie man am Anfang des WWW Linksammlungen mit sinnvollen Inhalten gebaut hat, so ist es auch sinnvoll oft zu RTen (oder, je nach Geschmack ’nur‘ zu Faven – ein Fav hat ja eine deutlich geringere Reichweite als ein RT… und wie schon oben diskutiert auch eine andere Funktion, eher die des Bookmarkens [meine erste Linksammlung war einfach ein Copy/Paste einer Sektion meiner Netscape-Bookmarks ;) ])

    Naja, ggf. beruht eine gewisse Zurückhatung in dieser Richtung eben auch darauf, dass der Paradigmenwechsel von Kanal zu Stream noch nicht ganz ’sitzt‘. ;)

  66. Pingback: Chris Beyeler 

  67. Einerseits gebe ich Recht – gute Inhalte werden viel zu wenig verbreitet und favorisiert, was extrem frustrierend für diejenigen ist, die sich viel Arbeit damit gemacht haben.

    Andererseits kann ich es aber auch nicht ab, wenn man 20x das Gleiche in der Timeline liest. In diesem Sinne bin ich dann auch für das dezente Zurückhalten – wenn man den gleichen Beitrag schon x-Mal gesehen hat, sollte man den nicht auch noch RT und damit seine Follower in den Wahnsinn treiben.

    Denn nur RTer schmeiße ich irgendwann aus meiner Follow-Liste; da folge ich lieber den Original-Autoren.

  68. Guter und wahrer Post. Danke Leu für die Schweizer Eigenheiten, welche nach Sascha Lobos Text hilfreich war (http://1.ly/TwitterRegeln). Nur, da meine Tweets (als Follower der du bist) von dir noch nie ein RT oder Fav erhalten haben, stellt sich mir eine Frage mit zwei möglichen Antworten. Entweder, sie sind es dir nicht wert – was schade und unverständlich ist, da es andere nicht so sehen – oder du predigst öffentlich Wasser und trinkst heimlich Wein. ;)

  69. @JeanPaul, also ich weiss nicht wie Leumund reagiert, ich wüsste, wie ich reagieren würde, wenn ich dir follwen würde ;)

    Wenn andere deine Tweets gut finden, ist das doch prima, wenn Christian sie entweder nicht bemerkt oder nicht Favenswert findet, ist das doch vollkommen OK..

    Ach ja, und bloß weil man nen Smiley hinmacht, wird etwas nicht ironisch ;)

    (Und was ist Rekursion?)

  70. @OliverG – also bei deinem Mitteilungsbedürfnis – 5 Kommentare auf einen Post inkl. selbsternannter Moderator – bin ich froh, dass ich dir nicht followe, da du wohl meine Timeline verstopfen würdest. Das Sprichwort mit dem Wein gilt übrigens auch für deine inflationäre Verwendung deiner Smileys.
    Selbstverständlich ist Christians gutes Recht meine Tweets nicht zu retweeten und auch nicht zu faven. Schliesslich schreiben wir auch nicht über dieselben Interessen. Für diese offensichtliche Feststellung braucht es aber deinen Kommentar ebenfalls nicht.

    Nun zur allgemeinen Diskussion:
    Wie seht ihr denn das Verhältnis zwischen einem klassischen Retweet und einem eigenen Tweet mit integriertem RT? Die Darstellung – auch über externe Apps – erfolgt ja dann bekanntlich anders.

  71. Die Frage, ob und wie oft man RTs einsetzt hat sicher auch mit der Frage zu tun, mit welchem Ziel man twittert. Wenn man wie ich den twitteraccount auch als „Nachrichtendrehscheibe“ für tweets aus einem bestimmten Interessengebiet (Nachhaltigkeit) nutzt, dann ist es nur sinnvoll, interessante Links und Infos weiterzugeben.
    Bei den Favoriten gebe ich Dir recht, ich nutze sie selbst zu wenig was aber daran liegt, dass ich für mich kein stringentes Konzept habe, welche Art von Tweets Leute finden sollen, die sich meine Favoriten anschauen. Aus meiner Sicht bringen Favoriten nichts, wenn sie nur ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Infos aus allen möglichen Bereichen sind, da sollte m.E. ein roter Faden sein, der sie zusammenhält.
    Spannend finde ich aber, dass Du zwar auf RT und Favoriten eingehst, Listen aber nicht nennst. Ich glaube, dass gut gepflegte und benannte Listen ein echter Mehrwert für Follower sein können, auch wenn sich das nicht sofort in den Twitterstatistiken niederschlägt.

  72. Pingback: Olaf Grewe

  73. Nachtrag: @oliverg und ich sind auf Twitter eine Testbeziehung eingegangen. Ich schreibe uninteressante Tweets und er retweeted mich bis ich mehr Follower habe als er. ;-)

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  79. ichhebgleichab 2. April 2011 um 18:51

    Also zunächst einmal unterscheide ich persönlich nicht zwischen Schweizer und deutscher Twitter-Szene. Ich hab auch noch Österreicher in der Timeline und für mich sind halt alle deutschsprachig.
    Ich retweete immer dann, wenn mir ein Tweet besonders gut gefällt und er auch eine gewisse Allgemeingültigkeit hat. Da ich aber vielen Leuten nicht wegen ihrer klugen Sprüche folge, sondern aus anderen Gründen, hält sich die Anzahl in Grenzen.
    Faven dagegen tue ich nicht (mehr). In meiner Anfangszeit habe ich den Stern als Lesezeichen benutzt, bis man mich darüber aufgeklärt hat, daß es favstar.fm gibt. Sehr viele Leute sehen darin einen Wettbewerb – und wohl auch einen Beliebheitswettbewerb. So wurden aus der Favstar einige Zeit lang Listen mit „Fickwunschverdacht“ kreiert. Da hat es mir dann spätestens gereicht. Schon allein, weil ich dieses F-Wort überhaupt nicht leiden kann.
    Deshalb halte ich mich da raus – genauso wie bei dem Follow-Friday.

  80. @Jean-Paul
    Ich Fave vielfach Tweets von Leuten denen ich gar nicht folge weil mir deren Tweets durch ein Retweet eines anderen Nutzers dem ich folge auffallen. Eigentlich folge ich dann meistens diesen Leute auch gleich wieder.

    @Ichhebgleichab
    Ju, teilweise wird wohl Favstar schon ein wenig zu ernst genommen. Aber dass es gleich soweit geht wie bei dir finde ich natürlich auch daneben. Oje.

    @Oliver
    Also ich folge niemals jemandem Aufgrund eines FF und mache nur höchst selten eine solche Empfehlung. Wie oben beschrieben folge ich eher jenen, die mit @ Replies auf sich aufmerksam machen oder deren Tweets durch Retweets in meiner Timeline auffallen.

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  82. ch retweete relativ häufig. Wenn mir etwas gefällt auf Twitter retweete ich es. Ich hab (noch) nicht alle Tipps umgesetzt. Vielen Dank für die informative Aufstellung. :)

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