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War das Nike FuelBand der Prototyp von Apples iWatch?

Eigentlich spannend, während die Gerüchteküche über die iWatch in diesen Tagen wieder einmal ihren Höhepunkt erreicht und über die Akzeptanz der Nutzer gesprochen wird, tragen viele von uns schon seit Jahren eine Smartwatch. Das FuelBand von Nike ist seitdem ich es 2012 in New York gekauft habe quasi jeden Tag an meinem Handgelenk geblieben. Ich habe viele Komplimente für das Modeaccessoire bekommen und viele erstaunte Reaktionen erlebt wenn ich den Leuten dann gezeigt habe was in dem Band steckt.

Das FuelBand ist die ideale Verkörperung eines Wearable. Es zeigt mir die Zeit, wenn ich das will, aber es tritt nicht in Konkurrenz mit meiner Uhr. Es zeigt mir auf Knopfdruck Informationen an, in einer Grösse, die ich sehe ohne dass ich mein Handgelenk zu meinen Augen führen muss. Zeigt es nichts an, ist es ein Armband und nichts weiter. Die Informationen die mir angezeigt werden sind aktuelle Daten zu meinen Fitnessaktivitäten.

fuelband-uhr-iwatch

Ich lade mein FuelBand maximal zwei mal im Monat und der Verschluss mit dem integrierten USB-Stecker ist auf dem Markt der Aktivitätstracker immer noch das Non-Plus-Ultra. Das Material ist auch nach Wochen noch sehr angenehm und sauber. All diese Punkte müsste eine iWatch doch auch erfüllen.

Deshalb bin ich gespannt ob und was Apple uns vorstellen wird. War Apple unter Umständen treibende Kraft hinter dem Nike FuelBand (immerhin ist Tim Cook im Verwaltungsrat von Nike) um den Markt und die Akzeptanz zu testen? Warum schliesst Nike die Abteilung genau in diesen Tagen?

Ich denke Apple wird uns keinen Ersatz für das Smartphone oder den klassischen Chronographen vorstellen sondern eine Ergänzung. Was wenn die iWatch ein überarbeitetes FuelBand-Fashion-Accessoire ist, mit dem wir in Zukunft nicht nur unsere Fuelpoints checken sondern noch viel mehr Informationen rund um unsere aktuelle Aktivitäten eingeblendet bekommen?

Neuste Materalien werden aus dem Wristband ein modisches Accessoire machen und modernste Technik, kombiniert mit den präzisen Herstellungsprozessen von Apple werden die Informationsübermittlung ermöglichen. Ich bin sehr sehr gespannt, ob es in diese Richtung geht, was meinst du?

Nachtrag vom 7. September:
So stelle ich mir das FuelBand 2.0 von Apple vor. :-)
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7 Kommentare

  1. da ich die tage mein fitbit verloren habe, hatte ich auch mit dem fuelband geliebäugelt. aber wenn die iwatch die von dir erhofften funktionen hätte wäre das natürlich die erste wahl. klasse wäre auch, wenn die runtastic funktionen intergriert wären und wenn ich schon grad beim wünschen bin, auch ein pulsmesser.

  2. @irgendeinisch
    Falls Du schon ein iPhone 5 hast, kannst Du zum erfassen der Bewegungsdaten auch die App Moves verwenden. Die zeichnet bei mir mittlerweile alle meine Aktivitäten auf. Ansonsten empfiehlt es sich wohl wirklich noch bis am 9. September mit dem Ersatz zu warten. :-)

  3. Hallo Christian,

    interessanter Ansatz. Allerdings glaube ich persönlich, dass es einfach daran gelegen hat, dass das Fuelband nicht gelaufen ist.

    Aber ich kann mir vorstellen dass Herr Cook sich die ein oder andere Funktionalität angeschaut hat. Wir werden sehen was am 09.09.14 kommt.

    Ich persönlich hoffe allerdings auf einen 12 Zoll Macbook Air Retina.

    Sorry!

    Gruß
    Matthias

    P.S: Cooler Blog.

  4. @worker
    Na ja, wenn es in zwei Wochen etwas garantiert nicht gibt, dann neue MacBook Airs. :-)

  5. Wieso denn das? Man liest doch überall das eventuell ein Retina 12 Zoll MacBook Air kommen soll?

    Okay warten wir es ab! Übernächste Woche Dienstag sind wir schlauer!

    Gruß
    Matthias

  6. Ich kann den Gedanken sehr gut nachvollziehen und finde ihn sehr schlüssig. Ich könnte mir weiterhin vorstellen, dass die Session-Funktion vom FuelBand SE perfekt zusammen mit dem Motion-Sensor des iPhone funktionieren würde:

    Einfach am Armband drücken, das iPhone erkennt, ob ich z. B. Fahrradfahre, Laufe oder Gehe und zeichnet die Session entsprechend mit Geokoordinaten, Zeit, Höhe etc. auf. Beenden kann ich die Session dann wieder am Armband, gespeichert wird alles in HealthBook.

    Erweiterbar wäre das ganze Modell über Sportgeräte, ich denke da unter anderem an ein Laufband, das per NFC dem iPhone mitteilt, was es für ein Gerät ist und wie eine Session (welche sich am Armband starten lässt) hinsichtlich Kalorienverbrauch, Distanz etc. zu zählen ist. Also vom Prinzip so modular, wie PassBook, halt nur für Fitness-Daten.

    Das iPhone würde zu einer Art universeller Fitness-Tracker, welcher u. a. über das Armband (die iWatch) gesteuert werden kann.

    Ins Konzept würden dann natürlich Sport-Ohrhörer mit Bluetooth passen, so dass ich am Armband auch die Musikwiedergabe steuern kann.

  7. Pingback: Die iWatch als Nachfolgerin des Nike+ FuelBand? - Der LeuMund.ch

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